Segelboot12
Hallo Herr Dr. Posth, mein getrennt lebender Ehemann und ich streiten uns gerade um das Aufenthaltsbestimmungsrecht von unserem fast 2,5 jährigen Simon. Das Gericht hat ein Elternkonsensverfahren angeordnet und danach wird es evtl. ein Gutachten geben. Simon war in den ersten 18 Monaten mehr auf mich fixiert, aber jetzt ist nur noch Papa wichtig. Sein Vater hat sich aber nie wirklich um ihn gekümmert, nur vor der Fernseher gesetzt usw.. Liebt Simon mich nicht mehr? Momentan ist Simon noch mehr auf Männer (Opa, Onkels, Papa) fixiert als vorher. Ich habe daher Angst vor dem Gutachten! Simon und ich hatten immer ein sehr inniges Verhältnis, habe 1 Jahr gestillt, er schläft bei mir im Bett und habe mich 2 Jahre fast komplett alleine um ihn gekümmert. Mein Umfeld wirft mir vor zu wenig streng zu Simon zu sein.
Hallo, wenn der Gutachter oder die Gutachterin viel von frühkindlicher Psychologie versteht, dann weiß er oder sie, dass Ihr Sohn sich jetzt in der Phase der Loslösung (s. gezielter Suchlauf) befindet. Die Wiederannäherungskrise (ebenfalls gezielter Suchlauf) ist ebenfalls vorbei und jetzt ist in der Selbstentwicklung der Vater großes Vorbild. Dafür müsste er allerdings auch etwas tun. Er kann seine Vorbildfunktion auch an andere männliche Familienmitglieder verlieren. Leider sind aber solche Gesetzmäßigkeiten, wie sie sich aus der Bindungstheorie ergeben noch nicht weit verbreitet. Sie müssten den Gutachter oder die Gutachterin gezielt darauf bringen. Am besten Sie drucken sich einige Antworten hierzu aus oder entsprechende Teile aus den Langtexten (s.o. auf meiner Seite). Für Sie als Beruhigung: Sei bleiben bei all dem weiter primäre Bezugsperson und Ihr Sohn liebt sie weiter uneingeschränkt (auch wenn er es im Moment nicht zeigt). Viele Grüße
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