MamiLissy
Hallo Frau Henkes, dieses Forum ist mein letzter Ausweg, da ich mir momentan nicht mehr weiterzuhelfen weiß. Unser zweitgeborener Sohn ist nun 10 Monate alt und ein echtes Energiebündel. Er ist sehr aufgeweckt, neugierig und mag keine Langeweile. Den ganzen Tag ist er am Erkunden und Entdecken und kann sich auch gut alleine beschäftigen. Was mir allerdings aufgefallen ist: Er ist insgesamt sehr unruhig und ständig in Aktion. Das stört mich persönlich gar nicht so sehr. Unser eigentliches Problem ist sein Schlaf. Unser Baby schläft extrem unruhig. Unsere Abendroutine ist jeden Abend gleich: Abendessen, Abendwäsche und die letzte Abendflasche mit Musikbegleitung und einer Kuscheleinheit. Er hat bisher immer bei uns im Bett geschlafen. Da er dort jedoch ebenfalls sehr unruhig geschlafen hat, haben wir ihn, in der Hoffnung, dass er vielleicht mehr Ruhe und Platz braucht, in sein eigenes Bett gelegt. Leider hat auch das keine Besserung gebracht. Unser Sohn wird etwa jede halbe bis ganze Stunde wach. Neuerdings trinkt er nachts zusätzlich 2–3 Flaschen Milch (insgesamt ca. 500–750 ml). Er lässt sich zwar relativ gut beruhigen, da er meist nur sehen möchte, ob Mama noch da ist, aber es zerrt sehr an den Nerven, da man selbst nie richtig in den Schlaf findet. Er hat noch keine einzige Nacht durchgeschlafen. Egal ob eigenes Bett oder Elternbett – nichts scheint zu helfen. Wir wissen langsam nicht mehr weiter und haben mittlerweile sogar Angst vor den Nächten. Tagsüber schläft er 2–3 Schläfchen, jeweils etwa 45–90 Minuten. Wir sind über jeden Ratschlag und auch über jede Erklärung dankbar, um unser Kind endlich besser zu verstehen. Vielen Dank und liebe Grüße
Guten Tag, das Schlafverhalten ist bei Babys im Alter Ihres Sohnes noch sehr wechselhaft und wenig beständig. Meist schlafen Kinder in diesem Alter noch nicht durch. Der Schlaf ist von verschiedenen inneren und äußeren Faktoren abhängig wie z.B. der Verarbeitung neuer Eindrücke und Gefühle. Gegen das häufige Aufwachen können Sie wenig tun. Zehn Monate alte Kinder kann man noch nicht erziehen. Sie können versuchen, das Aufwachen Ihrem Sohn weniger attraktiv zu machen. So können Sie die Milch zunehmend verdünnen und später durch Wasser ersetzen. Vielleicht nimmt Ihr Sohn einen Schnuller an. Überlegen Sie, ob es für Sie leichter ist, wenn Ihr Sohn in Ihrem Bett schläft und Sie ihn im Halbschlaf beruhigen können, als wenn Sie erst zu seinem Bett müssen. Vielleicht kann auch ein Elternteil auf ein anderes Zimmer ausweichen, um schlafen zu können und Sie wechseln sich damit ab. Ich weiß, dass es für Eltern eine sehr anstrengende Lebensphase mit chronischem Schlafmangel ist. Es bleibt nicht so. Mit der weiteren Entwicklung stabilisiert sich das Schlafverhalten der Kinder und die Schlafphasen werden länger. Ich wünsche Ihnen alles Gute. Ingrid Henkes
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