Mitglied inaktiv
Hallo Frau Schuster, mein Sohn ist 1 Jahr alt, sehr lebhaft und auch ziemlich aufgeweckt. Er spricht schon einige Wörter, er kann schon freihändig stehen, laufen allerdings noch nicht, nur wenn er sich an Möbeln festhält. Folgendes Problem: morgens habe ich ihn immer, damit ich in Ruhe duschen kann, in seinen Laufstall gesetzt. Dort hat er dann auch immer schön vor sich hingespielt manchmal bis zu einer Stunde, sodaß ich noch in Ruhe frühstücken konnte. Das ist nun jedoch vorbei, wenn ich ihn in den Laufstall setzen will, macht er sich steif wie ein Brett und bekommt einen roten Kopf und schreit: Mam Mam Mam!!! Aber es geht nicht anders, er muß da hinein, ich muß ja schließlich duschen! Auch sonst schreit er neuerdings so lange bis er seinen Willen bekommt, ganz wütend und böse, wenn ich ihn hochnehme, wird er wie bereits erwähnt, steif wie ein Brett und bekommt einen roten Kopf vor Wut. Ich versuche dann immer seinen Wünschen zu entsprechen, auch damit diese Schreierei aufhört, auch habe ich ab und zu ein schlechtes Gewissen, weil ich denke ich kümmere mich nicht genügend. Mein Mann allerdings meint, der muß auch mal lernen zu warten und ich soll nicht immer gleich auf seine Mamalockrufe anspringen. 2. Problem: in letzter Zeit ißt er nur noch, wenn ich ihm ein Bilderbuch dabei zeige, oder sonst etwas interessantes, sonst schlägt er gegen seinen Löffel und das ganze Essen spritzt durch die Küche. Gebe ich ihm Spielzeug oder ein Bilderbuch, dass er langweilig findet, knallt er es wütend auf den Boden. Ich bleibe immer ruhig dabei, was mir allerdings manchmal schwerfällt. Was mache ich am besten? Vielen Dank im voraus für Ihre Antwort. Sabine
Christiane Schuster
Hallo Sabine Grundsätzlich gebe ich Ihrem Mann recht, dass Ihr Sohn nun lernen muß: Außer ihm haben auch andere Menschen das Bedürfnis nach Erfüllung ihrer Wünsche.- Bevor Sie Ihren Sohn in den Laufstall setzen, erklären Sie ihm, warum er dort auf Sie warten kann (Verletzungsgefahr) und geben Sie ihm ein konkretes Spielangebot. Stellen Sie gleichzeitig eine Kassette mit Kinderliedern oder eine andere schöne Musik an, damit Ihr Schatz immer irgendwie beschäftigt ist. Lassen Sie -wenn irgend möglich- die Türen offen, damit Ihr Sohn entweder Blick- oder Sprach-Kontakt zu Ihnen halten kann. So können Sie auch immer wieder die erklärenden Worte wiederholen, falls Ihr Sohn unzufrieden nach Ihnen ruft. Macht er sich steif, wenn Sie ihn auf den Arm nehmen wollen, erklären Sie ihm gelassen, dass Sie ihn so nicht hochnehmen können.- Geben Sie ihm beim Essen ebenfalls einen Löffel in die Hand, sodass er selbst mitessen kann. Führen Sie dann den Löffel "Stereo" zu seinem Mund, da er anfangs noch sehr ungeschickt sein wird. Sparen Sie bei dem kleinsten Erfolg nicht mit Lob! Wirft er dennoch das Essen oder den Löffel wütend auf den Boden, scheint er wohl keinen Hunger zu haben, sodaß die Mahlzeit beendet ist.- Informieren Sie ihn vor dem Essen über Ihr Handeln und verhalten Sie sich liebevoll aber konsequent. Er wird nicht gleich verhungern, wenn er auf die restliche Mahlzeit verzichten muß, aber erkennen, dass es auch für ihn schon Grenzen und Regeln gibt, die er einzuhalten hat.- Bleiben Sie gelassen, liebevoll und konsequent. Schöne Pfingsten und: viel Erfolg!
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