Guten Tag,  mein Kind, 5 Jahre, ist sehr intelligent und verfügt über viele Kompetenzen. Es ist fröhlich, hat Freunde, ist aktiv und eigentlich recht zufrieden. Es spielt zuhause gerne Rollenspiele und erfindet neue Spiele, zeichnet gerne und ist sehr kreativ  und originell. Es muss auch oft ein bestimmter Witz oder Scherz dabei sein. Vom Kindergarten erhalte ich die Rückmeldung, dass es oft tagträumt, bzw. in seiner eigenen Phantasiewelt ist. Wenn ich zuhause Acht gebe, so merke ich auch, dass es gerne Phantasiegeschichten präsentiert oder erzählt. Es scheint zu denken je origineller und phantasievoller die Geschichten sind, umso mehr Bestätigung und Lob bekomme ich für meine Kreativität. Nun nimmt aber diese Phantasie oft ziemlich überhand. Einerseits finde ich es toll, dass mein Kind so kreativ und originell ist Andererseits merke ich, dass dieses Verhalten anscheinend es von der Realität fern hält, bzw. aus der Realität entfliehen lässt. Nun habe ich mein Kind öfters darauf hingewiesen, dass es die Phantasiewelt gibt und die Realität und dass man mehr in der Realität leben sollte. Das ist bei meinem Kind nicht so gut angekommen, da es bislang viel Lob von uns für seine Ideen, Geschichten und Bilder bekommen hat. Meine Fragen an Sie: Warum meinen Sie entflieht mein Kind öfters aus der Realität in die Phantasie? Welche Tipps können Sie mir geben, ihn aus seiner Traumwelt zu holen auch im Kindergarten? Mein Kind ist so euphorisch, wenn es seine Ideen und Phantasien erzählen kann, bzw. sich dabei aufhält. Da ich auch recht kreativ bin kann ich seine Euphorie und Begeisterung verstehen. Dennoch darf man nicht zu weit und zu oft von der Realität abschweifen. Danke für Ihre Tipps.