Mitglied inaktiv
Hallo Dr. Posth, habe Ihnen wegen das Tehma schon vor gut einen Monat geschrieben. Sie sagten mir, das wenn schon Trennungsangst bestät, man eine Sanfte Ablöse in einer Einrichtung praktizieren soll. Nun möchte die Heilpädagogin als Ersatzbezugsperson fungieren und meine Tochter im Kindi begleiten. Ich soll meine Tochter um 8 Uhr bringen um 8:30 Uhr würde die HP kommen und ich soll dann aus den kindi gehen. Die HP bleibt aber nur bis um 9 Uhr somit wäre meine Tochter mit den Erzieherinen bis 12 Uhr zusammen die sie noch gar nicht kennt. Das Problem ist nur, das meine Tochter die HP noch nicht als Ersatzpezugsp. ansieht. Meinte Tochter geht mit ihr noch nicht alleine in einer Einrichtung ohne Mama. Die HP meint, man kann da nicht auf Ihnen hören, ein Kind muß den Trennungsschmerz erst mal erfahren, wenn es denn dann überstanden hat, würde es dadurch mehr selbstvertrauen bekommen. In die Schule müßte sie schließlich auch ohne Mama. Wie könnte ich es machen, ohne viele Tränen ?
Hallo, der Vorschlag der Heilpädagogin legt offen, dass sie nicht genügend Kenntnisse von der kindlichen Seele besitzt. Außerdem hat sie das Prinzip der sanften Ablösung nicht begriffen. Insofern kann sie Ihnen und Ihrer Tochter nicht helfen. Das, was sie vorschlägt, verschärft eher das Problem, als dass es helfen könnte. Entstandene Ttrennungsangst untergräbt massiv das Selbstvertrauen und es gibt auch keinen Gesundungsmechanismus in der kindlichen Seele dahingehend, dass erzwungene Überwindung und Selbstbeherrschung zu einer Verbesserung des angeknacksten Selbstvertrauens führten. Sie sollten sich also nach einer besseren Hilfe umsehen, bevor Sie ein riskantes Manöver starten. Viele Grüße
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