Mitglied inaktiv
Mein Sohn ist jetzt 2Jahre und 3Monate. Irgendwie kann er sehr schlecht alleine spielen. Spiele ich mit Ihm, hat er kaum Ausdauer für irgendetwas. Er räumt alles nacheinander aus und spielt alles nur an. Außerdem muß er alles zerstören, was ich aufgebaut habe, seien es Bausteine, Autos, Memory, alles halt. Spiele ich nicht mit Ihm, läuft er gelangweilt herum und läßt öfter mal was achtlos fallen.Kommen andere Kinder zu Besuch, stänkert er auch nur, nimmt Ihnen das Spielzeug weg, oder schubst sie. Oder er denkt sich jede Menge Blödsinn aus. Was eigentlich auch schon das nächste Problem ist. Er macht ständig irgendwelche Dummheiten, als ob er mich damit provozieren will. An manchen Tagen kommt eine nach der anderen. Leider kann er im Moment auch überhaupt nicht hören. Egal ob ich es Ihm 20 mal in nettem Ton sage, oder wenn ich auch mal laut werde, oder wenn ich einfach traurig bin und auch schon mal weinen muß, weil er mich einfach streßt. Es stört Ihn alles reichlich wenig. Ich hab schon die Erfahrung gemacht, daß ignorieren ganz gut hilft, aber bei manchen Sachen kann man halt nicht ignorieren. Mich nervt das ständige meckern und verbieten auch schon sehr, aber was soll ich tun? Über einen kleinen Rat würde ich mich freuen.
Christiane Schuster
Hallo Kerstin Ihr Sohn möchte Sie weder absichtlich ärgern noch macht er bewußt Dummheiten. Er probiert "nur" seine eigenen Grenzen aus. Dabei macht er auch vor Ihren Gefühlen nicht halt.- Verhalten Sie sich ihm gegenüber so gelassen und liebevoll wie möglich. Läuft er gelangweilt herum oder schubst er andere Kinder, nehmen Sie ihn in den Arm oder an die Hand und bieten Sie ihm eine Alternative zu seiner Handlungsweise. Erklären Sie ihm, dass die anderen Kinder sich z.B. viel mehr über ein Streicheln freuen würden und versuchen Sie, gemeinsam einer Beschäftigung nachzugehen, bzw. die Kinder zu einem gemeinsamen Spiel anzuregen. Auch das Umwerfen von "Bauwerken" oder das Zerstören von Spielzeug bedeutet für Ihren Schatz ein Experimentieren. Machen Sie ggf. ein Spiel daraus oder bieten Sie ihm Möglichkeiten andere Dinge auszuprobieren, wie z.B. Papier (am Besten eignet sich Seidenpapier, da es ohne Druckerschwärze ist)zerreißen, es zu Kugeln formen und damit eine Spielkiste "anpeilen". Achtet er nicht auf Ihre Wünsche, erklären Sie ihm, warum Sie sie ausgesprochen haben und informieren Sie ihn gleichzeitig über die eintretenden Folgen, wenn er sich nicht daran hält. Verhalten Sie sich anschließend wiederum gelassen und liebevoll aber unbedingt konsequent. So wird Ihr Sohn bald seine Grenzen erkennen und feststellen, dass sie von ihm eingehalten werden müssen. Er lernt so, sich sicher orientieren zu können. Versuchen Sie`s und: bis bald?
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