Mitglied inaktiv
Sehr geehrte Frau Schuster, mein Lebensgefährte hat eine 3-Jährige Tochter. Seit 1 1/2 lebt er von seiner Ex-Frau getrennt und die Kleine ist aufgrund der Berufstätigkeit von Mutter und Vater tagsüber bei einer Tagesmutter. Meine Lebensgefährte und seine Ex-Frau teilen sich die Kleine alle drei bis vier Tage. Sie wird jeden morgen von Mutter oder Vater zur Tagesmutter gebracht und auch wieder abgeholt. Die Ex-Frau meines Lebensgefährten ist derzeit partnerlos, wir beide wohnen seit 1 1/2 Jahren zusammen. Die Kleine ist fröhlich, aufgeschlossen, schmusebedürftig und wirkt ausgeglichen. Einziges Problem ist: Sie spricht sehr schlecht und ist noch nicht sauber. Haben wir aufgrund der Trennung zwischen Mutter und Vater deshalb Grund zur Sorge? Wir haben den Eindruck, sie ist sowohl sehr gerne bei uns als auch bei ihrer Mutter. Natürlich gibt es immer mal wieder Tränen bei der Kleinen bei der Übergabe zwischen Mutter und Vater. Ist sie nur ein Spätzünder oder hat könnte das Kind bereits in diesem Alter einen "Knacks" abbekommen haben? Für Ihre Antwort bedanke ich mich recht herzlich im voraus. Mit freundlichen Grüßen Kerstin
Christiane Schuster
Hallo Kerstin Man sollte zwar nie "nie" sagen, aber m. E. nach hängen die Verhaltensweisen des Mädchens nicht mit der Trennung zusammen, soweit ich das beurteilen kann ohne die Kleine zu kennen. Vielleicht sind sowohl Vater als auch Mutter ein wenig über-fürsorglich aus Angst, das Kind könnte sonst unter dieser Trennung leiden?- Reden Sie viel mit ihr. Lesen Sie kleine Bildergeschichten vor und lassen Sie sich anschließend beschreiben, was auf den Bildern zu sehen ist. Verbessern Sie sie nur, wenn es unbedingt zum Verständnis notwendig ist. Stellen Sie möglichst solche Fragen, dass das Mädchen in einem kleinen Satz antworten muß und nicht nur mit "Ja" oder "Nein". Wecken Sie in ihr den Stolz, doch schon recht "groß und vernünftig" zu sein, sodass Sie mal gemeinsam probieren können, ob sie wie die großen Kinder auch schon allein auf den Topf oder die Toilette (evtl. mit Kindersitz?) gehen kann. Benutzen Sie für diese "Probephase" Trainingswindeln, die sich die Kleine allein herunterstreifen kann oder lassen Sie sie "einfach" nur mit einer Unterhose bekleidet herumlaufen, was sich jetzt in dieser Jahreszeit sehr gut anbietet. Gehen Sie auch bei dem kleinsten Erfolg verschwenderisch mit Lob um. Setzen Sie sie keinesfalls unter Druck, da sie dann vielleicht aus lauter Angst vor einem Mißerfolg unbedingt noch eine Windel haben möchte. Erholsames Wochenende und: bis bald?
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