Cera788
Sehr geehrter Ich bin leider gezwungen, wieder fast Vollzeit in meinen Beruf einzusteigen wenn mein Sohn 15 Monate alt sein wird. Ich werde an 4 Tagen die Woche von 7:00 bis 16:30 nicht verfügbar sein und als Ärztin muss ich auch Nachtdienste machen, voraussichtlich 1 Freitag und 1 Samstag pro Monat (da bin ich dann 25 Stunden abwesend). Mein Mann muss leider Vollzeit arbeiten, ebenfalls mit Wochenend- und Nachtdiensten. Es stellt sich für uns nun die Frage welche Fremdbetreuung wir anstreben sollen. Ich befinde mich in der glücklichen Lage, dass sich Oma und Opa an 2 Tagen pro Woche anbieten würden, 1 Tag könnte meine Cousine abdeckten. Alle 3 haben sehr viel Kontakt zu unserem Sohn, die Großeltern sehen ihn seit Geburt fast täglich. Es wäre dann noch 1 Tag offen. Meine Frage ist nun: Ist es gut für unseren Kleinen, wenn er diesen einen Tag in der Krabbelstube verbringt, oder sinnvoller ihn an allen 4 Tagen dorthin zu geben, damit nicht jeden Tag wer anderer für ihn zuständig ist? Oder vielleicht an 2 Tagen die Woche, damit es ausgewogener ist? Wie alle Eltern wollen wir natürlich nur das Beste für unser Kind und am liebsten würde ich natürlich die ersten 3 Jahre ganz bei ihm bleiben, aber das ist leider nicht möglich. Ich freue mich schon auf Ihre Antwort! Danke und freundliche Grüße!
Liebe Cera788, das Angebot der Großeltern und Ihrer Cousine klingen toll, ist aber vermutlich sehr verwirrend für Ihren Sohn. Besser wäre eine kontinuierliche Betreuung in einer Krabbelstube. Vielleicht können/wollen Sie Ihren Sohn drei Tage in der Woche in die Krabbelstube bringen und einen Tag übernehmen die Großeltern? Viele Grüße Sylvia
Ani123
Ich würde ihn an allen Tagen in die Krabbelgruppe geben. Kinder brauchen eine Regelmäßigkeit und Kontinuität. Wenn du und dein Mann Nachtdienst habt können die Großeltern oder Cousine betreuen. Krabbelgruppen haben auch Schließzeiten. Damit nicht immer du oder dein Mann da Urlaub nehmen muss können dann due Großeltern oder Cousine aufpassen. Vorteil einer Krabbelgruppe ist auch, dass im Krankheitsfall einer Erzieherin Ersatz kommt. Fallen die Großeltern oder Cousine aus dann musst du ider dein Mann sich frei nehmen. Krank ist sowieso nochmal ein Thema für sich. Dein Kind wird vermutlich auch mal krank werden. Hier ein Husten, dann Fieber, Grippe, usw. Und damit nicht immer du oder dein Mann zu Hause bleiben müssen bzw. Kind-krank nehmen muss können dann die Großeltern oder Cousine aufpassen. Zumal jeder von euch nur 10 Kind-krank-Tage hat und man gerade als Eltern oft das Gefühl hat einen Tag Ruhe täte meinem Kind noch gut, für Kind-krank ist es zu wenig oder aber Kind-krank-Tage sind bereits auch aufgebraucht. Auch da wirst du auf Unterstützung von Großeltern und Cousine zurück greifen können. Die Möglichkeit wie du zu haben das haben die wenigsten. Trotzdem wäre immer so für mich keine Option außer es gäbe keine andere Betreuungsmöglichkeit durch Krabbelgruppe oder Tagesmutter. Hast du denn bereits einen Platz in der Krabbelgruppe? Ab wann brauchst du denn einen? Möchtest du dein Kind eingewöhnen, dann sollte dein erster Arbeitstag erst mind einen Monat spater sein. Die Eingewöhnung können aber auch die Großeltern oder Cousine übernehmen, es sollte eine Person machen. Falls du dein Kind noch nicht angemeldet hast solltest du das jetzt machen. Wer weiß ob es noch freie Plätze gibt. Bietet die Krabbelgruppe denn die Betreuungszeiten die du zum Arbeiten brauchst?
Cera788
Liebe Fr. Ubbens, liebe Ani! Vielen Dank für die raschen und kompetenten Antworten, damit ist uns schon sehr geholfen und es wird hauptsächlich die Krabbelstube werden, mit Großeltern und Cousine für die Nachtdienste bzw Notfälle wie Erkrankungen. Wir brauchen die Betreuung Anfang 2017 und haben eine Platz in der Betriebskrabbelstube des Krankenhauses. Auch wenn es mir das Herz bricht, ihn in dem Alter schon wem Fremden zu geben wird es hoffentlich für alle Beteiligten passen. Danke nochmal und liebe Grüße, Cera
Ähnliche Fragen
Guten Tag Frau Ubbens ich benötige Ihren Rat bzw. Ihre Meinung. Ich habe einen fast 23 Monate alten Sohn. Leider muss ich nächste Woche zu einer Wirbelsäulen-Operation, welche jedoch nicht am Wohnort stattfinden kann (400 km Entfernung). Ich werde ca. 2 Wochen abwesend sein. In dieser Zeit soll mein Sohn zumindest zeitweise zu seinen Großelt ...
Hallo Frau Ubbens, Meine Tochter ist 14 Monate alt. Seit einigen Wochen zählt für sie nur noch die Oma. Meine Mutter lebt bei uns im Haus. Wir haben ein sehr enges Verhältnis und wir sehen uns auch täglich. Nachmittags verbringt sie mittlerweile ca. 2 bis 4 Stunden nur mit Oma. Den ganzen Tag fragt sie nach ihr. Und nach dem Mittagsschlaf muss ic ...
Ich habe eine Frage: ich bin Oma eines 21 Monate alten Jungen. Ich sehe ihn in unregelmäßigen Abständen, mal bei mir zu Hause oder bei meinem Sohn und meiner Schwiegertochter. Ich wohne 25 km entfernt, habe kein Auto und es ist nicht möglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln in den Ort zu fahren wo mein Sohn und Schwiegertochter wohnen. Ich würde ...
Ich bin 35 und mein Sohn wurde vor kurzem 2 Jahre alt. Ich bin/ war nebenberuflich Selbstständig und habe bis zur Geburt und direkt danach gearbeitet. Meine Schwiegermuttet hat mich mit der Betreuung und die Familie, sprich Tanten Oma etc immer unterstützt. Die Trennung von meinem Kind viel mir jedes mal sehr schwer und war sehr schmerzhaft. Deshal ...
Meine Tochter 8 Jahre hat letztens ihre Oma gehauen weil sie ihre Opa verteidigen wollte. Oma und Opa haben wohl Spaß gemacht und Oma hat dabei wohl dem Opa eine gelangt ( ich war leider nicht dabei) auf jeden Fall wollte meine Tochter den Opa verteidigen und hat ihrer Oma eine Backpfeife gegeben. Meine Tochter hat zwei Arten mit Konflickten um ...
Liebe Frau Ubbens, es ist mir klar, dass mein Kleinkind (19 Monate) bei jeder Person andere Verhaltensweisen an den Tag legt. Mir ist jedoch aufgefallen, dass sich unser Kleiner, bei Papa anstandslos wickeln lässt, das Morgenfläschchen komplett austrinkt, bei Oma (bei der er öfters die Woche über Nacht schläft), das Fläschchen verweigert, be ...
Hallo! Meine Mutter würde alles für meinen Sohn (6 Jahre) tun. Aber mein Sohn zeigt ihr oft die kalte Schulter. Bei meiner Schwiegermutter ist es nicht so, die sieht er allerdings seltener und in einem anderen Rahmen. Frage ich meinen Sohn, was Omi denn „anders” machen könnte oder was ihn stört, hat er keine Antwort und sagt "ich weiß es nicht" ...
Hallo Frau Ubbens Meine Tochter ist 18 Monate alt und liebt Oma Opa sehr wenn wir bei Oma sind bin ich abgemeldet das macht mir sooo sehr traurig kann es sein das sie mehr Oma liebt als Mama ? was kann ich machen das sie mich will bei mir bleibt ich bin so durcheinander Nicht mehr zu Oma gehen ?
Sehr geehrte Frau Ubbens, Ich finde das Verhalten meines 3,5 Jahre alten Sohnes merkwürdig. Er war schon als Baby und Kleinkind sehr auf mich und meinen Vater eingeschlossen und hat stark gefremdelt und phasenweise auch seinen Papa und die Oma stark abgelehnt. Nun ist es zurzeit echt arg… wenn er bei meinen Eltern ist, schickt er die Oma in eine ...
Hallo Frau Ubbens, Ich habe eine Frage zu dem Verhalten der Mutter meines Mannes im Bezug auf unser Kind. Sie macht ab und an Bemerkungen, in dem Sie mit unserem Kind "redet" die ich ein bisschen merkwürdig finde und ich nicht weiß, ob man dies unterbinden sollte oder ob es keinen Einfluss auf unser Kind hat. Unser Kind ist 3 Monate alt und ...
Die letzten 10 Beiträge
- Alles Gute!
- Mein Sohn 2,5 Jahre lehnt mich seit einem Jahr ab
- Umgang mit Schwiegermutter
- Kind möchte nach knapp 2 Monaten immer noch ungern in den Kindergarten
- Zu meiner Frage am 22.10.
- Trennungsangst - Eingewöhnung Kinderkrippe verschieben?
- Er hört gar nicht mehr auf mich
- Uneinigkeit zwischen Papa und Mama: Wie am besten bei Wutanfällen reagieren (2 Jahre)?
- Kind 12M wirft alles auf den Boden
- Papa nicht ernst nehmen