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* Verhütung in der Stillzeit
 
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Sicher durch Stillen?

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Jetzt schon wieder die Pille?

In Deutschland verhüten die meisten Frauen mit Hilfe der Pille. Sie gilt als sehr sicher, praktisch und einfach in der Anwendung. In der Stillzeit müssen Sie allerdings einige Einschränkungen beachten: Wenn Sie hormonell verhüten wollen, sei es mit der Anti-Baby-Pille, einem Implantat (Stäbchen, die in den Oberarm eingesetzt werden) oder der Drei-Monats-Spritze, dann werden rein gestagenhaltige Mittel empfohlen.

Kombinationspräparate, die neben Gestagenen auch Östrogene enthalten, scheiden in dieser Zeit aus, weil das Hormon Östrogen die Menge der Muttermilch und ihre Zusammensetzung beeinträchtigen kann. Dieser Effekt ist um so stärker, je früher Sie mit der Einnahme der Pille beginnen.

Reine Gestagenpräparate wirken sich dagegen nicht auf die Milchproduktion aus. Mit ihrer Einnahme können Sie sechs bis acht Wochen nach der Geburt beginnen. Die Verhütungssicherheit liegt bei etwa 98 Prozent.

Die gestagenhaltige Minipille hat allerdings in den Augen mancher Frauen einen Nachteil: Sie muss immer annähernd zur gleichen Zeit genommen werden. Regelmäßig daran zu denken ist für eine frisch gebackene Mutter mit Babystress und wenig Schlaf nicht immer einfach.

Einige Verhütungsexperten empfehlen deshalb für die erste Zeit mit kleinem Kind, auf Kondome oder ein Diaphragma kombiniert mit spermientötenden Mitteln zurückzugreifen. Am besten lassen Sie sich ausführlich von Ihrer Frauenärztin oder Ihrem Frauenarzt dazu beraten, bevor Sie sich für eine Methode entscheiden.

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