Hebamme Martina Höfel

Hebamme

Martina Höfel

   

 

Kaiserschnitt Ja/Nein

Hallo Expertentim ,“Nein“ sorry
Hallo , meine Frage an sie als Mutter

Meine Partnerin (37) und ich (38) werden endlich Eltern (8.Woche)

Meine Partnerin möchte unbedingt einen Kaiserschnitt, weil sie schon von so vielen
Horrorgeschichten gehört hat,
Nun jetzt wo ich mich so Intensiv mit diesem Thema beschäftige,
meine ich, ihr und dem Kind würde eine Normale Geburt besser tun.

Aber ich komme mit keinem meiner Argumente an sie ran,
sicher weiß ich, dass sie es für sich selbst entscheiden soll, und ich mich da nicht einmischen darf.

haben Sie eine Idee wie ich mich verhalten sollte??

lg Marco

von ich.werde.Dadi am 24.05.2012, 13:50 Uhr

 

Antwort:

Kaiserschnitt Ja/Nein

Lieber Marco,

je mehr Sie dagegen reden, umso mehr wird Ihre Partnerin den Kaiserschnitt verteidigen! Das nur am Rande!

Wir leben in einem Zeitalter, wo man uns vorgaukelt, dass Medizin (fast) alles kann und der Wunsch der Frau entscheidend ist! Dass die Frau über etwas entscheidet, was sie nur rein theoretisch erfährt, läßt man dabei außer Acht. Die Frau wurde aufgeklärt, die Frau hat entschieden - dem Gesetz ist Genüge getan. Zudem ist das Ganze noch planbar und für die Probleme hinterher der Pädiater (Kind), der Psychologe (Frau) und vielleicht bei Wundheilungsstörungen auch noch der Gyn zuständig.

Wir leben in einem Zeitalter der Schönheits-OP's! OP's sind nichts Besonderes, nichts Gefährliches mehr! Sie sind gesellschaftsfähig geworden! Und da soll frau sich noch mit so etwas Barbarischem wie einer Geburt befassen? Und gar noch aus eigener Kraft? Da gibt es doch Leute für!

Bevor es hier wieder hoch her geht - ich bin dem Wunschkaiserschnitt gegenüber nicht negativ eingestellt. Aber das ist leider das, was wir oft hören!

Und die Frauen trauen sich einfach nicht mehr! Ihnen wird so viel Angst gemacht! Ist es nicht wahnsinnig, dass in der 8. SSW die Geburt schon so viel Raum einnimmt? Eigentlich sollte zu dieser Zeit doch einfach nur freuen angesagt sein!

Ich bin bemüht, die Vor- und Nachteile gegeneinander abzuwägen.

Als einzige Vorteile könnte man Planbarkeit und kurze Dauer der Geburt anführen. Keine Schmerzen wäre falsch (sie kommen nur später) und Bequemlichkeit der Frau - auf dieser Ebene möchte ich nicht diskutieren.

Der Kaiserschnitt ist eine der größten Bauchoperationen die wir haben. Die Frau wird bis in die Mitte aufgeschnitten - eine Schicht tiefer und man ist schon wieder auf dem Weg nach draußen!
Die Risiken für die Frau sind: Narkoserisiko (Embolie, Kreislauf etc.)
Verletzungsrisiko (Blase, Blutgefäße)
Wundheilungsstörungen (Entzündung der Naht bis hin zur Sepsis)
Spätere Verwachsungen (kleinste Narben im Gewebe - machen unter Umständen massiv Probleme)
Verschleppung von Schleimhautgewebe in das umliegende Binde- und Muskelgewebe = Endometriose (= Schmerzen in jedem Zyklus)
Die Gebärmutter hat eine Narbe, d.h. festes Bindegewebe. Dieses ist nicht mehr so dehnbar. Gefahr der Uterusruptur (aber nur 2%- also zu vernachlässigen). Dazu paßt wiederum die Sudie, die ich angehängt habe. Das Risiko für die Frau ist somit um das 4-10fache gegenüber der vaginalen Geburt erhöht.

Fakt ist auch, dass Kaiserschnittkinder oft massive Anpassungsstörungen (Wärmeregulierung, Atmung etc.) haben, da sie ohne Vorwarnung aus ihrer Umgebung gerissen werden. Nicht umsonst ist es wünschenswert, dass Frau vor dem Eingriff Wehen hat!
Über die Entwicklung von Wunschkaiserschnittkindern gibt es noch keine Studien, da es noch nicht genug Kinder gibt!

Auch eine vaginale Entbindung hat Ihre Risiken - natürlich!
Der Trick ist es, diese Risiken durch eine gute Betreuung rechtzeitig zu erkennen und durch geeignete Maßnahmen abzuwenden.
Für den Notfall ist das z.B. der Kaiserschnitt!

Es gibt Frauen, die sind mit Ihrem Wunschkaiserschnitt glücklich und zufrieden - es gibt genauso viele, die danach sagen: nie wieder!

Angst machen? Davon bin ich weit entfernt! Ich bin nur der Meinung, dass frau wissen muß, das Medizin nicht alles kann! Und das auch der Kaiserschnitt nicht die Lösung ist, das "Joch" des Kinderkriegens von uns zu nehmen!

Liebe Grüße
Martina Höfel

von Martina Höfel am 24.05.2012

Antwort:

Kaiserschnitt Ja/Nein

Ich hatte einen Wunschkaiserschnitt und einen sek.KS nach Spontanversuch.
Nach dem WKS habe ich auch gesagt "Nie wieder", da ich die Schmerzen und die Situation im OP unterschätzt habe. Aber: Die Entscheidung damals fühlte sich für mich richtig an, ich habe sie aus voller Überzeugung getroffen, ebenso wie ich aus voller Überzeugung nun den Spontanversuch wollte, der sich zum Alptraum entwickelte (Wehensturm, path. CTG, sek. KS mit meinem Einverständnis, sonst hätte man wohl eine vag. OP versucht, nun Geburtstrauma beim Kind (und mir?)). Der sek KS war aber auch mit meinem vollen Einverständnis und daher für mich ok.

Was ich damit sagen will: Deine Frau muss die Entscheidung fällen, sie muss dahinter stehen, sie muss die Konsequenz tragen.
Drängst du sie zur spontanen Entbindung und es gibt ein Drama wie bei mir , wird sie dich hassen!
Wenn ihr Bauchgefühl sagt, so ist es richtig, dann lass es dabei. So schlimm ist ein KS nicht.

Noch eine Anmerkung: Ich habe während der Wehen gesagt, was für ein Idiot ich war, einen Spontanversuch zu wollen und dass ich durch sei mit diesem Thema. Soll ich dir jetzt nach 4 Wochen etwas sagen:

Ich würde beim 3. mal wieder den Spontanversuch wählen, ABER nur noch mit Beleghebamme, der ich zu 150% vertraue und die mich nicht alleine lässt.

von Bernsteinelfe am 24.05.2012

Antwort:

Kaiserschnitt Ja/Nein

Herzlichen Dank Frau Höfel & Bernsteinelfe,

hmmmm so wirklich wissen wie ich mich nun verhalten werde, weiß ich noch immer nicht.
Mir war schon im vor hinein bewusst, dass sie mir nicht wirklich eine befriedigende Antwort schreiben können. Aber ich greife nach jedem Strohhalm, es ist unser 1. Kind, und ich möchte mir
Niemals Vorwürfe machen, wenn was schief geht, oder ich nicht das richtige versucht hätte.

Ich möchte meine Partnerin beschützen, vor allem was kommt, und ihr, und dem Kind schaden könnte. Ich will nicht sagen dass sie Psychisch labil ist, aber ja doch, ich habe große ANGST vor einer drohenden Depression, sollte die Geburt nicht annähernd Glatt verlaufen. PUNKT

Meine Partnerin ist da so sehr festgefahren mit dem Wunsch auf einen KS, und nun, auch jetzt noch mit ihren Hormon Schwankungen, aber ich meine das ich es mit meinem jetzigem Wissensstand versuchen sollte, sie davon zu überzeugen eine normale Geburt zu wählen, Ich bin bis jetzt der Meinung das für Sie, und auch unserem Kind, eine normale Geburt besser währe .

Ich habe keine Ahnung was in ihrem süßen Kopf rumgeht, denn eigentlich ist sie überhaupt nicht schmerzempfindlich, was ihr auf jedenfalls Probleme bereitet, ist ihr Scharm Gefühl.

Ich denke ich brauche Hilfe von außen stehenden, denn von mir nimmt sie nichts an.
Ich meine es nur Gut, nur Gut.
Jetzt hoffe ich mal dass die Hebamme sie davon Überzeugen kann
Wobei sie auch schon, sie brauche ja keine Hebamme bei einem Wunsch KS
(Frage: stimmt das?)



Liebe Grüße Marco

PS: ich denke auch meine Hormone spielen verrückt, und vielleicht mach ich mir auch zu sehr einen Kopf, Aber naja, die Natur will es scheint’s so.

von ich.werde.Dadi am 25.05.2012

Antwort:

Schamgefühl unter der Geburt

Lass ihr den WKS. Alle Argumente, die du jetzt anführst, sprechen dafür.
Eine Geburt ist einfach entwürdigend, auch wenn dir jetzt alle sagen, das gehört zur Natur.
Ein paar Beispiele: Mir wurde unter der Geburt übel. In der Badewanne konnte ich es unterdrücken, auf dem Bett kam es wie ein Schwall aus mir herausgeschossen. Ich habe nur darauf geachtet, nicht in die Elektrogeräte zu kotzen und auch die Hebamme möglichst nicht zu treffen, die zum Glück rechtzeitig an die Seite sprang.
Für den Mund bekam ich zwar ein Tuch, aber die Reste waren dann doch auf dem T-Shirt.
Dann bin ich aufs Klo, mitten während dem Pinkeln bekam ich den Wehensturm, so dass eine Ärztin mich von der Toilette ziehen musste. Gleichzeitig habe ich meinen Schleimpfropf verloren und dachte nur "Oh nein, jetzt kannst du dich nicht mal sauber wischen".
Soviel zum Schamgefühl.
Ein gut durchgeführter Schnitt ist unter Umständen sicherer für Mutter und Kind.
Was ist mit großen Dammrissen/Schnitten? Saugglocke, Zange?
Und glaube mir, ich bin auch nciht schmerzempfindlich. Aber DAS hätte ich mir NIE vorgestellt.
Ich habe vor Schmerz geschrien in Tonlagen von tief röhrig zu ganz spitz schrill von denen ich nicht ahnte, dass ich in der Lage bin solche Töne zu produzieren.
Hätte mich jemand dazu gedrungen und wäre es nicht mein inniger Wunsch gewesen, ich hätte denjenigen gemartert und gevierteilt.

von Bernsteinelfe am 25.05.2012

Antwort:

Noch eine Ergänzung

Das Schamgefühl nach dem WKS wird auch stark leiden, darauf soll sie sich einstellen.
Das Katheter setzen auf dem Bett ist schon übel. Dann nackt auf den OP-Tisch zu klettern nicht besser.
Wie ein geschlachtetes Schwein in der Wanne hinterher aufs normale Bett zu kommen macht es nicht besser, vom Katheterziehen und ersten Klogang unter Hilfe sowie Abführen unter "Aufsicht" bzw. warten auf Erfolgsvermeldung nicht besser.
Das ist einfach Mist.
Wenn dir dann beim Stillen Anlegehilfe geboten wird und zwei Schwestern um dich stehen und versuchen, deine Brustwarze in den Mund des sich windenden Kindes zu bekommen ist da auch eine sehr spezielle Erfahrung.
Was ich damit sagen will: Schamgefühl und Geburt passen nicht zusammen. Es ist einfach eine absolute körperliche und emotionale Extremsituation und daher sollte ausschließlich die Frau entscheiden, mit welchem Entbindungsmodus sie sich am ehesten anfreunden kann. Und das auch ausschließlich über Beratungen mit Frauen. Ich fürchte, du musst dich damit abfinden, bei der Entbindung eine relativ unbedeutende Randfunktion einzunehmen und bitte lass alles sein, ihr in irgendeiner Weise deinen Willen aufzudrängen, selbst wenn sich ihre Entscheidung hinterher als falsch rausstellt.

von Bernsteinelfe am 25.05.2012

Antwort:

Noch eine Ergänzung

Hey Bernsteinelfe Herzlichen Dank,

dein Text, dein Erfahrungsbericht,
sollte ich ihr zeigen, "NEIN"ganz sicher tu ich das nicht.

Und Ihr meinen Willen aufdrägen,auch sicher nicht.
dann würde ich wohl nur das gegenteil erreichen.
sie soll ganz entspannt, selbstsicher die Geburt durchführen
(durchführen, wie unsinnig hört sich das denn an)

Ich sammle Informationen, die ich ihr nebenbei, am rande mittteile bzw.

Sie entscheidet ganz alleine, aber sie soll auch sämtliche Vor und Nachteile kennen, und dafür bin ich da,die alle zusammen zutragen.

hab eine Gute Zeit Gruss Marco

http://www.youtube.com/watch?v=iqmyxQrbGc4

von ich.werde.Dadi am 25.05.2012

Antwort:

...

Marco, eine Geburt ist so oder so scheiße. Egal ob spontan oder per KS. Das ist die Wahl zwischen Pest und Cholera. Was bringt es ihr da, wenn du ihr das unter die Nase reibst?
Euer Kind muss irgendwie wieder raus und dein Part ist bei der ganzen Sache eindeutig der einfachste und angenehmste.
Stärk ihr den Rücken bei IHRER Entscheidung, das letzte was sie braucht ist nach dem KS wenn es ihr mies geht ein "Ich habs dir ja gesagt...!"
Da hätte ich vermutlich mit dem Beutelchen am Ende des Katheters ausgeholt und dir das Teil um die Ohren gehauen. Mach ihr doch nicht unnötig Angst mit Horrorgeschichten. Vor- und Nachteile hat beides, egal ob WKS oder spontan und bei beidem kann sie drauf gehen oder lebenslange Probleme haben. Genausogut kann beides auch ganz easy sein. Man wird es vorher nciht wissen und hinterher nicht mehr ändern können.

von Bernsteinelfe am 25.05.2012

Antwort:

Kaiserschnitt Ja/Nein

Hallo werdender Vater,

vorab: ich finde es toll, dass du dich mit deinen Sorgen/ Gedanken/ Problemen an andere, helfende Personen wendest! viele Männer können das nicht.

Ich verstehe dich absolut. Ich verstehe vollkommen deine Situation. Ich kann mir vorstellen, wie schwer es als Mann sein kann, der letzendlich keine Entscheidungen trifft sondern mehr oder weniger eher "daneben steht" und die passive, unterstützende Rolle einnimmt.

Meinem Freund fällt genau das manchmal auch unheimlich schwer. Er wusste nicht damit umzugehen, dass er zb. keinen Einfluss darauf hat, was und wieviel ich -also unser Kind- isst. Er machte sich ständig Sorgen, dass ich zuwenig od. das falsche esse, (weil ich nicht Berge an Essen verdrücke, wie man es vom "hören sagen" oder aus Filmen kennt) und mich damit wahnsinnig.

Bitte lass deine Frau entscheiden. Auch, wenn es dir schwer fällt. Letzendlich ist es ihr Körper und sie muss euer Kind auf die Welt bringen.

zb. Mir wurde gesagt, dass ich bei der Geburt an meine -absolute Grenze(!)- komme und ich mir die Schmerzen -nicht vorstellen kann-. (mehrmals, von Müttern und von einer Hebamme) Ich möchte UNBEDINGT eine natürliche Geburt und bin -mit vertrauen in die Natur- guter Dinge, dass ich das trotz aller Schmerzen und warnungen hinbekomme. Ich "muss" mich schon etwas gegen den Arzt und die Klinik wehren, die generell eher "KS-freundlich" sind und eher dazu tendieren, diesen bei schon leichten Komplikationen vorzunehmen. Das magt ich nicht. Überhaupt nicht.

Ich weiß, dass heutzutage eine große OP-freundlichkeit besteht und man gerne wegen allem und jedem operiert, aber ich bin schwanger und ich bekomme mein Baby und ich weiß für mich, dass eine natürliche Geburt das beste ist und ich möchte eine natürliche Geburt. Das sollte akzeptiert werden, ist ein KS nicht zwingend notwendig. über deine od andere Frauen mag ich nicht urteilen. Auch nicht über einen WKS. Vielleicht ist ein KS für sie, aus ihrer Sicht das "richtige". Vielleicht ist diese Entscheidung gut, und sie ist über diese glücklich, vielleicht wird sie das nächste mal eine natürliche Geburt vorziehen. Vielleicht bleibt sie dabei, vielleicht ändert sie ihre Meinung. Man weiß es nicht. Aber es ist IHRE Entscheidung. Sie brauch deine Unterstützung. Lass ihr bitte diese Entscheidung.

Dir kann ich mitgeben, was ich meinem eigenen Partner mitgebe: Habe vertrauen! Vertrauen, in deine Partnerin, in die Hebammen der Klinik, vertrauen darauf, dass die Geburt gut verlaufen wird. Mach dich nicht jetzt schon verrückt, sondern versuche dich zu entspannen und die Zeit zu genießen. Hör damit auf, dich mit möglichen Problemen zu beschäftigen. Was wäre wenn.., das könnte aber.., wenn das und das passiert, dann.. Manche Kliniken bieten auch für werdende Väter eine Art "Vorbereitungskurs" an.

In diesem kannst du mit anderen Vätern und der Hebamme über alles sprechen, was dir auf dem Herzen liegt. Ängst und Sorgen, was bei der Geburt auf dich zu kommt, was als Vater auf dich zukommt, was du dir wünscht, welche "Rolle" du als Vater einnehmen möchtest usw. Es gibt diesbezüglich auch Zeitschriften (in der Klinik, beim Frauenarzt) und Bücher für (werdende) Väter. Hast du in deinem Freundes / Bekanntenkreis Väter? Unterhalte dich doch mal mit ihnen;) Es wird dir helfen.


Ich wünsche dir eine schöne und entspannte Zeit,
und viel Glück!

Summer

von lovely_Summer am 25.05.2012

Antwort:

Kaiserschnitt Ja/Nein

Hallo lovely_Summer,

erst eimal auch dir Herzlichen Dank für deine Worte,.
Ich bin begeister von diesem Portal, ich finde hir info ohne Ende,
mann muß zwar oft auch zwischen den Zeilen lesen, aber all das was ich brauche, ---um dann enstpannt zu sein---

Ich bin numal ein Mann, der alles wissen will, auch bin ich sehr berechnend aber um dies zu tun brauche ich Zahlen bzw.Fakten.

einen Vorbereitungs Kurs für Männer, "grins" habe schon davon gehört,
aber ich bereite mich doch ganz Gut vor, oder findest du nicht.

Nehme hir rege Teil an gewissen Themen, und so kann ich dann auch meine Partnerin unterstüzen.

NOCHMAL es ist ihre Entscheidung iganz alleine ihre ch mische mich nicht ein.

aber ich versorge sie mit aller informationen die sie braucht um sich eine klare Meinung zu bilden. und hey ich habe geschrieben das meine Meinung eine normale Geburt für sie am besten währe, und jetzt kommst,
mit dem jetzigen Wissenstands von mir.

Denn für Sie, und das Kind, nur das beste und wenn das beste ein KS ist. dann bin ich auch Glücklich SORRY Tippfehler habe nur wenig Zeit
aber du hast mir klasse geschrieben wollte noch schnell Antworten

Danke auch dir ne schöne Zeit.


http://www.youtube.com/watch?v=iYmmh9zkpQM
up`s fast vergessen schöne Pfingste euch alle

bis die Tage Grüßle Marco

von ich.werde.Dadi am 25.05.2012

Antwort:

Kaiserschnitt Ja/Nein

Hallo Marco,

ich finde es toll, dass du dir so viele Gedanken machst und dir Rat suchst. Dieses Forum war auch mir schon mehrmals eine große Hilfe.

Zu deiner Frage: Eure Schwangerschaft ist noch in einem sehr frühen Stadium - vielleicht ändert deine Freundin ihre Meinung ja auch im Laufe der Wochen...

Ich kann dir nur soviel sagen: Ich hatte einen Kaiserschnitt. Es war absolut KEIN Wunschkaiserschnitt, aber nach 15 Tagen über ET und einer Woche vergeblicher Einleitungsversuche (inkl. geplatzter Fruchtblase) sahen die Ärzte und ich keine andere Wahl mehr - und das, obwohl ich immer gesagt hatte, dass ein Kaiserschnitt für mich nicht in Frage kommt. Heute weiß ich, dass es ein Fehler war, sich damit nicht auseinanderzusetzen, denn meine Angst vor der OP war unheimlich groß. Aber letztendlich wollte ich für mein Baby kein Risiko eingehen.

Was vor und nach dem Kaiserschnitt abläuft (Kathederlegen und wieder ziehen, das Gewaschenwerden von wildfremden Leuten, usw.) hat dir Bernsteinelfe sehr gut beschrieben. Ganz abgesehen von den Schmerzen und den Medikamenten, die man dann nehmen muss (was natürlich auch bei einer normalen Geburt der Fall sein kann).

Was ich dir sagen möchte ist einfach: Setzt euch sowohl mit dem Kaiserschnitt und seinen Risiken (auch für das Baby) als auch mit einer natürlichen Geburt auseinander. Denn vielleicht hat das Baby ganz andere Pläne und will vor dem KS-Termin ganz schnell auf die Welt.
Wichtig ist: Man muss akzeptieren, dass eine Geburt letztendlich nicht planbar ist - auch wenn man beim Wunschkaiserschnitt durch den festgelegten Termin den Eindruck bekommt. Aber das ganze "Drumherum" lässt sich nicht vorher festlegen...

Genießt jetzt erstmal die Schwangerschaft! Es warten wunderschöne Wochen auf euch!

Alles Gute

Sternchen611

von Sternchen611 am 25.05.2012

Antwort:

Berichtigung

halt, halt, halt Bernstein, so geht das nicht. Also der Katheter wird in aller Regel schmerzfrei gesetzt. Da spürst du nicht mehr als bei einem Abstrich, das Ziehen dessen ebenso schmerzfrei.

Nackt liegt da garniemand rum. Man hat lediglich das Spitalkleid an, rutscht dann rüber vom normalen Bett auf die OP-Liege inkl. Spitalhemd, danach wird man mit einem grossen warmen Frotiertuch eingedeckt und unter dem Frotiertuch darf man dann das Spitalhemd ausziehen oder die Hebamme hilft einem dabei. Da liegt garniemand nackt rum.

Ab gehts in den OP-Saal, wo die Spinale gelegt wird, manach wird das Frotiertuch weg genommen und man wird bedeckt mit dem OP-Tuch, der Oberkörper ist mit einem sep. Tuch bedeckt. Soviel dazu.

Abgeführt wird nur noch auf Wunsch.

Hingegen bei einer Spontangeburt zum Beispiel mit vaginal operativer Hilfe, muss ebenfalls ein Katheter gelegt werden vielleicht einfach nicht so in aller Ruhe wie bei der Vorbereitung beim geplanten Kaiserschnitt. Selbstverständlich wird man dann auch gleich verkabelt und die Infusionen gesteckt bekommen, während dessen das Baby in einem drin ums Leben ringt.

von jeans28 am 26.05.2012

Antwort:

Katheter, etc.

Beim Katheterlegen gibt es Unterschiede. Einige machen es vor wirken der Spinalen, andere danach. Bei mir wurde es beide male danach gemacht, war schmerzfrei, aber ich finde es unangenehm, wenn du da breitbeinig vor zig anderen liegst (Hebamme setzt, Gyn ist schon da, zweite Gyn auch, ebenso der Anästhesist). Zwar kucken alle dezent zwischen den Beinen vorbei, aber unangenehm fürs Schamgefühl ist das auch. Das Ziehen ist meist problemlos, manchmal zieht es auch, je nachdem , wie vorsichtig die Schwester ist. Gilt ja auch für die Nähte. Die einen bekommen Fäden, die gezogen werden müssen und manchmal zuppeln können, ich hatte diesmal selbstauflösende auch in der oberen Naht.
Wenn du eine sek. Sectio hast wirst du dort direkt nackig gemacht, es müssen einfach schnell deine Klamotten aus und du bekommst dann das OP-Hemd über, während gleichzietig schon rasiert wird. Das sieht dann von oben auch nur so aus, als ob was verdeckt ist. Beim WKS kannst du dich zumindest selbst noch rasieren.
Abgeführt nach dem KS wird hier generell am 3. Tag, wenn du bis dahin nicht spontan musstest. Auskunft geben, ob das Geschäft verrichtet ist, musst du aber auf alle Fälle.
Bei beiden KS wurde ich nicht mit einem Frottiertuch abgedeckt, beim 2. wurde die PDA direkt während dem Transport in den OP hochgespritzt sobald ich rübergeklettert war und dann wirst du ja auch noch orange abgepinselt. Natürlich liegst du da nackt, auch wenn du es durch das grüne Tuch nicht selbst siehst. Bringt ja alleine die OP-Stelle mit sich, direkt über dem Schritt, dass da nichts bedeckt sein kann außer Busen und Oberarme und da kommt es ja nun auch wirklich nicht drauf an. Von den netten Stützstrümpfen, die du vor OP-Beginn über kriegst mal abgesehen.
Und irgendwie musst du danach auch vom OP runter zurück ins normale Bett und das geht eben nur mit diesen Keilen, da du die ersten Stunde ja die Beine nicht spürst.
Die Infusionen bekommst du häufig übrigens VOR dem wirklichen Geburtsbeginn gelegt, damit es eben schnell gehen kann, wenn es dem Baby schlecht geht.
Ich habe ja wie gesagt den Vergleich zwischen 2 Kliniken und 2 KS (primär+sekundär unter großem Zeitdruck, aber noch kein Not-KS).
Der KS an sich ist ja nicht schlimm, aber hier ging es ums Schamgefühl. Und das musst du bei einer Geburt einfach an der Tür zum Kreißsaal abgeben und erst bei der Entlassung wieder einpacken.

von Bernsteinelfe am 26.05.2012

Antwort:

Kaiserschnitt Ja/Nein

Guten morgen Sternchen611,

Auch dir ein Herzliches Dankeschön,

Ich bekomme wirklich sehr sehr tolle Antworten hier .So wie nun auch von dir, D-A-N-K-E
Was du am Schluss geschrieben hast, das wir uns, mit beiden möglichen Geburten aus einander setzen sollten, ist sicher richtig. Nun, meine Partnerin möchte bis jetzt (Betonnung bis jetzt)
nun mal nur den geplanten KS, aber ich bin auf dem Richtigen Weg es gab so vieles was sie bisher nicht wusste (Risiken) auch fängt sie langsam an sich intensiv auf ihr/unser neues Glück einzulassen. Keine Ahnung wie es bei anderen Frauen ist, die meisten sagen/schreiben ja nur das alles soooo Toll wahr. Nur wenige erzählen auch von den Ängste, Befürchtungen usw.
Also ich bin gespannt wie es weiter geht, Wie ich schon von Anfang an geschrieben habe,
es ist alleine ihre Entscheidung und ich trage sie zu 100% mit werde ihr nicht rein reden sie nicht versuchen vom Gegenteil zu überzeugen einfach nur helfen.

Habt alle ne tolle Zeit, Gruß Marco

http://www.youtube.com/watch?v=zOMhf7yWemY

von ich.werde.Dadi am 29.05.2012

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