Mitglied inaktiv
Hallo Frau Schuster, mein Sohn wird in wenigen Wochen drei Jahre alt und ist bislang weder sauber, noch trocken. Einschlägige Ratgeber habe ich gelesen, konnte dort aber keine Informationen finden, die auf unsere Situation zutreffen. Er ging schon eine zeitlang manchmal (bis zum Sommer ) auf den Kinderaufsatz auf die Toilette, um dort sein "großes Geschäft" zu machen.Einmal blieb etwas an seinem Popo hängen, seitdem mag er nicht mehr dorthin, verständlich. Zur Zeit ist es so, dass er sich zwar beim Windelwechseln auf das Töpfchen setzen lässt, aber dort trotzdem nichts kommt. Er weiß aber, worum es geht: zum einen, haben wir es mit Puppen gespielt, zum anderen freut er sich irrsinnig, wenn seine kleine Schwester auf dem Topf sitzt und etwas hineingeht. Es ist also keine Verständnisfrage. Oft wird ja empfohlen, die Kinder nackt herumlaufen zu lassen, damit sie ein Gefühl dafür kriegen, wann sie nass werden. Er weigert sich aber, sowohl untenherum nackt herumzulaufen (was mir auch gar nicht so recht wäre), als auch eine Unterhose anzuziehen. Zwar interessiert er sich sehr für das Thema Unterhose, fragt z.B. auch uns immer, welche Farbe unsere Unterhosen haben, aber selber mag er keine tragen, sondern besteht auf einer Windel. Haben Sie einen Tipp für uns, wie ich ihm das Thema "keine Windeln mehr" näherbringen kann? LG Anda
Christiane Schuster
Hallo Anda Wahrscheinlich sehnt auch Ihr Sohn sich danach, nur mit einer Unterhose herumzulaufen, hat aber Angst davor, dass sie naß oder gar voll werden könnte.- Bieten Sie ihm verständnisvoll an ihm zu helfen, dass die Hose trocken bleibt. Treffen Sie mit ihm eine Absprache, dass er das Trocken-Bleiben zunächst mit einer "dicken Unterhose" (Trainingswindel) üben kann, die er schon ganz alleine herunter-streifen und wieder hochziehen kann. Erklären Sie ihm, dass Sie vorübergehend zu geregelten Zeiten an diesen Klo-Gang erinnern, bzw. mit ihm gehen werden (ca. alle 2-3Std.). Lassen Sie dann mal ein wenig den Wasserhahn laufen, während Ihr Sohn auf der Toilette sitzt.- Gehen Sie verschwenderisch mit Lob um. Viel Erfolg und: bis bald?
Mitglied inaktiv
Bei mir war es daselbe. Ich habe jede Minute genutzt um meine Tochter (jetzt 3 1/2) auf den Topf zu setzen in der Hoffnung das etwas hineingeht, aber es wurde nichts. Wir haben sie gelockt mit Spielzeug, Schokolade (in der größten Not) usw., aber nichts hat geholfen. Und dann ging es mit einem Mal ohne das wir was unternommen haben. Wir haben sie einfach sein lassen und nur noch ab und an mal auf den Topf gesetzt und irgendwann (ca. vor 1/2 Jahr) hat sie dann in den Topf gemacht und dann saß sie mit einem Mal freiwillig alle 5 min drauf und das auch schon wieder fast nervte. Ich glaube man sollte die Kinder nicht so drängen, die merken das dann und dann geht es meist in die falsche Richtung. Ich habe mal gehört das die Kinder selber bestimmen wann sie ihre Geschäfte in den Topf machen möchten. Heutzutage ist es bei Kindern wohl normal wenn sie bis 5 Jahre noch nicht trocken sind (wobei ich das eindeutig zu lange finde, man selber will ja auch mal seine Ruhe). Das wird schon werden. Bin gespannt was Frau Schuster schreibt!
Mitglied inaktiv
Hallo Helen, vielen Dank für Deinen Beitrag. Ich weiß, dass es wichtig ist, Geduld zu haben und dass man die Kinder zu nichts drängen kann/sollte und es bei manchen Kindern wirklich von heute auf morgen kommt. Ich bin nicht der Ansicht, dass ich meinen Sohn zu sehr dränge auf das Töpfchen zu gehen, er setzt sich beim Windelwechseln ja auch mehr oder weniger bereitwillig für (zu) kurze Zeit drauf(ich zwinge ihn also nicht jede halbe Stunde auf dem Topf, wenn sich das so angehört haben sollte; nur wenn wir ohnehin Windeln wechseln, geht er die Zeit, die ich brauche, um eine neue Windel zu holen, darauf), auch wenn nichts kommt. Nur dadurch, dass er sich so freut, wenn seine Schwester etwas macht (er steht sogar neben ihr, wenn sie darauf sitzt und feuert sie an*g*, das "Pipimachen" ist also schon ein Thema, das ihn interessiert), müsste er doch eigentlich besonders motiviert sein, es auch zu versuchen. Fakt ist aber, dass die meisten Kinder in seinem Alter, die ich kenne, schon trocken sind und Unterhosen tragen. Er weiß das auch und spricht davon, dass die anderen Kinder Unterhosen tragen und auf Toilette gehen. Warum also mag er es nicht zumindest einmal versuchen, eine Unterhose anzuziehen, damit er ein zumindest Gefühl dafür bekommt, wann er Pipi muss? Ein paar wenige Tage hatte er übrigens eine an, aber dann kam Weihnachten und ich wollte ihm über die Feiertag diesen Stress nicht antun und jetzt ist es ganz vorbei. LG Anda
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