Sylvia Ubbens

Ständiges Quengeln und weinen sowie Einschlafprobleme

Antwort von Sylvia Ubbens

Frage:

Guten Tag

Ich habe gleich mehrere Probleme auf die ich mir keinen Rat mehr weiß. Unsere Tochter (jetzt fast 4) hat schon seitdem sie ein Säugling war enorme Schlafprobleme. Sie war ein Schreibaby und hat demzufolge auch als Säugling nie länger als 20 minuten am Stück geschlafen. Nachts war sie alle 2 Stunden wach und wollte trinken. Danach gab es wieder enorme Einschlafprobleme, die sich auf eine Stunde hinauszögern konnten und dann war sie nach knapp 1 Stunde wieder wach und es ging von vorne los. Nach 6 Monaten legte sich das Schreien, und an sich ist sie auch ein zufriedenes und fröhliches Kind. Nur hat sie Abends nie einschlafen können, bis heute nicht. MIttlerweile haben wir uns dran "gewöhnt" dass sie nie unter 2.5 Stunden braucht, um endlich einzuschlafen. Die Maximale abendliche Horrorshow hat sich von ca 19 Uhr bis 23.30 hingezogen wo sie ununterbrochen geschrien und gebrüllt hat und partout nicht in ihrem Zimmer bleiben wollte. Nach knapp 4.5 Stunden haben wir dann aufgegeben und sie wieder in unser Bett gelassen, was sie seit der Geburt ihres Bruders für sich beansprucht.
Das Kuriose ist dass sie seitdem sie 1.5 oder 2 Jahre als ist auch Mittags nicht mehr schläft. Abends bringen wir sie demzufolge früh ins Bett (gegen 18.30 oder 19.00 Uhr).Bisher (ab 2 Jahren bis 3) war es immer so, dass sie geschrien hat wenn wir nach dem Gute Nacht sagen das Zimmer verliessen. Sie hat sich nur beruhigen lassen wenn man da blieb, ihre Hand hielt, sich auf den Boden neben das Bett legte etc. Sogar eine bestimmte Haltung ihrer Hand musste man annehmen. Eine Zeitlang haben wir das gemacht, dann haben wir ihr klargemacht dass wir wohl im Zmmer bleiben nicht aber ihre Hand ständig halten können. Denn auch so hat sie nie unter 1.5 Stunden gebraucht um endlich einzuschlafen, wir fühlten uns terrorisiert und jeder Abend wurde zum Alptraum. Mittlerweile schläft sie endlich mehr oder weniger alleine ein, wir lassen se nach dem Gute Nacht sagen ein Hörspiel hören, teilweise bin ich früher im Bett als meine Tochter, da ich abends einfach kaputt bin.
Seit 3 Monaten hat sie nun einen kleinen Bruder bekommen, der das genaue Gegenteil von ihr ist. ER schläft mittlerweile schon fast durch!
Meine Tochter ist aber nun seit geraumer Zeit noch anhänglicher geworden als sie es sowieso schon war. Ich weiß dass dies bestimmt auch bedingt ist durch die Geburt ihres Bruders, aber es ist wirklich extrem: Wegen jeder Kleinigkeit fängt sie an zu weinen (auch schon morgens bevor sie in den Kindergarten geht: z.B. wenn sie die Schuhe ihrer Puppe nicht anbekommt), sie ist extrem anhänglich und weigert sich dass ihr Vater sie anzieht, ihr vorliest, etc, will mir überall hin folgen, lässt sich nicht abbringen ewig an meinem Rockipfel zu hängen. Kinderturnen oder Musikalische Früherziehung sind reine "Zeitverschwendung", da sie wenn sie dort ist nicht mitmacht und bei mir sein will, obwohl ich den Ort nicht verlasse und mit im Raum sitze.
Zudem ist sie eigentlich schon trocken gewesen tagsüber, fänt jetzt aber wieder an ständig einzunässen. (Ich nehme an das hängt ebenso mit der Geburt des Bruders zusammen)
es zehrt enorm an den Kräften und wir wissen nicht mehr weiter ...
Vielen Dank im Voraus für Ihre Hilfe

von jaccaro am 16.03.2016, 10:33 Uhr

 

Antwort auf:

Ständiges Quengeln und weinen sowie Einschlafprobleme

Liebe jaccaro,

die Anhänglichkeit Ihrer Tochter wird mit der Geburt des Bruders zusammenhängen und in den nächsten Monaten wieder weniger werden. Dies steht Ihrer Tochter derzeit zu und Sie sollten es gelassen sehen und Ihrer Tochter möglichst viel Aufmerksamkeit schenken.

Auch das Wieder-Einnässen ist ganz normal. Bei manchen Kindern wird das durch die Geburt eines Geschwisterkindes ausgelöst, bei anderen durch den Kitastart und bei wieder anderen ist kein Grund erkennbar (aber auch vorhanden). Hier sollte kein Druck ausgeübt werden, sondern geduldig umgezogen werden.

Bzgl. des Einschlafens schreiben Sie mir bitte noch, wann genau Sie Ihre Tochter hinlegen und von wann bis wann sie tatsächlich schläft, damit ich gezielt antworten kann.

Viele Grüße Sylvia

von Sylvia Ubbens am 16.03.2016

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