Guten Abend Frau Henkes, Meine Tochter, 4 Jahre alt, hat sich mittlerweile eingermaßen in den Kindergarten eingelebt, d.h. trotz ihrer starken Schüchternheit und Unsicherheit geht sie jetzt gerne hin. Die Erzieherin hat mir erzählt, dass sie dort auch zwei Freundinnen hat. So weit so gut.. Nun ist es aber so, dass sie mir überhaupt nichts aus dem Kindergarten erzählt, wirklich gar nichts.. Ich habe den Eindruck, sie trennt ihre Welt innerhalb des Kindergartens ganz strikt von ihrer Welt außerhalb des Kindergartens. Wenn ich sie nach ihren Freundinnen frage, lächelt sie nur verschämt und möchte noch nicht mal deren Namen nennen. Das finde ich sehr merkwürdig und frage mich, wieso sie das tut? Diese strikte Trennung zeigt sich vor allem auch bei der Abholsituation; sobald sie mich sieht, schämt sie sich mit ihren Freunden zu sprechen, sie möchte sich noch nicht einmal verabschieden, wenn ihre Freunde "Tschüss " sagen.  Laut Erzieherin ist es wohl auch so, dass diese beiden Freundinnen sich sehr um sie kümmern, und sie sehr an ihnen hängt. Wenn die beiden mal nicht anwesend sind, dann möchte sie an bestimmten Altivitäten nicht oder nur ungern teilnehmen.  Ergibt sich diese gehemmte Art von ihr irgendwann von allein? Sie ist auch sonst sehr unsicher und orientiert sich extrem an Kindern, die sie mag oder bewundert..imitiert deren Verhaltensweisen, Anziehstil etc. Ich weiß oft nicht wie ich richtig mit ihrer Art umgehen soll - Soll ich sie gezielt dazu auffordern z.B Namen von anderen Kindern zu nennen oder soll ich sie einfach in Ruhe lassen?  Vielen Dank im Voraus und freundliche Grüße, Sarah