Mitglied inaktiv
Hallo Dr. Posth! Julian ist 3 Jahre alt. Ich bin eine Mutter, die immer und überall sehr einfühlsam und manchmal sicher zu vorsichtig mit ihm umgeht. Nun versuche ich ihn zu ermuntern und zu unterstützen die Welt zu erforschen. Ich muß mich oft bremsen, meine Ängste auf ihn zu übertragen. Er spiegelt das oft in seinem Verhalten. Nun merke ich, daß er verstärkt von mir Grenzen einfordert. Ich neige dazu Konflikte zu umschiffen. Wenn dann klare Grenzen abgesteckt werden müssen fällt es mir schwer diese gelassen rüberzubringen und ich werde manchmal impulsiv. Das passiert mir nicht oft. Aber ich habe auch sehr viel Angst vor dem Kindergarteneintritt. Wenn er mir sagt: Mama ich will da nicht mehr hin o.ä. Er wird meine Unsicherheit spüren. Wie mache ich mich selbst stark um meinem Kind zu helfen ???? Haben Sie einen Tip ??? Ich bin mir auch sicher ihm viel positives zu vermitteln. Er erlebt viel emotionale Wärme und Aufmerksamkeit. Wie bekomme ich beides unter einen Hut ??? Gruss Petra
Liebe Petra, Sie befinden sich zunächst einmal auf einem gutem Weg, das Gewünschte zu erreichen, weil Sie sich selbstkritisch solche Fragen stellen und Ihre Schwächen analysieren. Um dabei noch tiefer einzusteigen und sich selbst zu erforschen, müßten Sie in eine psychologisch kompetent geführte Selbsterfahrungsgruppe gehen. Aber es gibt auch immer wieder Elterngruppen, in denen sich Eltern gegenseitig helfen und sich Ratschläge geben. Im Übringen habe ich etwas Probleme damit, von einem Kind zu sagen, es suche seine Grenzen. Mir ist immer lieber, wenn gesagt wird, das Kind möchte Regeln verstehen lernen, damit es erfolgreich in der menschlichen Gemeinschaft mitmachen kann. Regeln lernen und beherrschen hat eine positive Zielrichtung, Grenzen finden oder gesetzt bekommen eine negative. Das Kind braucht aber um sein Selbstbewutßsein zu entwickeln und verstärken unbedingt positive Zielsetzungen, die es dann erfolgreich meistert. Viele Grüße
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