Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Ludger Nohr:

Kuscheln nur mit Mama

Frage: Kuscheln nur mit Mama

Tristar

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Guten, lieber Herr Dr. Nohr, gerne würde ich Sie wieder etwas fragen, auch wenn diese Frage nicht wirklich "wichtig", würde ich es gerne verstehen wollen. Unsere Tochter(29 mon., sehr,sehr geliebt, nicht fremdbetreut, bis März gestillt, schläft zusammen mit ihrer Mutterr - ich leider nicht da ich leider sehr laut schnarche) Unter Tags möchte sie sehr oft mit ihrer Mama kuscheln (sie sagt "Kuschmaus" oder "bauchkuscheln" bzw auch Nabelboren ((Der Nabel ist ihre Ersaztbefriedung zum stillen) jedoch darf ich nicht mit kuscheln oder sie kuschelt auch nicht mit mir. Wenn ich sage, du darsft bei mir Nabelboren, oder kuscheln will sie das aber nicht. Ich zeige aber keine Entäuschung (Entäuscht bin ich dabei wirklich nicht, da ich weiß dass wir uns beide sehr lieben ((sie fragt nach den Wochenende immer nach und klammert montags und nach Urlaub weint sie beim aufstehen wenn sie erfährt das ich in der Arbeit). Die "wilden", Sachen , albern und draußen spielen mit mir liebt sie und hier "bevorzugt" sie mich... Aber kann das der Grund sein, dass sie die "schmusigen" Sachen nicht mit mir verbindet?? Vielen lieben Dank und Passen Sie auf sich auf Beste Grüße, christoph


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Lieber Christoph, wenn ich mich recht erinnere, sind Sie ja der, der im ersten LJ die Struktur maßgeblich bestimmt hat und für das "Funktionieren" der Familie zuständig war. Es kann sein, dass diese Rolle für Ihre Tochter (im Moment noch) weniger mit Nähe und Beruhigung verbunden wird, die Mutter dafür einfach noch näher und hilfreicher ist. Aber an Ihrer gegenseitigen Zuneigung sehen Sie, dass das keine Abwertung oder Distanzierung ist, sondern eine andere Art es auszudrücken. Diese Aufteilung wird sich mit der Zeit wieder ändern, dann wird gerade die Nähe zum Vater gesucht. Es ist also gut, dass Sie darauf nicht gekränkt reagieren, sondern Ihre Liebe weiterhin zeigen und die Form Ihrer Tochter überlassen. Viel Freude weiterhin miteinander. Dr.Ludger Nohr


Tristar

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Guten Morgen, lieber Herr Dr. Nohr, wie geschrieben, es gibt tatsächlich weitaus wichtigere Fragestellung bezogen um Kinder. Aber irgendwie würde ich die """ privilegierung.""" verstehen. Hierzu wollte ich noch hinzufügen. Bis März wurde unsere Tochter durch Einschlafstillen in den Schlaf begleitet, nunmehr durch kuscheln und Nabelbohren.... Ich lege mich dann noch für eine Std zu ihr wenn sie schläft und gehe dann ins Nebenzimmer :-(. Wird sie mal wach, schiebt sie mich weg beim Trösten und möchte das meine Frau kommt.... (((Weint sie weil sie sich weh getan hat, verlangt sie auch ihre Mama)) Alles Gute Hr. Dr. Nohr


Esmeralda

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Lieber Christoph, schön, dass du so eine gute Beziehung zu deiner Tochter hast! Ich bin keine Expertin, nur Erstlings-Mutter. ;) Ich glaub, allzu logisch kann man diese Bevorzugungen in Details nicht erklären, nur, dass es normal ist. Z.B. ich bekomme nichts vom Essen meiner Tochter ab, nur der Papa. Nehm ich auch nicht persönlich. Dafür soll ich die Bücher vorlesen. Und solche Privilegien kommen und gehen. Ich denke, das kennen die meisten Eltern. Vielleicht hilft dir das noch zusätzlich, das so anzunehmen. Keine Detailerklärung, aber häufig und normal. Meine Vermutung ist ja, dass es vor allem darum geht, dass meine Tochter die Personen unterscheiden und etwas bestimmen kann, auch das so kommunizieren. Also um ihre Fähigkeiten, die sich immer mehr entwickeln. Die muss man ja zwecks Übung auch anwenden und ausprobieren. :) VG


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