Mitglied inaktiv
Unser Sohn ist fast 17 Monate alt. Seit ca. 4-5 Wochen hat er unglaubliche Trotzphasen. Bisher war er äußerst ausgeglichen und sehr lieb aber zur zeit macht er uns wirklich fertig Er hat im Moment so eine Quengel und Schreiphase, es ist kaum zum Aushalten. Es gibt eigentlich keine Sache, die wir machen können, ohne dass es Tränen gibt. Egal ob Schuhe anziehen, auf den Arm nehmen, essen, wickeln ... Es ist soo anstrengend. Er kreischt meist, was das Zeug hält. Er hört super schlecht und vor lauter Wut, wenn er etwas nicht bekommt oder darf oder wir ihm etwas wegnehmen müssen, weil er es uns nicht selber gibt, wird er total wütend und schmeisst auch sein Spielzeug durch die Gegend oder haut die Mama ans Bein oder wenn er auf dem Arm ist und nicht will, zieht er schon mal an den Haaren. Wir ignorieren diese Anfälle eigentlich komplett. Wenn es zu bunt wird, wird er vor die Tür gesetzt und sobald er aufhört wie ein Irrer gegen die Tür zu ballern, darf er wieder rein. Oder wir versuchen ihn abzulenken, ohne auf sein Gebrülle einzugehen. Ich weiß echt nicht, ob das so richtig ist. Ich habe so das Gefühl, wir stehen jetzt an einer entscheidenden Stelle bei seiner „Erziehung“ und ich habe Angst, jetzt etwas falsch zu machen. Wir werden das erste Mal so richtig auf die Probe gestellt. Er hat vor 1,5 Wochen eine kleine Schwester bekommen. Natürlich schleicht sich bei mir auch immer der Gedanke ein, ob er das nun wegen Pauline so sehr macht. Aber es begann schon deutlich vorher. Ich kann mich erinnern, dass wir immer gesagt haben, na wenn Du so kreischt mag Pauline ja gar nicht rauskommen. Für Mäxchen hat sich mit Pauline echt kaum was geändert. Sie ist halt anwesend. Aber tagsüber schläft sie eh. Und die Kuschelrunden verschieben wir auf die zeit, wenn Max im Bett ist. Sie macht es ihm (und natürlich uns) eigentlich recht leicht, denke ich, weil sie so ausgeglichen und unproblematisch ist. Wenn sie nun auch noch den ganzen Tag brüllen würde, wäre es wohl schwerer. Ich denke ja, es ist ein normale Entwicklungsphase, nur mit dieser richtig umzugehen, finde ich sehr schwer. Wie geht man denn damit nun um ? Ist es normal oder haben wir etwas falsch gemacht weil unser Sohn plötzlich so anders ist ? Liebe Grüße Gaby
Christiane Schuster
Hallo Gaby Sie haben gar nichts falsch gemacht! Ihr Sohn hat "nur" seinen eigenen Willen entdeckt, den er mit allen ihm zur Verfügung stehen Mitteln auch umzusetzen versucht.- Erklären Sie Max, warum es notwendig ist Schuhe anzuziehen oder gewickelt zu werden und informieren Sie ihn darüber, dass sein Schreien, Treten o.Ä. nichts an Ihrer Hanlungsweise, bzw. Ihren Wünschen ändern wird. Das Gegenteil tritt eher ein, wenn er Ihnen aus purer Wut zusätzlich Schmerzen zufügt, da Sie ihn dann sogar in sein Zimmer oder vor die Tür bringen müssen, was Sie sehr traurig stimmt.- Je gelassener Sie sich selbst verhalten um gleichzeitig konsequent zu handeln, umso schneller wird sich Ihre Ruhe auf Max übertragen.- Halten Sie durch und: bis bald?
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