Sozialpädagogin Sylvia Ubbens

Kindererziehung

Sylvia Ubbens, Dipl.-Sozialpädagogin

   

 

Tochter 3 als traurig im Kita u spielt gar nichts

Hallo, meine Tochter ist 3 Jahre und 4 Monate alt, und geht seit sie 2 ist in Kindergarten. Es ging mal besser mal schlechter. Die 2 Erzieherinnen in Emilias Gruppe sind nett u Emilia mag beide.
Am Di 17.04. gab es elterngespräche mit den Erzieherinnen wer es wünschte. Meine Tochter Emilia ist seeeehr sensibel u eher der schüchterne Typ in der Gruppe. Sie hat aber kaum Probleme auf Kinder in der Nachbarschaft zuzugehen,oder im Urlaub oder mal im spielparadies Anschluss zufinden, gerne mit älteren. Jedoch sind da nur vereinzelt Kinder, wenn es viele Kinder auf einmal sind, nimmt sie eher nur die beobachtungsrolle ein. Sowie auch im Kindergarten; Ich bin zum Gespräch u man sagte mir das meine Tochter Ihnen im Moment ein bisschen Sorgen macht. Letzte Woche und auch mo, di, hätte sie ganz oft geweint, u wenn man sie nach dem Grund fragte sagt sie: ist nichts! Oder: Matthias hat mich angesehen! Das reicht schon das sie weint. Seit 3 Monaten ist ein junge (Matthias) bald 3 im Kita. Er kann noch nicht sprechen, evtl ist das der Grund das er haut, kratzt, spuckt, schubst. So auch meine Tochter. Jeden Morgen nachm frühstück sagt sie sie will nicht dahin wg Matthias der ist böse. Ich sage ihr das er das Nicht darf u sie ganz laut sagen soll: ich will das nicht, lass das! Sie meint nur: ich weine dann nur. Letzten Do, bin ich mit emilia auf Wunsch von ihr vor der Arbeit zur der Erzieherinn u habe gesagt das wir es nicht möchten das Matthias dies macht. Da war sie beruhigt. Sie würde auch i d letzten Zeit einfach nur im Raum stehen u gar nichts machen, u dann weinen. Vielleicht fühlt sie sich von den Erzieherinnen nicht ernst genommen u möchte einfach mal in Arm genommen werden, die reden aber nur mit ihr, u sagen das er sie ruhig ansehen darf. Das merkwürdige ist; sie erzählt von Matthias das er nur im Raum stehen würde u gar nichts spielen würde, den ganzen Tag nicht, u keiner spielt mit ihm. Dabei redet sie eigentlich von sich! Vielleicht erhofft sich sie von mir Tipps oder Rat? Ihr wird auch wohl im Moment oft gesagt sie darf nicht mitspielen. Ihre beste Freundin ist 4 u spielt im Moment eher mit anderen. Sie sucht sich dann auch nichts anderes zum beschäftigen. Sie meinten auch dass sie sehr sensibel sei, unheimlich gerecht, und sehr viel Empathie besitzt. Wenn jemand traurig ist, ist sie auch traurig. Ich hole sie immer nach der Arbeit zw 13 u 14h ab und dann spielen wir gerne im garten, machen eine Fahrradtour durchs Dorf usw. Oder sind mal mit ihren Freundinnen verabredet die gerne zu uns kommen. Ihr Papa kommt gegen 17h von der Arbeit. Zu Hause ist sie so erfinderisch u hat gute Ideen, ist schlau, spielt schön mit ihren Puppen usw. Wenn sie es sich aussuchen könnte, würde sie am liebsten daheim bleiben. Ich bin einfach unheimlich traurig über das Berichten vom Kita u weiß nicht was ich machen soll, ich will nicht das sie so traurig ist. Ich würde ihr so gerne Selbstbewusstsein geben, ich sage ihr ständig dass ich stolz auf sie bin, das sie mutig ist, schlau u stark ist, aber das bringt ihr im Kita gar nix. Haben Sie ein Rat, ich bin jetzt auch nur als traurig seit Di. Emilia macht im Moment Urlaub bei Oma 1 Std von uns entfernt, lg Silke

von 1405silke am 18.04.2018, 23:24 Uhr

 

Antwort:

Tochter 3 als traurig im Kita u spielt gar nichts

Liebe 1405silke,

wie meine Vorrednerin schon schrieb, ist das Verhalten Ihrer Tochter grundsätzlich ganz normal. Sie muss noch nicht von sich aus zu den anderen Kindern Kontakt aufnehmen. Viele Kinder sind in dem Alter noch in der Beobachtungsrolle.

Entscheidender ist das Verhalten von Matthias ihr gegenüber. Suchen Sie regelmäßig das Gespräch mit den Erziehern. Gerne treten Sie für Ihre Tochter ein und bitten die Erzieher im Beisein Ihrer Tochter, dass sie "ein Auge" auf Matthias haben, damit dieser Ihre Tochter nicht haut oder kratzt. Da dies einmal Ihre Tochter beruhigt hat, wiederholen Sie es gerne regelmäßig, damit Ihre Tochter wieder gerne in die Kita geht.

Viele Grüße Sylvia

von Sylvia Ubbens am 20.04.2018

Antwort:

Tochter 3 als traurig im Kita u spielt gar nichts

Hi.
Nicht alle Kinder finden eine große Gruppe wie den KiGa super und brauchen Zeit, ihren Platz zu finden bzw. einen Weg, mit der eher ungeliebten großen Gruppe umzugehen. Wie du selbst sagst: wenn sie alleine entscheiden kann, ob sie auf die Nachbarskinder zu geht oder nicht, ist es ok. Zumal das vermutlich auch eher nur einige und nicht ein ganzer Haufen Kinder sind.
Gib ihr etwas Zeit - sie wird ihren Weg finden, sich in der Gruppe zu arrangieren.
Bzgl. des Jungen: es ist Aufgabe der Erzieherinnen, entsprechend einzugreifen! Gerade wenn sie um die momentanen Probleme wissen (die des Jungen!) , sollten SIE darauf achten, dass der Junge deine Tochter nicht bedrängt oder ärgert. Und das ein Kind sensibel ist, ist kein Problem - es ist eine Charaktereigenschaft. Menschen sind nun mal unterschiedlich und darauf sollten die Erzieherinnen eingehen/Rücksicht nehmen können.
Deine Tochter ist erst 3 und dazu eben noch eher zurückhaltend. Es ist zu viel verlangt, dass sie das komplett selbst löst.
Du machst es richtig, sie zu bestärken. Aber die Erzieherinnen sind nun mal vor Ort und müssen sie entsprechend schützen und bestärken und den Jungen integrieren.
Daher würde ich dir raten, nochmal das Gespräch zu suchen und zu fragen, wie sie damit in Zukunft umzugehen denken.

von cube am 19.04.2018

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