Frage im Expertenforum Erziehung an Christiane Schuster:

muss Aufräumen sein?

Christiane Schuster

 Christiane Schuster
Sozialpädagogin
Frage: muss Aufräumen sein?

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Hallo, mal eine kurze Frage: Bei meinem 3 jährigen Sohn im Zimmer sieht es immer aus wie nach einem "Bombenattentat", aber offensichtlich fühlt er sich in dem Chaos wohl. Daher lasse ich sein Zimmer eigentlich auch meist unordentlich, da es mich nicht sonderlich stört. Wird es zu viel, räumen wir gemeinsam auf. Was bedeutet, dass 90 % ich wegräume und den Rest er, aber auch nur, wenn ich ihm sage: "räum das auto weg - gib mir das Buch, sortier die Bauklötze...etc" Ohne konkrete Befehle geht gar nichts. Gesellschaftsspiele oder Sachen, die wichtige Teile enthalten, räumen wir sofort nach dem Spielen weg. Ich frag mich jetzt nur, ob das so in Ordnung ist. Eigentlich bin ich der Meinung, dass mein Sohn mit 3 Jahren noch sehr jung ist und im Laufe der Zeit noch das Aufräumen lernen wird. Z.B. durch den Kindergarten. Aber ein bisschen zweifel ich auch, ob ich mir da einen faulen Kerl ranziehe. Was denken Sie darüber? Lieben Gruß Melli


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Hallo Melli Ihr Sohn wird sich an Ihrem Verhalten orientieren und zunehmend selbständig die Teile, die ihm wichtig sind, auch gleich wegräumen. Vom Aufräumen selbst haben die Kleinen eine ganz andere Vorstellung als die Eltern und auch die Großeltern, sodass Sie bei Ihrer bisherigen Methode bleiben können, solange Ihr Sohn und Sie sich Damit wohlfühlen und zufrieden sind. Bedenken Sie aber bitte, dass herumliegendes Spielzeug auch Gefahren birgt, wie z.B. darüber zu stolpern, hinzufallen o.Ä. Als Geschenk empfehle ich Ihnen das Buch: "Der kleine Aufräumfix", zu Dem Sie eine Inhaltsangabe lesen und Das Sie ggf. versandkostenfrei bestellen können in unserem Buchshop: http://www.ich-lese-was.de/index.php?cPath=2_1001 Liebe Grüße und: bis bald?


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