Lilli1122
Sehr geehrte Frau Henkes, vielen Dank für Ihre tolle Arbeit hier im Forum. Meine 6jährige Tochter hatte bei ihrer Geburt eine Lippenspalte, die im Alter von sechs Monaten verschlossen wurde. Im Laufe der Zeit hat sich die Narbe verändert und ist auffälliger geworden und auch die Nase ist leicht schief. Der Professor im Krankenhaus, der sie damals operierte, riet uns eine Korrektur, bevor sie im Sommer zur Schule kommt (auch um Hänseleien möglichst vorzubeugen). Diese Korrektur ist nun für Mitte Februar geplant. Meine Tochter weiß, dass sie noch mal operiert werden muss, nur den Zeitpunkt kennt sie nicht. Sie hat schon geweint, da sie Angst vor der OP hat. Sie hat natürlich auch mitbekommen, was der Professor gesagt hat und verbindet die Schule nun mit der OP und will nicht mehr eingeschult werden. Wie kann ich sie am besten stärken? Ich möchte nicht, dass sie denkt, dass so wie sie ist, etwas nicht mit ihr stimmt, daher habe ich bisher nur gesagt, dass sie leider ein weiteres Mal operiert werden muss. Wie kann sie es am besten in der Kita erklären, da hier sicherlich auch Fragen ihrer Freundinnen kommen werden? Welche Tipps können Sie mir geben, um ihr die Situation möglichst offen zu erklären ohne ihrem Selbstbewusstsein zu schaden? Und wann sollte ich ihr den OP-Termin mitteilen? Erst eine Woche vorher? Bisher haben wir nicht noch einmal darüber gesprochen, damit sie nicht wochenlang ein schlechtes Gefühl hat. Im Allgemeinen ist ihre Narbe überhaupt kein Thema bei uns und auch nicht im Kindergarten. Jeder kennt und akzeptiert sie so, wie sie ist. Vielen Dank im Voraus und viele Grüße Lilli
Guten Tag, sind Sie denn ebenfalls der Meinung, dass eine OP zum jetzigen Zeitpunkt notwendig ist? Ihre Tochter hat sich selbst gut angenommen und wird von allen akzeptiert. Das würde doch vermutlich so bleiben. Vielleicht würde Ihnen eine Zweitmeinung helfen. Wenn es bei der OP bleibt, sollte Ihre Tochter davon ausgehen, dass diese aus gesundheitlichen Gründen nötig ist. Um Ihre Tochter nicht zu früh zu verunsichern, genügt eine kurzfristige Information, wie Sie sie planen. Im Hinblick auf die Sorgen Ihrer Tochter vor der Einschulung können Sie ihr durchaus sagen, dass der Professor da Quatsch geredet hat. Das wird Ihre Tochter verstehen. Einfühlsam einem Kind gegenüber war es auf keinen Fall. Sie können Ihre Tochter stärken, indem Sie ihr Ihr Zutrauen vermitteln, dass sie die zweite OP so gut bewältigt wie die erste. Zeigen Sie Verständnis für Ihre Ängste, ohne ihr diese auszureden. Erklären Sie ihr, wie lange Sie bei ihr bleiben und dass Sie direkt danach wieder bei ihr sind. Es hilft ihr sicher auch zu wissen, dass sie nichts von der OP spüren wird. Ich wünsche Ihnen alles Gute. Ingrid Henkes
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