Poan
Guten Tag, Unser Sohn hat, glauben wir, Probleme mit Übergängen/Veränderungen. Mit ihm wohin zu fahren, etwas zu unternehmen ist irgendwie fast immer schwierig. Er möchte nicht wegfahren, nur zu Hause spielen, sich dann auch nicht anziehen...es ist anstrengend und endet imoft damit , dass er weint. Er ist dann auch so festgefahren, dass er auch am Zielort zu keiner Aktivität zu motivieren ist und nur heim will. Wir wären z.b. mal Schlitten fahren gefahren, er will nicht. Ging zum Auto und blieb dort. Er ist da sehr stur. Teilweise geht er einfach davon ohne sich auch nur einmal umzudrehen. Andere Kinder laufen höchstens ein paar Meter und schauen dann. Er spielt am liebsten zu Hause mit seiner Holzeisenbahn. Dies auch stundenlang, oft alleine, er spielt auch mit verteilten Rollen. Das ist zwar schön und freut mich aber ich möchte nicht immer zu Hause sein ( drinnen). Wie gehe ich damit um ? Nicht nachgeben? Aber er hat ja dann keine Freude und sitzt einfach herum. Wir würden eh kindgerechte Sachen machen aber ...nix. Er geht seit September in den Kindergarten. Recht gefällt es ihm noch nicht . Jeden Morgen möchte er lieber zuhause bleiben und weint öfters. Irgendwie habe ich das Gefühl er wird ein richtiger Eigenbrötler und ist so, ja, langweilig. Bis zum Sommer habe ich viel mit ihm unternommen aber jetzt gehe ich wieder arbeiten. Außerdem habe ich das Gefühl, dass es ihm auch zu anstrengend wäre noch etwas zu unternehmen. Wie gestalte ich so Veränderungen und wie motiviere ich ihn zu Ausflügen oder einfach auch nur zum Draußen sein? Es ist nämlich recht unentpannt , wenn er schon im Auto nur jammert und weint
Guten Tag, leider schreiben Sie nicht, wie alt Ihr Sohn ist. Ein Kind im Kigaalter kann nicht bestimmen, dass die Eltern zu Hause bleiben müssen. Wenn Sie mit Ihrem Sohn rausgehen wollen, sollten Sie das tun. Sie können dabei den Übergang so kindgerecht wie möglich gestalten und darauf achten, dass Sie es für ihn so etwas attraktiver wird. Vielleicht können Sie zu einem Winterspaziergang Essen und Trinken mitnehmen oder auch mal was von der Holzeisenbahn mitnehmen. Bei einem jungen Kind kann man noch nicht von einem Eigenbrötler sprechen. Möglicherweise hat Ihr Sohn bisher nicht genügend Kontakt zu anderen Kindern gehabt, um den Kontakt mit ihnen reizvoll zu finden. Das wird sich im Kiga jetzt entwickeln. Möglicherweise hat er auch noch Angst vor anderen Kindern, weil er deren Verhalten noch nicht einschätzen kann. Lassen Sie Ihrem Sohn Zeit, sich an Neues und Abwechslung wie Aufenthalte im Freien zu gewöhnen. Ich wünsche Ihnen alles Gute. Ingrid Henkes
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