Frage im Expertenforum Erziehung an Christiane Schuster:

Verzweifelt - wie verhalte ich mich in einer solchen Situation richtig???

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Frage: Verzweifelt - wie verhalte ich mich in einer solchen Situation richtig???

Mitglied inaktiv

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Hallo Fr. Schuster, heute ist folgendes passiert: Bin mit meiner Tochter, 1 Jahr und einer Freundin mit Tochter, 2 Jahre einkaufen gewesen. Die beiden saßen im Kiwa, als die Größere sich im Geschäft plötzlich hinstellte und im Kiwa schaukelte und turnte. Meine Tochter sah das und stellte sich auch hin (sie hatte das hin und wieder schon mal versucht, aber ich konnte sie immer wieder im ruhigen Ton dazu bringen sich hinzusetzen), ich erklärte ihr ruhig, daß sie sich bitte hinsetzen soll, da der Kiwa kein Tobeplatz ist und sie sich wehtun kann. Sie grinste mich an und stand wieder auf, irgendwann habe ich nichts mehr gesagt außer "Marie bitte setz Dich hin" und sie wieder hingesetzt. Sie fand das glaube ich äußerst witzig. An der Kasse mußte ich die Sachen aufs Band legen und wurde etwas hektisch, weil sie immer sofort wieder stand und ich natürlich nicht wollte, daß sie da rausknallt. Ich fing also an, sie etwas unsanft wieder hinzusetzen... HALF AUCH NICHTS. Dann habe ich sie festgehalten, sie fing an zu schreien. Als wir wieder losfuhren konnte ich sie nicht mehr festhalten und das Spiel ging von vorn los. Ich habe sie rausgenommen und mir unter den Arm geklemmt...sehr unbequem für sie... und sie lachte sich nochmehr kaputt. Daraufhin habe ich sie hingesetzt und mit ihr geschimpft und bin auch laut geworden. Erst dann kam ich leider auf die glorreiche Idee den Gurt so fest zu machen, daß sie sich nicht mehr bewegen konnte.. sie schrie 20 Minuten wie am Spieß bis wir zu Hause waren. Ist das normal in dem Alter? Ich habe immer darauf geachtet so wenig wie möglich NEIN zu sagen und wenn ich mal was gesagt habe hat sie immer gehört. Wie hätte ich mich besser verhalten können? Danke und Gruß,Nadine


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Hallo Nadine Diese Situation war für Sie sicherlich sehr viel unangenehmer als für Ihre Tochter!- Sie hat das Ganze als Spiel aufgefasst; wahrscheinlich aus der Erfahrung, dass sie nur lange genug so handeln muß, damit Sie schließlich ihrem Willen nachgeben.- So schwer es manchmal auch fällt: Kinder brauchen begründete Grenzen und Regeln, die konsequent eingehalten werden müssen, damit sie sich sicher orientieren können! Um beim Einkauf gar nicht erst in eine solche Situation zu kommen, nehmen Sie sich stets ein besonderes Spielzeug für die Handtasche mit, das Sie zu gegebener Zeit Ihrer Tochter anbieten. So wird sie für eine Weile abgelenkt sein. Genauso sollte Ihre Freundin mit ihrem Kind umgehen. Sprechen Sie sich möglichst vorher ab oder lassen Sie nur Eine von Ihnen (mit dem Einverständnis der Anderen) handeln, damit die Kleinen genau erkennen können, was von ihnen gewünscht wird. Bis bald?


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