Mitglied inaktiv
Hallo! Mein Sohn ist jetzt 23 Monate alt und war schon immer sehr zutraulich zu fremden Personen bis auf die üblichen Fremdelphasen. Was mich aber schon sehr lange beschäftigt ist, dass er sich nie wirklich freut, wenn er woanders war und ich ihn abhole. In der Spielgruppe ist es auch schon vorgekommen, dass er sich von anderen Müttern trösten liess auch wenn ich direkt daneben stand. Irgendwie scheint die Mutter-Kind-Bindung überhaupt nicht richtig zu bestehen, was mich sehr traurig macht. Der Papa ist bei ihm auch die Nr. 1. Was habe ich falsch gemacht und kann man unser Verhältnis denn irgendwie verbessern? Was kann ich tun, um ihn mehr an mich zu binden? Ich habe auch manchmal das Gefühl, dass er lieber bei anderen ist als bei mir, obwohl ich ihn sehr umsorge und für ihn da bin. Haben sie einen Tipp für mich? Gruss Marie
Liebe Sandra, auch ich freue mich noch über Ihr Lob. Also Lob kann man offenbar nie genug bekommen. Insofern ist die Gefahr einer Lobverwöhnung eher gering. Allerdings meine ich auch, daß Alltagsfähigkeiten nicht immer mit einem Lob bedacht werden müssen. Das Lob steckt ja schon im Erfolg und im Gelingen, wobei es niemand ausspricht, sondern in einem selbst entsteht (sog. Belohnungssystem). Lob ist immer dann wichtig, wenn eine Überwindung von etwas stattgefunden hat. Oder wenn ein sozialer Schritt getan wurde. Denn hier stand ja zuvor ein eher negatives Empfinden im Vordergrund, welches gegen vordergründige, eigene Interessen überwunden wurde. Solche Geschehnisse sind wichtig für die Persönlichkeitsentwicklung, denn alle sog. Tugenden basieren auf diesem Prinzip. Viele Grüße
Mitglied inaktiv
Ich kann dir leider nicht sehr helfen, nur eines: Mütter sollten sich nicht immer fragen, "was habe ich falsch gemacht?" Ein schlechtes Gewissen braucht sich eine Mutter, die ihr Kind liebt, für es sorgt und liebevoll mit ihm umgeht, von niemandem einreden lassen - auch nicht von sich selbst. Grüße Franca
Mitglied inaktiv
o.t.
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