Frage im Expertenforum Erziehung an Christiane Schuster:

erziehung,an alle

Frage: erziehung,an alle

Mitglied inaktiv

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hallöchen. meine tocher ist nun etwas über 9 monate und ich merke das sie doch schon ganz schön ihren willen durch setzen will und wenn ich sage nein dann atert sie schon nach dem moto ich schmeisse mich auf den boden . muss ich jetzt schon einen kleinen riegel vorschieben damit sie merkt das sie nicht alles darf oder ist das in diesen alter noch zwecklos .wenn ja wie mache ich das am besten wenn ich nämlich auf mein nein bestehe fängt sie ganz laut an zuweinen aber ich kann doch nicht alles durchgehn lassen . in 2 jahren ist sie ja dann ganz verwöhnt und tanz mir auf der nase rum oder sehe ich das jetzt falsch . so das war´s ich danke euch für eure ratschläge . franca


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Hallo Franca Je früher Sie damit beginnen, Ihrer Tochter liebevoll Grenzen aufzuzeigen, umso leichter ermöglichen Sie ihr eine sichere Orientierung. Begründen Sie ihr gegenüber ein ausgesprochenes NEIN. Damit sie lernt Ihre Worte zu verstehen, sprechen Sie möglichst dieses NEIN in immer dem gleichen, bestimmten Tonfall aus und lassen Sie ihm eine Konsequenz folgen. Wirft sie sich verärgert weinend auf den Boden, nehmen Sie sie tröstend in den Arm oder wenden Sie sich ihr auf andere Weise liebevoll zu, damit sie merkt, dass sie von Ihnen auch dann geliebt wird, wenn sie wütend ist. Geben Sie aber bitte nicht nach.! Je gelassener Sie selbst bleiben, umso schneller wird sich Ihre Ruhe auf Ihre Tochter übertragen und umso eher wird sie erkennen können, dass sie sich an begründete Grenzen und Regeln zu halten hat und dass ihr ein wütendes Weinen keinen Nutzen bringt, bzw. keine Lösung herbeiführt. Erholsames Wochenende und: bis bald?


Mitglied inaktiv

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hallo ich denke schon das sie das wort "nein" recht gut versteht... also ich würde sagen lieber jetzt schon was an erziehung machen als zu spät... sonst tanzt sie dir vielleicht in ein paar monaten auf der nase rum!! gruss jenny


Mitglied inaktiv

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Hallo Franca, Unser Sohn fing auch an in ungefähr gleichem Alter (jetzt ist er 14 Monate alt) auf Verbote oder Nichterfüllen seiner Wünsche mit Wutausbrüchen zu reagieren. Ich habe diese Ausbrüche von Anfang an "ignoriert" und zwar so, dass ich sein Wunsch nicht efüllte, ihn auf dem Boden toben liess, setze mich ruhig dazu und sagte mit Lachen Dinger wie "Samuel, bist Du jetzt von allen guten Geister verlassen worden, was machst Du da, was soll das". Und ich versuchte ihn immer wieder in Arm zu nehmen, am Anfang stiess er mich weg, dann liess er sich umarmen. Als nächstes kam natürlich, dass er dachte, dass er jetzt sein Wunsch erfüllt kriegt und als es nicht der Fall war, ging das Theater von vorne los und ich reagierte gleich. Diese Übung führen wir nun seit Monaten mit meiner Meinung nach grossen Erfolgen. Die Wutausbrüche sind viel seltener geworden und dauern viel kürzer. Jetzt reicht manchmal bereits, wenn ich ihm eine alternative Beschäftigung anbiete, damit er sich gleich beruhigt. Und manchmal reicht wenne ich lachend sage "Samuel!????" damit er auch gleich lacht. Gruss, Hanna


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