Mitglied inaktiv
Hallo, Ich hatte Ihnen am 7.4. schon einmal geschrieben ('Gutes Zeichen??'). Unsere Kleine (2Jahre) ist ja gerade dabei eine enorme Selbstständigkeit zu zeigen, was ja OK ist. Allerdings nimmt es jetzt für uns Eltern doch besorgende Ausmaße an - sie geht mit Fremden mit, sobald diese sehr nett zu ihr sind oder interesant für sie sind (auf Spielplatz z.B. wollte sie mit einem Mann der einen Hund hatte mitgehen). Bisher haben wir sie immer davon abgehalten+ gesagt daß sie nie mit Leuten gehen darf die sie nicht kennt, weil wir auch immer dabei sind -logisch sie ist ja noch zu jung um alleine wohin zu gehen. Aber versteht sie das schon? Wir haben Angst daß diese 'Zutraulichkeit' bleibt, auch wenn sie älter wird. Wie können wir ihr vermitteln daß sie Nicht mit Jedem mitgehen darf/soll? Ich muß dazu sagen daß sie viele Leute um sich herum gewohnt ist, da sie oft bei uns beim Sport dabei ist + wir einen großen Freundeskreis haben... Vielen Dank schon einmal für ihre Antwort
Hallo, es gibt immer wieder solche Kinder, bei denen es ganz normal ist, dass sie recht bedenkenlos fremden Personen gegenüber sind. Sind sind auf natürliche Weise von großer Neugier erfasst und haben wenig Ängste. Es gibt allerdings auch die Variante, dass ein solches Verhalten ein Zeichen einer beginnenden Bindungsstörung ist. Wenn Sie eine solche ausschließen können, bleibt Ihnen tatsächlich nur der Weg, Ihre Tochter immer wieder zu ermahnen, sich fremden Personen nicht vorbehaltlos anzuvertrauen. Erklüären Sie ihr es damit, dass die anderen Personen sie vielleicht irgendwo mit hinnehmen, wo Sie sie dann nicht wiederfinden könnten. Davor würden Sie sich sorgen. Viele Grüße
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