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Die richtige Ernährung in der Stillzeit

Was gehört zur einer guten Ernährung in der Stillzeit? Ist es nicht wunderbar, was Ihr Körper alles kann? Erst hat er dafür gesorgt, dass Ihr Baby unter idealen Bedingungen heran-
wachsen konnte. Und jetzt, wo Ihr Kind auf der Welt ist, haben Sie automatisch die perfekte Nahrung für Ihr Kleines: Muttermilch.
 
An Ihrer Brust bekommt Ihr Baby immer genau den Nährstoffmix, den es braucht. Dennoch macht es für stillende Mütter Sinn, den eigenen Speiseplan zu überprüfen und vielleicht auch zu verbessern. Hier die wichtigsten Tipps:

Darf ich alles essen?

Ja. Es gibt keine Lebensmittel, die stillende Mütter von vornherein meiden sollten. Falls Ihr Baby auf bestimmte Dinge empfindlich reagiert (s. unten), können Sie diese immer noch von Ihrem Speiseplan streichen. Sinnvoll ist aber Vorsicht bei leicht verderblichen Lebensmitteln wie rohem Fleisch und Muscheln. Oder bei Speisen, die rohes Ei enthalten: Wenn Sie ernste Magen-Darm-Probleme bekommen, kann es mit dem Stillen schwierig werden.

Und was ist mit der Allergie-Vorbeugung?

Experten halten es für unnötig, dass Stillende generell Nahrungsmittel meiden, um sich dem Baby zuliebe allergenarm zu ernähren. Ausnahme: Wenn Sie selbst eine nachgewiesene Nahrungsmittel- allergie haben, müssen Sie das betreffende Lebensmittel natürlich meiden.

Falls Sie weitere Fragen zur Allergie-Vorbeugung haben, wenden Sie sich doch bitte an unsere Kinderärzte Prof. Dr. Ulrich Wahn und Prof. Dr. Volker Wahn - oder an unsere Kinderärztin Frau Dr. Susanne Reibel.

Brauche ich mehr Kalorien?

Ja. Frauen, die voll stillen brauchen 300 bis 600 Kalorien mehr pro Tag. Natürlich gibt es auch hier individuelle Unterschiede. Lassen Sie sich von Ihrem Hungergefühl leiten. Aber Vorsicht: Die Zusatz- kalorien sind kein Freibrief zum Naschen. Schoko, Kuchen, Keks & Co. liefern im Handumdrehen weit mehr Kalorien als Sie brauchen. Nur leider nicht die nötigen Nährstoffe. Und um die geht es. Ideal ist es daher, wenn Sie Ihren Mehrbedarf mit gesunder Kost abdecken. Sie wollen noch ein paar Extrapfunde aus der Schwangerschaft loswerden? Haben Sie ein wenig Geduld. Einen Teil dieser Depots hat Ihr Körper für die Stillzeit angelegt. Die bringt, bei ausgewogener Ernährung, so manches Pfund zum Verschwinden. Mit dem Abnehmen sollten Sie ansonsten besser bis nach dem Abstillen warten.
Sonst bekommen Sie eventuell zu wenig Nährstoffe.

Gibt es Regeln für meinen Speiseplan?

Ja. Es sind grundsätzlich die gleichen, die auch sonst für eine ausgewogene, abwechslungsreiche und vollwertige Ernährung gelten:

* Essen Sie täglich mehrfach möglichst frisches Obst und Gemüse. So sichern Sie Ihre Vitaminversorgung und nehmen verdauungsfördernde Ballaststoffe zu sich.
 
* Greifen Sie bei Reis, Nudeln, Müsli und Brot bevorzugt zu Vollkornprodukten. Getreideprodukte liefern Vitamine, Mineral- und reichlich Ballaststoffe.
 
* Genießen Sie drei Portionen Fleisch und ein, zwei Portion Fisch pro Woche. So bekommen Sie das nötige Eiweiß, außerdem Eisen und Jod.
 
* Nehmen Sie täglich Milch- und/oder Milchprodukte zu sich. Hier brauchen Sie etwas mehr, denn wie in der Schwangerschaft ist Ihr Kalziumbedarf auch in der Stillzeit höher. Beispiel: Pro Tag sollten es etwa zwei kleine Gläser Milch, 25 Gramm Käse (ca. eine Scheibe) und 150 Gramm Joghurt sein - natürlich können Sie die Milch durch einen weiteren Joghurt ersetzen etc.
 
* Sparsam mit Streich- und Kochfett umgehen, in der Küche möglichst hochwertige, ungesättigte Pflanzenöle verwenden, versteckte Fette meiden. Typische Fettfallen sind z.B. frittierte und panierte Sachen, viele Wurst-Arten, vollfette Käsesorten, in Öl eingelegte Lebensmittel, Naschkram.
 
* Wählen Sie bei Joghurt, Milch und Quark ruhig die fettarmen Varianten. Empfehlenswert ist, jodiertes Speisesalz zu verwenden, um Ihre Jodversorgung zu sichern.

Grundsätzlich ist für das optimale Wachstum des Babys, ebenso wie für die Gesundheit der Mutter, die Versorgung mit essentiellen Nähr- und Vitalstoffen - Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen - von erheblicher Bedeutung. Hierfür kann auch - je nach gegebenem Speiseplan - eine Nahrungsergänzung, wie zum Beispiel mit Femibion, sinnvoll sein. Sprechen Sie dazu bitte mit Ihrem Frauenarzt oder Ihrer Frauenärztin.

Muss ich viel trinken?

Gut zwei Liter am Tag sollten es auf alle Fälle sein. Geeignet sind (stilles) Wasser, Kräuter- und Früchtetees, Milchbildungstee, auch mal eine Saftschorle mit Natursaft. Tipp: Wenn Sie vor oder nach jedem Stillen etwas trinken, kommen Sie leichter auf die nötige Menge. Was ist mit Kaffee, Tee und Alkohol? Für alle Genussmittel gilt: Die in ihnen enthaltenen Wirkstoffe gehen zumindest teilweise in die Muttermilch über und gelangen so auch zum Baby. Sie brauchen deshalb nicht auf Kaffee oder Tee verzichten, wenn Sie Lust darauf haben. Allerdings sollten es nicht mehr als zwei, drei Tassen pro Tag sein.

Für Alkohol gilt:

Besser gar nicht oder nur sehr zurückhaltend trinken. Die Amerikanische Akademie der Kinderärzte hat zwar keine Schädigungen des Babys festgestellt, solange die stillende Mutter höchstens ein Glas am Tag trank. Dennoch ist es vielen Kinderärzten lieber, wenn Babys sicherheitshalber gar nicht mit Alkohol in Berührung kommen, da ihr Organismus ihn noch kaum abbauen kann. Alkohol kann übrigens - vor allem, wenn die stillende Mutter regelmäßig etwas trinkt - schon in kleinen Mengen den Milchfluss bremsen und das Trinkverhalten des Babys negativ beeinflussen. Ein paar Schlucke bei einer besonderen Gelegenheit dürfen Sie sich aber unbesorgt gönnen. In diesem Fall am besten gleich nach dem Stillen. Dann wird ein Teil des Alkohols bis zur nächsten Stillmahlzeit abgebaut (die Konzentration in der Milch ist 30 bis 60 Minuten nach dem Trinken am höchsten).

Wie merke ich, dass mein Baby etwas nicht verträgt?

Mitunter reagieren Babys auf bestimmte Stoffe in der Muttermilch mit Unruhe (z.B. auf das Koffein in Ihrem Kaffee), Blähungen oder wundem Po. Es kann auch sein, dass Ihr Kind nicht trinken mag, wenn Sie einige Zeit vorher Knoblauch oder Zwiebeln gegessen haben. Möglicherweise schmeckt Ihre Milch daraufhin anders. Aber schon Babys sind Individualisten. Um herauszufinden, ob Ihr Kleines auf von Ihnen gegessenen Nahrungsmittel empfindlich reagiert, bleibt nur die genaue Beobachtung. Stark Säurehaltiges wie Zitrusfrüchte oder Tomaten steht im Verdacht, einen wunden Po zu begünstigen. Kohl, Zwiebeln oder Hülsenfrüchte können bei Babys zu Blähungen führen. Streichen Sie Dinge aber erst dann von Ihrem Speiseplan, wenn Sie sicher sind, dass ein Zusammenhang mit den Reaktionen Ihres Babys besteht. Wenn Sie noch Fragen zu Ihrer Ernährung in der Stillzeit oder zum Stillen haben, dann wenden Sie sich einfach an unsere Stillberaterin Biggi Welter.

Bitte bedenken Sie: Die Ernährungs-Tipps von Rund-ums-Baby sollen Ihnen als Orientierungshilfe dienen. Die individuelle Beratung durch einen Arzt oder andere Fachleute können sie jedoch selbstverständlich nicht ersetzen.

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