Hallo, ich würde gerne eine Situation bezüglich meiner 2,5-jährigen Tochter fachlich einordnen lassen. Meine Tochter besucht seit November 2025 eine Krippe. Sie ist grundsätzlich sehr gut sprachlich, neugierig, selbstbewusst und kontaktfreudig. Zu Hause erzählt sie viel und geht normalerweise auch auf fremde Menschen zu. In der Krippe zeigt sie jedoch eher ein deutlich anderes Verhalten: Immer/JEDEN TAG starkes Weinen beim Bringen, teilweise eher zurückhaltendes Verhalten in der Gruppe und offenbar Angst, etwas falsch zu machen bzw. Ärger zu bekommen. Sie sagt hier zB "ich bin so artig wie möglich und kriege daher nie ärger".  Nach besonders belastenden Phasen kam es außerdem zu Regressionen, insbesondere beim Toilettengang und Schlaf. Nach längeren Ferien ist sie zu Hause häufig auffällig fröhlich und entspannt; mit der Rückkehr in die Krippe verschlechtert sich die Situation wieder + sie wird ständig krank.  Besonders verunsichert mich Folgendes: Sie hat mehrfach spontan Dinge über die Krippe erzählt, die mich beunruhigt haben. Beispielsweise sagte sie im Zusammenhang mit einem Gespräch über die Krippe: „Papa hat mich in die Krippe gebracht, dann kam ein Mann und hat meinen Po angefasst.“ (es gibt dort aber keine männl. Erzieher)  Sie erzählte dies nicht als Antwort auf die konkrete Frage „Hat dich jemand angefasst?“, sondern brachte es im Gespräch über die Krippe von sich aus ein. Bei anderen Erzählungen über die Krippe gab es ebenfalls Aussagen, die zunächst beunruhigend wirkten. Sie hat an zwei Abenden bei der Einschlafbegleitung erzählt "sie wolle nicht in die Krippe" "wieso/ passiert etwas was dir nicht gefällt" "name Leitung zieht an meinen Ohren und macht so"> zieht sich sm Ohrlappen + schlägt sich feste mehrmals ins Gesicht. Als ich erschrocken reagiere u. sage Stopp - und dann nochmal konkret frage " ist das wahr o. Gelogen" sagt sie "gelogen" .... Am ohr haben wir sie noch nie gezogen bzw auch nie sowas gesagt- das war für mich das eindrücklichste denn ausser im TV vllt kann sie das nirgends sonst mitbekommen haben... Deshalb ist für mich völlig unklar, wie zuverlässig ihre konkreten Schilderungen in diesem Alter sind und in welchem Ausmaß Fantasie, Missverständnisse oder tatsächlich Erlebtes miteinander vermischt werden. Die Krippe an sich hat eine lange sehr positive Historie. Die Leitung ist eigentlich aus unserer sicht sehr bemüht/ruft immer an u. berichtet dass sie sich beruhigt hätte zsw/ nimmt uns auf allen Ebenen immer mit usw. Aber letztendlich ist die Darstellung gegenüber Eltern sicherlich eine andere als wie ggf. den Kindern... vorstellen kann ich mir aber all das nicht. Des Weiteren geht meine Tochter auch zu allen Erziehern morgens in den Arm trotz weinen macht sie das selbst.  Auch Phasen der Regression usw. können alle immer anders erklärt werden somit fühle ich mich ein wenig hilflos u. verloren wie ich damit umgehen soll u. wie ich all das einordnen soll.  Wenn wir sie abholen ist sie fast immer glücklich und aktiv zu Hause...  ...