Mitglied inaktiv
Liebe Frau Schuster! Mein sohn, 4, geht seit August in den Kindergarten, das hat ihm von Anfang an nicht gut gefallen: Der Kiga ist sehr groß, es wird nur offene Arbeit betrieben (keine Gruppen), Mama hört auf zu arbeiten, d.h. er ist nicht mehr so oft bei seiner heißgeliebten Oma, Bruder kommt auf die Welt, der muss gleich ins Krankenhaus mit Mama usw. Er hatte dann eine Weile richtige Panik im Kiga, ging nicht mal alleine an seine Tasche ein Tempo holen und klebte förmlich an irgend einer Erzieherin. Das hat sich dann gelegt, als ich nochmals zwei Wochen täglich mit ihm in den Kiga ging und ihn nun auch nur gut zwei Stunden am Tag drin lasse. Ich habe mich dann sehr gefreut, als er vor rund zwei Wochen einen Freund fand, vorher war er viel alleine oder bei der Erzieherin. Nun kommt er er aber mittags heim und erzählt, wie er den Freund immer haut, den Hals zudrückt usaw. Das macht er wohl auch wirklich, denn hauen kenne ich von ihm auch zu Hause bein Bruder oder wenn andere Kinder da sind (wobei es da wirklich mittlerweile die Ausnahme ist, im Prinzip haut er andere Kinder nicht mehr, seinen Bruder allerdings schon). Im Kiga ist er allerdings superbrav und zurückhaltend. Was hat das zu bedeuten? Ich versuche, das Gerede nicht so zu beachten, ich habe schon gemerkt, dass ich ihm indirekt zu verstehen gebe, dass ich froh bin, dass er "endlich" einen Freund hat, das ist wahrscheinlich nicht so gut. Was meinen Sie? Was kann ich tun und was hat sein Verhalten zu bedeuten? Erika
Christiane Schuster
Hallo Erika Mit seinem Verhalten möchte Ihr Sohn stolz Allen zeigen, wie "groß und stark" er schon ist. Zeigt ihm dann Niemand seine Grenzen, wird er sich angeregt fühlen so wie bisher weiter zu handeln.- Sprechen Sie auf jeden Fall mit seiner Erzieherin, dass Sie Beide in gleicher Weise versuchen, Ihrem Sohn Alternativen aufzuzeigen, mit denen er eher noch mehr Freunde gewinnt, da er ihnen nicht weh tut, aber trotzdem schon recht stark ist und seinen Willen auf friedliche Art versuchen kann zu bekommen. Das Hauen oder Hals-Zudrücken wird bald in den Hintergrund geraten, wenn die Beiden häufig ein gemeinsames, konkretes Spielangebot erhalten. Werden sie nach erfolgreichem Spiel oder nach einer Bastel-Arbeit, Aufräum-Aktion o.Ä. sehr gelobt, werden Beide versuchen noch mehr "Pluspunkte" zu sammeln sodass zum Hauen kaum noch Gelegenheit bleibt.- Überlegen Sie auch mal, ob es nicht das Selbstbewußtsein und auch das Sozialverhalten Ihres Sohnes stärken würde, wenn Sie ihn zusätzlich zum Kindergarten auch in einer Sportgruppe anmelden, weil er schon "so groß und vernünftig" ist. Dort lernt er zusätzlich, seine Grenzen zu erkennen und Regeln einzuhalten. Gleichzeitig kann er sich mal so richtig , aber kontrolliert austoben und überschüssige Kräfte sinnvoll einsetzen.- Überlegen Sie mal und: bis bald?
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