NovemberMama2016
Liebe Frau Ubbens, unsere Tochter, 22 Monate, wird in der 5 Woche bei der Tagesmutter eingewöhnt. Die Tagesmutter ist toll, da gibt es keine Vorbehalte von zu Hause, welche die Eingewöhnung stören könnten. Wir haben eine Eingewöhnung bei einer anderen Tagesmutter abgebrochen, als unsere Tochter ca 1 Jahr alt war. Da ging auch nach 8 Wochen nichts. Unsere Tochter blieb max 2 Stunden, in denen sie immer wieder weinte und nur für kurze Zeit zu beruhigen war. Nun stehen wir wieder vor einem Eingewöhnungsproblem. Das Abgeben funktioniert ganz gut. Oft weint Sie, lässt sich aber schnell beruhigen. Dann spielt sie ruhig und fröhlich. Wenn aber ein anderes Kind weint, weil seine Mama für die Trennung rausgeht (es werden derzeit (leider) 4 Kinder gleichzeitig bei der Tagesmutter eingewöhnt), fängt unsere Tochter an zu weinen. Während das andere Kind sich beruhigt hat, weint sie weiter. Beruhigt sich kurz und fängt wieder an, wie vor einem Jahr. Das Weinen wird wohl nur in dieser Situation ausgelöst. Deswegen kommen wir wieder nicht über 2 Stunden. Wir wissen nicht, wie wir weitermachen sollen. Sie ist auf Mama fixiert, lässt sich aber von Oma und Opa problemlos babysitten und auch ins Bett bringen. Dass wir noch Geduld haben müssen, ist klar. Aber wie können wir ihr nur helfen? Ich muss sehr bald eine Entscheidung treffen, ob und in welchem Umfang ich wieder arbeite. Wenn wir wieder abbrechen, habe ich Angst, dass wir das Problem nur bis zur Eingewöhnung im Kindergarten aufschieben... Vielen Dank für Ihre Hilfe.
Liebe NovemberMama2016, Sie haben schon verschiedene Vorschläge gelesen. Meines Erachtens macht eine kurze Pause, bis die anderen Kinder eingewöhnt sind, viel Sinn. Oder aber Sie wählen einen anderen Tageszeitpunkt. Sind die anderen Kinder vormittags da, bringen Sie Ihre Tochter am Nachmittag zur Tagesmutter. Ist die Eingewöhnung abgeschlossen, kann die Betreuungszeit ja wieder gewechselt werden. In ein paar Wochen wird Ihre Tochter dann auch damit zurecht kommen, wenn ab und an mal eines der anderen Kinder weint. Viele Grüße Sylvia
Ani123
-Ist deine Tochter eines der 4 Kinder? - ist es eine Tagesmutter oder mehrere die sich zusammen getan haben? Wenn nur eine würde es ja bedeuten, dass alle Kinder neu sind. Dass sie 4 zeitgleich eingewöhnt hat sicherlich mit dem Betreuungsstart der Kinder zu tun und das wird der 1.8. gewesen sein und keine Eltern wollten den Platz zahlen, aber erst später ihr Kind dort hinbringen. Habt ihr die Möglichkeit die Eingewöhnung "abzubrechen" bzw zu unterbrechen? Eurer Tochter noch 2-3 Wochen zu Hause zu geben? In der Zeit kann die Tagesmutter die anderen Kinder eingewöhnen und dann startet ihr in Ruhe nochmal von vorne mit einer Tagesmutter die dann auch Zeit für euer Kind hat. Zurzeit scheint mir diese auch überfordert zu sein. Weinen beim Abgeben ist völlig normal. Mama geht und eigentlich möchte ich wieder mit, andererseits mlchte ich auch hier spielen. Ein anderes Kind weint und deine Tochter weint mit. Warum? Es macht ihr Angst oder aber, sie bekommt auch mit, dass die Mama des Kindes geht und sie erinnert sich daran, dass du auch gegangen bist. Und dann kommt die Mama wieder aber du nicht. Bei 4 Kindern ist das schon sehr viel und da muss eure Tochter, die selbst noch am Ankommen ist, viel mitmachen, womit sie ggf auch überfordert ist. Sie bleibt 2 Stunden da und nicht länger. Warum nicht länger? Weil sie wegen der anderen Kinder weint? Vermutlich aber eher, weil sie sich schwer beruhigen lässt. Welche Möglichkeiten habt ihr? 1) sich nicht auf der Stelle drehen, bedeutet, die Zeit wird erweitert, denn den Grund des Weinens kennt ihr und da muss sie durch. Vielleicht wird es aber auch schlagartig dann besser. 2) könnt ihr zu anderen Zeiten zur Tagesmutter gehen wie die 4 neuen Kinder? So hätte deine Tochter erstmal mehr Ruhe und die Tagesmutter mehr Zeit für sie. 3) Abbrechen. Ob ihr es damit wirklich nur verschiebt? In einem Jahr kann viel passieren und wer weiß, vielleicht rennt sie lachend in den Kiga. So wie du es schreibst hat sich ja auch von der ersten Eingewöhnung bis jetzt was getan. 4) (mein persönlicher Favorit) Unterbrechen und in 2-3 Wochen nochmal starten. Kann ggf der Papa, Oma, Opa,... die Eingewöhnung machen? Du schreibst, dass sie sehr fixiert auf dich ist. Oftmals gelingt eine Eingewöhnung von einer anderen Person dann besser.
cube
Einen echten Rat kann ich dir nicht geben, aber Frau Ubbens wird dir ja auch noch antworten. Ich kann dir aber von unseren Eingewöhnungen berichten. Die erste mit 1 Jahr haben wir abgebrochen, da nichts ging. Die zweite mit 2 Jahren ebenfalls, da war es sogar noch schlimmer. Beide TM´s waren super und geduldig. Aber Kind einfach eines derjenigen (vielleicht wenigen) Kinder, die nicht für eine frühe Fremdbetreuung gemacht waren (auch nicht, wenn Papa oder sonst wer bringt). Ich bin letztendlich 3 Jahre zu Hause geblieben. Mit 3 im KiGa hat dann alles geklappt. Diesen Sommer wurde er eingeschult. Er gehört jetzt zu den Kindern, die überhaupt kein Problem damit haben, irgendwo alleine hinzugehen, wo sie niemanden kennen. Was ich damit sagen will: es gibt Kinder, die einfach nicht für Fremdbetreuung unter 3 gemacht sind. Und wenn man irgendwie die Möglichkeit hat, erst mit 3 im Kiga zu starten, schadet das dem Kind ganz sicher nicht! Es wird ihm auch nicht vermittelt, es müsse sich nirgendwo eingewöhnen können, ohne Mama geht nichts oder so etwas. Bei uns zumindest habe ich das Gefühl, dass gerade die Zeit, die wir ihm Gott sei Dank geben konnten, dazu beigetragen hat, dass er sich jetzt eben völlig zutraut, auch in eine ihm fremde Schule, in der er niemanden kennt, zu gehen und nicht einmal vermittelt hat, Angst zu haben oder uns dabei haben zu müssen. Aufregung vor dem Neuen ja, Angst nein.
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