mamana
Bezugn. zu letzte Woche: gemerkt, dass doch mit Zahnen zu tun hat, ausserd. starker Wildelsoor bekommen (Bobat machen wir trotzdem!). Frage: haben in Betreuung im 1 Jahr viel Mühe gegeben bez. sich. Bindungsaufb. u. sind prakt. ohne Weinen od. gross Jammern durchgekom. Aber seit Obengenann. (= 1 Monat) Dauer-Jammern, Weinen, manchm. sogar Schreien. Ablenkung seither kaum mehr möglich u. auch situationsbed. nicht machbar (muss zbsp Hygiene machen wg. Soor). Bindung gefährdet? Mache mir Sorgen! Viel. falsch verstanden: was meint „Schreien/Weinen-lassen“? Immer schon vorher verhindern, od. dass man Kind nicht alleine s. Schicksal überlässt, wenn es schreit? Weil ohne Weinen fast nicht mehr mögl. wenn zbsp. Zähne kommen. Weiter. Bps: im Bett: entspannt sich, schreit dann aber heftig, = aufstehen u. spielen, dann wieder ins Bett und geht von vorne los. Ist ab. todmüde u. jammert nur wenn auf. Was tun? Immer wieder aufst. od. auch mal im Arm begleitet Weinen lassen b. Schlaf gefunden? DANKE!
Hallo, was das Schreien-lassen anbelangt, ist mehr das andere gemeint, also das Weinen- Schreien-lassen ohne das Bemühen um Trost und das Sich-selbst-überlassen. Das Schreien im Arm einer Bindungs- und oder Bezugsperson ist zwar auch nicht bedenkenlos, aber wenn es keine Lösung des entstandenen Konflikts gibt, die einzige Möglichkeit, Schlimmeres zu verhüten. Immerhin erfährt das Kind, dass die Eltern um eine Entschärfung der Situation bemüht sind und dem Kind beistehen. Geht das zornige Schreien aber in Angst und Verzweiflung über, muss man sein Ziel abbrechen und nachgeben, d.h. das tun, was das Kind erreichen möchte. Schreien-lassen aus Erziehungszwecken über negtive Konditionierung ist eine gefährliche Form des elterlichen Umgangs mit ihrem Kind, die sich auch für Ersatzbezugspersonen verbietet. Bis es soweit kommt, sollte man aber auch konstant in seinen Angeboten sein und überzeugend in seiner Handlungsweise, also nicht einmal so und ein anderes Mal gleich auch anders. Viele Grüße
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