Mitglied inaktiv
Hallo Dr. Post, habe ja schon sehr oft zu diesen Thema geschrieben, nun ist es so, das alle Kindergärten die Sanfte Eingewöhnung nicht akzeptieren. Da meine Tochter ja nun schon an Trennungsängsten leidet, wäre es auf jeden Fall sinvoll es so zu machen. Nächstes Jahr kommt sie in die Schule was soll ich tun, damit meine Tochter bis dahin keine Trennungsänste mehr hat? Die Therapeutin bei der wir sind, sagt ich soll meine Tochter im Kindi da lassen auch wenn sie weint. Ich finde die Therapie sie macht da Sandspiel, lässt meine Tochter auch nicht weniger Ängslich sein. Ich bin auch noch bei dieser Therapie dabei, meine Tochter lässt mich nicht gehen und wir sind schon seit April dort. Die Therapeutin riet mir zu einer Mutter Kind Kur um das Problem Trennungsangs vor Ort zu lössen. Was halten sie von sowas? Nur ist das dann wieder alles Fremd und man muß von vorne Anfangen. Ich hoffe sie können mir ein Tip geben. Danke im Voraus Gruß Marina
Stichwort: Trennungsangst Liebe Marina, eine Mutter-Kind-Kur wird Ihnen höchstens bei körperlichen Krankheitszuständen helfen, aber nicht bei einem so schwerwiegenden Problem wie der Trennungsangst. Die Therapie der Trennungsangst kann immer nur eine geschickte Mischung aus tiefenpsychologischen und verhaltenstherapeutischen Konzepten sein. Ersteres muss eine Grundstabilität der heranwachsenden Persönlichkeit erzeugen, letzteres dann das eigentlich Therapieziel anvisieren. An sich ist Sandspiel, begleitet von Elternberatung ein guter Ansatz. Wird auch der Vater als Loslösungsvorbild einbezogen? Wenn Sie keinen Ki-ga finden, der "mitmacht", dann geht es aus therapeutischer Sicht nur durch eine Individualbetreuung durch eine Tagesmutter. Diese müsste wissen, worum es geht, und alle Schritte der sanften Ablösung mit tragen (Co-therapeutin). Sie sollte zunehmend außerhäusige Aktivitäten mit Ihrer Tochter entwickeln. Wenn das gelungen ist, sollte der Übergang auch in die Schule gelingen. Dazu wäre es gut, wenn Ihre Tochter ihre zukünftige Lehrerin frühzeitig kennenlernte. Das hieße aber, auf die Ki-ga-zeit zu verzichten. Nur bedenken Sie, Trennungsangst ist u.U. der Einstieg zu einer lebenlangen Belastung durch Angstsymptome. Viele Grüße
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