Stormground
Sehr geehrter Herr Dr. Nohr, Meine Tochter 2 Jahre und 4 Monate alt geht seit Oktober 2018 in die Kita. Die Eingewöhnung hat etwas länger gedauert, ging dann aber gut. Sie hat sich sehr wohl gefühlt und auch immer viel in der Kita gesprochen und gesungen. Sie ist ein eher schüchternes Kind bei Fremden, sobald sie „aufgetaut“ ist, ist sie sehr lebhaft und redet ohne Ende. Im Januar 2019 ist mein Sohn auf die Welt gekommen, die Tochter war sehr eifersüchtig, was nun langsam besser wird. In der Kita hat die Tochter allerdings etwa seit Mitte Mai (nach unserem Urlaub) aufgehört zu sprechen und spielt kaum und sitzt nur auf dem Schoß der Erzieher. Davor hat sie geplappert wie ein Wasserfall in der Kita und nun bringt sie kaum ein Wort heraus. Nur Singen tut sie im Morgenkreis gut. Zu Hause ist alles normal, sie spricht sehr viel. Sie sagt, sie gehe gerne in die Kita und möchte auch hingegen. Was kann ihr Verhalten so verändert haben? Kann es verzögert mit der Geburt des Bruders zu tun haben? Was kann ich tun, dass ihr Verhalten besser wird? Die Erzieherinnen sagen, man soll abwarten. Wir warten schon über 2 Monate und machen uns Sorgen. Vielen Dank für Ihren Rat.
Dr. med. Ludger Nohr
Hallo, Hintergründe für diese Verhaltensänderung in der KiTa können sowohl Begebenheiten dort, als auch innerseelische Abläufe sein. Ich finde der beste Weg ist, sie zu fragen was sich verändert hat, warum sie in der KiTa so zurückhaltend geworden ist. Für solche Gespräche braucht man eine ruhige Situation und Zeit (z.B. Einschlafsituation) und muß es evtl. mehrfach versuchen. Oft können die Kinder zumindest Hinweise geben, was sie beschäftigt und/oder beunruhigt und man kann darauf reagieren. Dieser Weg ist auch deshalb gut, weil er die Kinder zu Veränderungen befähigt, ihre Selbstwirksamkeit dadurch stärkt. Manche Erzieherinnen können auch am Spielverhalten und den Spielinhalten Hinweise auf Belastendes erkennen. Das wären die ersten Schritte. Dr.Ludger Nohr
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