Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Bindung Sehr geehrter Herr Dr. Posth

Frage: Bindung Sehr geehrter Herr Dr. Posth

Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Unser sohn hat als Säugling wenig gefremdelt.Mit 1J. Situationsbedingt nach mir geweint spielte auch mal kurze Zeit alleine Mit 16M. zum arbeiten angefangen(20)betreung durch Oma blieb ohne weinen.Sonst extrem anhänglich spielte nie alleine,LL sehr schlecht papa durfte gar nichts.weinte zu dieser Zeit vielen nach Opas,Tante anderen Oma.Mir meinen mann u. Oma situationsbedingt.Ignorierte mich beim abholen aber sobald ich den Raum verliess weinte er.Fremden sehr zurückhaltend Mit 21M. Kiga versuch klappte nicht freute sich wen ich abholte.Starker Trotz Jetzt mit 29M. spielt auch mal alleine,LL besser,Wille stark.Wen ich ihn von Oma abhole stampft er wütend auf den Boden,oder sagt böse mama traurig udreht sich um.Freut sich bedingt bei Papa jedoch bei den Großeltern sehr.Fremden eher zurückhaltend aber bei Bekannten die er sehr selten sieht o. kaum kennt zuerst auch aber sobald sie etwas mit ihn spielen nimmt er sie sofort in beschlag fordert sie ständig zum spielen auf.Unsichere bindung?


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

Beitrag melden

Stichwort: erschwerte Loslösung Hallo, der Beschreibung des psychosozialen Werdegangs Ihres Sohnes nach, hat er am Ende des 1. Lebensjahres eine weitgehend sichere Bindung aufgebaut. Das "sitautionsbedingte Weinen" nach Ihnen zeugt von normaler Anhänglichkeit am Anfang der Loslösung. Aber danach kamen die Probleme. Schlechte Loslösung über den Vater, Aufnahme von starken Beziehungen zu Eratzbezugspersonen wie den Großeltern, anhaltende Anhänglichkeit an die Mutter und zunehmend aggressives Auftreten ihr gegenüber, da ja Loslösung, statt Anhänglichkeit als die altersentsprechende Entwicklungsaufgabe lautet. Dazu dann der schwierige Start in die frühe Fremdbetreuung und Ihre Aufnahme der Arbeit. Eigentlich ein klassischer Verlauf in der heutigen Zeit. Der scheinbar starke Wille ist anhaltender Erfüllungsdrang, der starke Trotz soll Selbstbehauptung erzwingen. Nun sind die Großeltern mehr oder weniger Ersatzloslösungsvorbilder und Ihr Sohn ist wütend, wenn Sie ihn dort abholen. psychosoziale Diagnose. erschwerte Loslösung Es steht und fällt also ganz stark mit dem erfolgreichen Voranschreiten der Loslösung, wofür der Vater viel stärker zur Verfügung stehen sollte. Viele Grüße


Bei individuellen Markenempfehlungen von Expert:Innen handelt es sich nicht um finanzierte Werbung, sondern ausschließlich um die jeweilige Empfehlung des Experten/der Expertin. Selbstverständlich stehen weitere Marken anderer Hersteller zur Auswahl.

Ähnliche Fragen

Mein Sohn ist ein absolutes Wunschkind und ich wusste von Anfang an um die Wichtigkeit sich feinfühlig und voller Liebe mit ihm zu beschäftigen und prompt auf seine Bedürfnisse einzugehen, um eine sichere Bindung aufbauen zu können. Leider entwickelte ich nach einer sehr schwierigen Geburt, bei der ich fast verstorben wäre, auch noch eine postnat ...

Sehr geehrte Frau Henkes, ich mache mir Sorgen um die Bindung zwischen meiner 10 Monate alten Tochter und mir.  Schon im Krankenhaus hat meine Tochter mit mir keinen Blickkontakt aufgenommen, dafür aber mit dem Papa, der sie anfangs allein mit dem Fläschen fütterte, da ich Stillprobleme hatte. Noch lange Zeit danach hat sie nur den Papa ange ...

Guten Tag, momentan befindet sich meine Tochter (21. Monate)  in der Eingewöhnung (Berliner Modell). Die ersten beiden Tage hat sie sich quasi direkt auf die Erzieherinnen eingelassen und eine Stunde gespielt+ sich nicht für mich interessiert (auch nicht wirklich geschaut); am Ende konnte ich sie zumindest ohne Protest nehmen und gehen. Am d ...

Liebe Frau Henkes, ich betreue mein Baby aktuell in Elternzeit zuhause, muss aber für 2 Monate wieder Vollzeit arbeiten gehen, wenn unsere Tochter 1 Jahr alt wird. In diesen 2 Monaten übernimmt mein Mann die Betreuung zuhause(er ist derzeit voll berufstätig, aber kümmert sich sonst viel um unsere Tochter) und danach nehme ich wieder Elternzeit. We ...

Guten Tag,   ich hatte eine schwere Schwangerschaft, viele fachzentren immer wieder die Aussage alles sei topp obwohl ich spürte dass es das nicht ist. Letztlich kam meine Tochter /unterversorgt zur welt.  Es war eine schwere Zeit und es gibt keine einzige schöner Erinnerung für mich an diese Zeit… nach der geburt gings ähnlich weiter die ...

Sehr geehrte Frau Henkes, seit geraumer Zeit beschäftigt mich das Verhalten unserer Tochter (15 Monate) sehr und bevor ich mich mit weiterer Google Recherche verrückt mache, wollte ich Ihnen gerne meine Beobachtungen schildern: Sie war schon immer sehr umgänglich mit fremden Personen und "pflegeleicht". Allerdings frage ich mich mittlerwe ...

Guten Morgen, ich hatte bereits immer mal wieder die Angst, dass meine Tochter eine unsichere-vermeidende Bindung hat. Ich habe sie zwar nie schreien lassen, sie schläft bei uns im Zimmer und natürlich auch immer alle Bedürfnisse gestillt, aber ich weiß, dass sie oft auch mehr Aufmerksamkeit beim Spielen hätte bekommen müssen (wobei ich mich na ...

Guten Tag Frau Henkes, meine Tochter ist 2 Jahre 3 Monate alt. Ich habe eine Hochzeitseinladung einer guten Freundin bekommen für nächsten März. Die Hochzeit wäre allerdings im Ausland und würde  sehr lange Langstreckenflüge involvieren. Die Reise würde (inklusive Reisezeit) etwa 7 Tage dauern. Einer so anstrengenden Reise will ich meine Tochte ...

Guten Morgen Frau Henkes,  unser Sohn, 4.5 Monate alt, lächelt mich und seinen Papa gerne an (beim aufwachen, Wiedersehen und beim Scherzen sowieso). Der Kinderarzt sagt er sei lebensfroh, topfit und schön entwickelt. Er lässt sich, wenn er doch mal weint (was tagsüber nicht so häufig vorkommt; kurz nach dem Einschlafen hat er das kurz 1-2 mal un ...

Unsicher-vermeidende Bindung oder sichere Bindung Mein Sohn ist 8 Monate alt. Wenn ich ihn auf dem Arm habe dreht er sich immer von mir und dem Papa weg. Er schaut gerne was seine große Schwester ( 4 Jahre) macht. Auch bei Schmerzen drückt er sich weg und dreht sich auf dem Arm weg. Er hatte ab 5 Monaten bereits etwas gefremdelt bei Großeltern/Freu ...