Dastin
Sehr geehrte Frau Henkes Wir machen uns Sorgen um unseren Sohn (9) 1 Woche nach der Geburt seiner Schwester mittlerweile 2 Monate fing alles an. Am Anfang war es sich öfter die Hände zu waschen weil er Angst hatte das seine Hände dreckig oder mit Bakterien sind damit er seiner Schwester nicht Krank macht. Das ist mittlerweile besser geworden macht es nicht mehr so oft. Danach fing das an das er sich allgemein sehr viele Gedanken gemacht hat über den Alltag und überfordert war mit den gedanken, und dan auch mal geweint hat das ging etwa so 5-10min er erwähnte das seine Gedanken ihm das alles sagen das kamm 1 bis 2 die Woche vor mit etwas trösten und etwas spielen ging es ihm besser lachte und war wieder glücklich. Jetz aktuell ist das so das er sich gefühlt bei jeder Kleinigkeit wo er denkt das er uns damit eventuell Traurig oder Geärgert hat sich zu entschuldigen dazu kommt das er öfter sagt z.b sterbe ich wen ich die Gabelspitze anfassen? Stirb meine Schwester wen ich sie auf dem Kopf küsse, Sterbe ich wen ich dies oder jenes anfassen tuhe . Das passiert mittlerweile öfter und ist neu dazu gekommen. Wir haben ihn beim Judo angemeldet seid dem wir es gemerkt hatten das er viele gedanken hat seid 1 monat ist er dabei und es macht ihm spass will gerne zum sport ist in der schule aktiv , spielt gerne mit Freunden, macht auch mal quatsch er ist nicht zurückgezogen oder dauerhaft traurig das ist was uns halt noch so hält. Ist das ganze eine früh Pubertät und nur eine faße . Würde mich auf eine Antwort riesig freuen. Liebe Grüße Dastin
Guten Tag, Ihr Sohn hat die sogenannte Entthronung durch die kleine Schwester noch nicht verarbeitet. Bisher war er Ihr liebstes und einziges Kind. Nun hat er mit der Schwester Konkurrenz bekommen. Unbewusst ist er sich nicht sicher, ob Sie nicht die Schwester lieber haben könnten als ihn. Das löst große Liebvesverlustangst bei ihm aus. Oft werden Kinder auch unbewusst wütend über den Eindringling, der die eigene Position in der Familie gefährden könnte. (Das hat nichts damit zu tun, dass Sie seine Schwester wirklich bevorzugen. Es geht um Unbewusstes und Fantasien.) So gibt es möglicherweise auch die Fantasie, die Schwester am liebsten wieder loszuwerden. Da Ihr Sohn aber gut erzogen ist, weiß er, dass er so etwas in seinem Alter nicht wünschen darf. Er sollte lieb zur Schwester sein und sich um sie kümmern. Das macht er sicher auch. Aber genauso gibt es die andere Seite, die Ihr Sohn gedanklich nicht fassen kann. Statt sich aggressiv gegen die Schwester zu wenden (was falsches Handeln wäre), wendet er die Aggression gegen sich selbst. Er hat Angst zu sterben, indem er etwas Falsches macht. Nehmen Sie die Ängste Ihres Sohnes ernst und beruhigen Sie ihn, dass er nicht sterben wird. Vermitteln Sie ihm, dass es nicht schlimm ist, wenn man etwas falsch macht. Auch wütend darf man sein, aktuell vor allem über kleine Schwestern, die so viel Aufmerksamkeit brauchen oder auch mal schreien und stören. Für Ihren Sohn ist es besonders wichtig, dass er spürt, dass Sie ihn weiterhin lieben wie zuvor und er Ihre Aufmerksamkeit nicht verliert. Vielleicht können Sie mit ihm auch über seine Ängste sprechen, dass die Schwester Sie ihm wegnimmt. Helfen Sie ihm, die neue Familiensituation zunehmend angstfrei zu akzeptieren, indem Sie ihm neue Sicherheit geben. Ich wünsche Ihnen alles Gute. Ingrid Henkes
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