Kokos_80
Sehr geehrter Dr. Nohr, unser Sohn ist nun 25 Wochen alt und wird von mir und meinem Mann betreut (hauptsächlich bin ich mit ihm zusammen, da mein Mann arbeitet). Er ist ein lebendiges, munteres und - ich denke - glückliches Kind. Er hat ca 2x die Woche auch Kontakt mit anderen Babys, aber ich bin immer dabei. Gestern hatte ich leider einen Termin und die Oma, die er ca. 1x pro Woche für 1-2 Std. sieht, hat auf ihn aufgepasst. Ich war 4,5 Stunden weg und hatte natürlich die ganze Zeit Bedenken, ob er das ganz ohne Mama und Papa gut mitmacht. Als ich jedoch heimkam, war er vergnügt am spielen und hat sich noch nicht mal nach mir umgedreht. Erst nach 5 Minuten hatte ich das Gefühl, dass er mich registriert und dann auch mich mal anlächelt. Nun mache ich mir Gedanken, ob ich mich freuen soll, dass das so gut geklappt hat (lt. Oma keinerlei Probleme) oder ist dies ein Hinweis auf mangelnde Bindung. Ich muss dazu sagen, dass wir einen etwas holprigen Start hatten (10 Tage im KH nach der Geburt und ich konnte leider auch nicht stillen. Über eine Einschätzung würde ich mich sehr freuen. Viele Grüße & eine schöne Vorweihnachtszeit!!
Dr. med. Ludger Nohr
Hallo, da haben Sie Glück gehabt, dass Ihr Sohn ausreichend abgelenkt und bespielt war, um Ihre Abwesenheit gar nicht zu registrieren. Erst wenn etwas schwierig, schmerzhaft geworden wäre, hätte er Sie sicher gesucht und vermisst. Das ist leider vorher nicht planbar und kann beim nächsten mal ganz anders sein. Sie werden hauptsächlich dann gebraucht, wenn Trost und Hilfe nötig ist, Sonnenschein können auch mal andere machen. Das ist also kein Grund an Ihrer Bindung und Beziehung zu zweifeln, auch nicht, dass der seltener anwesende Papa mal wichtiger ist. Im Gegenteil freue ich mich immer über aktiv sich einbringende Väter. Ich wünsche Ihnen weiter viel Freude miteinander. Dr.Ludger Nohr
Kokos_80
Ein kleiner Nachtrag noch... wenn ich mit dem Kleinen über den Tag zusammen bin, lachen wie viel, ich singe ihm viel vor, lese ihm viel vor, spiele und kuschel mit ihm, gehe sehr viel mit ihm spazieren und erkläre ihm auch immer, was ich gerade tue (Haushalt muss ja leider auch sein). Das scheint er auch zu genießen. Jedoch auch nur, bis sein Papa nach Hause kommt... Dann ist der natürlich die Nummer 1 ;-)
Ähnliche Fragen
Mein Sohn ist ein absolutes Wunschkind und ich wusste von Anfang an um die Wichtigkeit sich feinfühlig und voller Liebe mit ihm zu beschäftigen und prompt auf seine Bedürfnisse einzugehen, um eine sichere Bindung aufbauen zu können. Leider entwickelte ich nach einer sehr schwierigen Geburt, bei der ich fast verstorben wäre, auch noch eine postnat ...
Sehr geehrte Frau Henkes, ich mache mir Sorgen um die Bindung zwischen meiner 10 Monate alten Tochter und mir. Schon im Krankenhaus hat meine Tochter mit mir keinen Blickkontakt aufgenommen, dafür aber mit dem Papa, der sie anfangs allein mit dem Fläschen fütterte, da ich Stillprobleme hatte. Noch lange Zeit danach hat sie nur den Papa ange ...
Guten Tag, momentan befindet sich meine Tochter (21. Monate) in der Eingewöhnung (Berliner Modell). Die ersten beiden Tage hat sie sich quasi direkt auf die Erzieherinnen eingelassen und eine Stunde gespielt+ sich nicht für mich interessiert (auch nicht wirklich geschaut); am Ende konnte ich sie zumindest ohne Protest nehmen und gehen. Am d ...
Liebe Frau Henkes, ich betreue mein Baby aktuell in Elternzeit zuhause, muss aber für 2 Monate wieder Vollzeit arbeiten gehen, wenn unsere Tochter 1 Jahr alt wird. In diesen 2 Monaten übernimmt mein Mann die Betreuung zuhause(er ist derzeit voll berufstätig, aber kümmert sich sonst viel um unsere Tochter) und danach nehme ich wieder Elternzeit. We ...
Guten Tag, ich hatte eine schwere Schwangerschaft, viele fachzentren immer wieder die Aussage alles sei topp obwohl ich spürte dass es das nicht ist. Letztlich kam meine Tochter /unterversorgt zur welt. Es war eine schwere Zeit und es gibt keine einzige schöner Erinnerung für mich an diese Zeit… nach der geburt gings ähnlich weiter die ...
Sehr geehrte Frau Henkes, seit geraumer Zeit beschäftigt mich das Verhalten unserer Tochter (15 Monate) sehr und bevor ich mich mit weiterer Google Recherche verrückt mache, wollte ich Ihnen gerne meine Beobachtungen schildern: Sie war schon immer sehr umgänglich mit fremden Personen und "pflegeleicht". Allerdings frage ich mich mittlerwe ...
Guten Morgen, ich hatte bereits immer mal wieder die Angst, dass meine Tochter eine unsichere-vermeidende Bindung hat. Ich habe sie zwar nie schreien lassen, sie schläft bei uns im Zimmer und natürlich auch immer alle Bedürfnisse gestillt, aber ich weiß, dass sie oft auch mehr Aufmerksamkeit beim Spielen hätte bekommen müssen (wobei ich mich na ...
Guten Tag Frau Henkes, meine Tochter ist 2 Jahre 3 Monate alt. Ich habe eine Hochzeitseinladung einer guten Freundin bekommen für nächsten März. Die Hochzeit wäre allerdings im Ausland und würde sehr lange Langstreckenflüge involvieren. Die Reise würde (inklusive Reisezeit) etwa 7 Tage dauern. Einer so anstrengenden Reise will ich meine Tochte ...
Guten Morgen Frau Henkes, unser Sohn, 4.5 Monate alt, lächelt mich und seinen Papa gerne an (beim aufwachen, Wiedersehen und beim Scherzen sowieso). Der Kinderarzt sagt er sei lebensfroh, topfit und schön entwickelt. Er lässt sich, wenn er doch mal weint (was tagsüber nicht so häufig vorkommt; kurz nach dem Einschlafen hat er das kurz 1-2 mal un ...
Unsicher-vermeidende Bindung oder sichere Bindung Mein Sohn ist 8 Monate alt. Wenn ich ihn auf dem Arm habe dreht er sich immer von mir und dem Papa weg. Er schaut gerne was seine große Schwester ( 4 Jahre) macht. Auch bei Schmerzen drückt er sich weg und dreht sich auf dem Arm weg. Er hatte ab 5 Monaten bereits etwas gefremdelt bei Großeltern/Freu ...
Die letzten 10 Beiträge
- Kleinkind ruft nachts Mama, Abstillen
- 5-jähriger wird einfach nicht trocken - und darüber mittlerweile aggressiv
- Verabschiedung bei „wichtigem Termin“
- Beziehung der Geschwister untereinander
- Verhalten 3-Jähriger
- Unsichere oder sichere Bindung
- 22-monate altes Kind plötzlich panische Angst vorm Auto
- Sorge um meine 5,5-jährige Tochter – nächtliches Einnässen und Verhaltensänderung
- Kindergartenangst - Kind 3 Jahre
- Trennungsschmerz Vorschulkind