Mitglied inaktiv
Liebe Frau Schuster Unser Patrick ist 2 Jahre alt und wird seit 1,5 Jahren für einen Tag von meiner Nachbarin betreut, weil ich dann arbeiten gehe. Bis jetzt hat alles prima geklappt und es hat noch nie Unstimmigkeiten gegeben. Patrick ist ein sehr lieber und verständiger Junge, und wir versuchen ihn auch mit sehr viel Liebe zu erziehen. Gestern hat meine Nachbarin erzählt, dass Patrick mit einem Filzschreiber auf den Esstisch gemalt hat und sie ihn dann aus Strafe für 10 Minuten ins Zimmer geschickt hat. Ich habe ihn bis jetzt noch nie mit solchen Massnahmen gestraft, weil es in der Regel genügt, ihn in einem etwas ernsteren Ton zurechtzuweisen. Dies beschäftigt mich nun, weil ich der Ansicht bin, dass sie überreagiert hat und es ihr nicht ansteht, härtere Erziehungsmassnahmen zu treffen, als wir es tun (und welche meine Meinung nach wirklich nicht nötig sind). Soll ich mit ihr darüber sprechen oder bin ich überempfindlich?
Christiane Schuster
Hallo Doris Solange diese eine Begebenheit eine Ausnahme bleibt und Sie an Patricks Verhalten diesbezüglich keine Veränderung beobachten können, sollten Sie die Angelegenheit auf sich beruhen lassen. Auch Ihre Nachbarin, mit der Sie im Regelfall recht gut übereinzustimmen scheinen, was die grundsätzlichen Erziehungsvorstellungen anbetrifft, ist eben "nur" ein Mensch, der nicht immer und zu jeder Zeit kontrolliert reagiert!- Dass diese Art der Zurechtweisung eigentlich nicht mit der Überzeugung der Nachbarin übereinstimmt, sehen Sie schon Daran, dass sie Ihnen von diesem besonderen Vorfall berichtet hat. Was halten Sie davon, ihr das nächste Mal eine Malunterlage, bzw. eine Wachsdecke als Geschenk zu überreichen, damit es keinen Grund gibt, ein zweites Mal ebenso zu handeln. Sicherlich wird es zu einem gleichzeitigen Kurz-Gespräch kommen, in das Sie dann einflechten könnten, wie Sie selbst reagiert hätten.- Liebe Grüße und: bis bald?
Mitglied inaktiv
hallo doris, ich wäre stinksauer auf sie. für mich ein vertrauensbruch. würde auf jedenfall mit ihr darüber reden (möglichst sachlich ;) und wenn ich das gefühl hätte, sie versucht sich zu rechtfertigen, statt zuzugeben, dass sie einen fehler gemacht hat, ich würde nach einer alternative suchen. deine kleine geschichte ist übrigens für mich ein grund, warum ich meine kids niemals zu einer tagesmutter geben würde. ich hätte kein absolutes vertrauen. kann sein, dass ich spinne ;), aber in der kita sind die erzieher unter "öffentlicher aufsicht", damit meine ich, es spräche sich sehr schnell herum, wenn es probleme gäbe, weil eine/r z. b. grob ist, häufig überreagiert, überfordert, ... weiß ich, was eine tagesmutter hinter geschlossener tür letztendlich so alles mit den kids anstellt. nee, nix pour moi! nichts für ungut lg e.
Mitglied inaktiv
Hallo! Das ist so eine Sache. Zunächst mal denke ich, daß Patrick mit seinen 2 Jahren sich (und den Stift) noch gar nicht soweit in der Gewalt hat (auch wenn er es eigentlich weiß,daß er nicht auf den Tisch malen soll). Also ist es von dem Erwachsenen schon mal von vornherein dämlich, nicht eine Wachsdecke oder sowas unter zu legen. Damit umgeht man das Problem nämlich ganz gut ;-) Wer einem 2 -jährigen einen Stift in die Hand gibt, sollte meiner Meinung nach damit rechnen, daß dieser mal "ausrutscht" . Alles andere ist unrealistisch. Nichts desto Trotz muß er natürlich lernen, daß genau das eben NICHT passieren soll. Allerdings finde ich 10 Minuten Auszeit für einen 2- jährigen viiiiiel zu lange. Man sagt, soviel Minuten, wie das Kind Jahre alt ist. Ich hätte aber auch nicht das Kind ins Zimmer geschickt, sondern ihm für ne Weile die Stifte weggenommen. Wenn man davon ausgehen kann, daß er BEWUSST auf den Tisch gemalt hat. Ich würde mal ganz in Ruhe mit der Nachbarin reden und ihr sagen, wie Du reagiert hättest und was Dir lieber wäre. Allerdings wird es immer so sein, daß man, wenn man sein Kind von anderen (auch Oma oder Opa, Tante Onkel, Tagesmutter) betreuen läßt damit rechnen muß, daß eine Erziehungsmaßnahme mal anders ausfällt, als bei einem selber. Und solange das nicht zu krass ist, denke ich, sollte man das auch tolerieren, besonders, wenn das Kind nicht im eigenen Haushalt betreut wird. Woanders gelten nunmal evtl. etwas andere Regeln. Wenn die Übereinstimmung überwiegt, kannst Du glaube ich zufrieden sein. Nichts ist 100 %ig. LG Tina
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