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Mein Baby schläft beim Stillen ein

Mein Baby schläft beim Stillen ein

Es gibt kleine Schlafmützen unter den jüngeren Babys, die oft vier, fünf Stunden hintereinander schlafen und nicht sehr hungrig zu sein scheinen, wenn sie aufwachen. Die Folge: Sie trinken seltener und dann oft nur kurz oder schlafen an der Brust bald wieder ein.

Wenn Ihr Sohn oder Ihre Tochter zu diesen Vielschläfern zählt, ist es besonders wichtig, dass Sie auf die tägliche Zahl der nassen Windeln und die wöchentliche Gewichtszunahme achten. So finden Sie heraus, ob das ausgiebige Schlafen nur dem Rhythmus Ihres Kindes entspricht oder ob es tatsächlich zu wenig trinkt.

Falls Ihr Kleines nicht zunimmt, sollten Sie es öfter, also etwa alle zwei Stunden, zum Stillen wecken. Massieren Sie dazu seine Füßchen, ziehen Sie es bis auf die Windel aus (Raumtemperatur gut 27 Grad!) oder wechseln Sie die Windel. Sie können sich Ihr Kind auch so auf den Schoß setzen, dass es Sie ansieht. Stützen Sie seinen Kopf und Rücken gut und beugen Sie es langsam nach hinten, bis sein Köpfchen sich etwas unter der Waagerechten befindet. Nun holen Sie es langsam zurück. Diese Übung, mehrmals behutsam wiederholt, sorgt dafür, dass das Gehirn Ihres Kindes stärker durchblutet wird. Das macht wach. Im Zimmer sollte trotz allem eine angenehm ruhige Atmosphäre mit gedämpftem Licht herrschen, damit Ihr Kind sich wohl fühlt.

Damit Ihr Baby satt wird, sollte es an der ersten Brust mindestens zehn bis 15 Minuten trinken. Danach können Sie es aufstoßen lassen, bevor Sie probieren, ob Ihr Kind auch an der anderen Brust noch ein wenig trinkt. Ein kleiner Anreiz für verschlafende Kandidaten: Wechseln Sie an der zweiten Brust die Stillposition.

Zuletzt überarbeitet: Juni 2015

   

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