Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

morgendliches weinen im kiga

Frage: morgendliches weinen im kiga

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Hallo Herr Dr. Posth! Meine Tochter (wird Mitte Jan. 3) ist seit Mitte Nov. im Kiga. Anfangs war ich dabei, bin dann bald „mit Erlaubnis“ von Lena immer länger gegangen. Beziehung zur Erzieherin ist-denk ich- o.k. (kannte sie schon von Vorgesprächen etc.). Seit ca. 2 Wochen weint sie nun, wenn ich sage, ich gehe (die ersten beiden Wochen gingen ohne Tränen). Laut Erzieherin lässt sie sich dann aber sehr schnell von ihr trösten oder ablenken. Mittags empfängt sie mich mit Freude, kommt gleich hergelaufen. Muss ich mir wegen des morgendlichen Weinens Sorgen machen? Wie erkenne ich, ob sie sich nur „in ihr Schicksal fügt“ oder nicht? Danke. PS: Die letzten beiden Tage heftiges Weinen beim Verlassen. Wie darauf reagieren?


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Hallo, an solchen Reaktionen, wie sie jetzt Ihre Tochter zeigt, sieht man immer, wie heftig doch die Kleinkinder mit sich ringen, die Anpassungsleistung an die gesellschaftlichen Ansprüche zu vollziehen. Im Prinzip haben Sie ja alles richtig gemacht und trotzdem gibt es Rückschläge, warum auch immer. Am besten Sie machen Kompromisse, schlagen Ihrer Tochter vor, ausnahmsweise doch noch ein bißchen dabei zu bleiben, aber dann wie bisher zu gehen. Wahrscheinlich wird nach zwei bis dreimal Erfahrung sammeln mit der Bereitwilligkeit von Ihnen Ihre Tochter wieder zu der schon geleisteten Ablösung zurückkehren. Hoffentlich machen die Erzieherinnen mit. Viele Grüße


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