Chrka
Hallo Biggi, zunächst nochmal danke für deine Ratschläge beim Stillen unserer Tochter. Wir haben knapp 2,5 Jahre gestillt und in der Schwangerschaft abgestillt. Unser Kind Nr. 2 ist nun 17 Tage alt und das Stillen läuft ansich wieder super. :-) Besteht ein Unterschied zwischen zu viel Milch und einem starken Milchspendereflex oder ist das gleichzusetzen? Ich schätze, dass ich einen sehr starken Milchspendereflex habe. Unser Sohn verschluckt sich häufig und hat mit Aufstoßen zu kämpfen. Er spuckt ab und zu, aber nicht viel und nicht häufig. Tagsüber haben wir das Aufstoßen gut im Griff. Nachts raubt es uns den Schlaf. Es reicht nicht, wenn er einmal aufstößt, es quält ihn weiter bis immer mehr Bäuerchen kommen. Er ist ja erst 2,5 Wochen alt. Pendelt sich das noch ein oder gibt es was, was ich beachten muss beim Stillen? Er bekommt keinen Schnuller oder die Flasche. Er hat schon 600 Gramm mehr auf der Waage als sein Geburtsgewicht. Vielen Dank vorab.
Liebe Chrka, das hört sich tatsächlich nach einem starken MIlchspendereflex an! Bei einem sehr starken Milchspendereflex hat es sich bewährt, das Baby von der Brust zu nehmen sobald die Milch zu fließen beginnt (leg Dir eine Windel zum Auffangen der Milch hin und vergiss nicht den Saugschluss zu lösen) und erst nach ein bis zwei Minuten weiter zu stillen, wenn der Milchfluss etwas nachlässt. Eine weitere Möglichkeit ist das „Berg auf Stillen". Dazu hältst Du Dein Baby so, dass sein Kopf, Nacken und Hals höher liegen als Deine Brustwarze. Beim Stillen mit dem Rückengriff lehnst Du Dich dabei nach hinten, beim Wiegengriff stützt Du Dein Baby von unten mit zwei Kissen in deinem Schoß und lehnst Dich, möglichst in einem bequemen Sessel sitzend, zurück. Wenn das gar nicht klappt, stille im Liegen. Weitere Möglichkeiten einem starken Milchspendereflex zu begegnen sind: erhöhe die Häufigkeit der Stillmahlzeiten. Dadurch verringert sich die Menge der gestauten Milch und damit die Milchmenge, die während des Milchspendereflexes freigegeben wird. Wenn Du die Abstände zwischen den Stillmahlzeiten vergrößerst, verschlimmert sich das Problem noch weiter. biete nur eine Brust pro Mahlzeit an. Diese Vorgehensweise kann durchaus hilfreich sein, obwohl es nicht zu dem passt, was üblicherweise gesagt wird. Aber das Ziel ist es die Brust weniger zu stimulieren. Wenn Dein Baby quengelt und oft trinken möchte, kann es nötig sein, dass Du ihm mehrere Male dieselbe Brust über einen Zeitraum von zwei bis drei Stunden anbietest, bevor Du die Seite wechselst. Wenn sich die zweite Brust zwischendrin zu voll anfühlt oder spannt, solltest Du gerade so viel Milch ausstreichen, dass Du Dich wohl fühlst, um die Milchproduktion nicht zu sehr anzuregen. stille Dein Baby wenn es gerade wach geworden ist. Es wird dann eventuell nicht so stark saugen, wie wenn es richtig wach und hungrig ist. Wenn das Baby weniger intensiv saugt, ist häufig auch der Milchspendereflex weniger stark. versuche verschiedene Stillpositionen (auch das oben beschriebene Berg auf Stillen) Eventuell kann Dein Baby auch schon an Deiner Brust trinken während es auf Deinem Bauch liegt. So könntest Du dann im Liegen stillen und das Baby anschließend auf deinem Bauch einschlafen lassen.) lass das Baby oft aufstoßen. vermeide den Gebrauch von künstlichen Saugern und Schnuller. Mit dem Schnuller lässt sich ein Baby vielleicht hinhalten, aber es bleibt hungrig. Die Milch wird dann um so mehr mit Macht herausschießen, vor allem je mehr das ausgehungerte Baby kräftig saugen wird Liebe Grüße Biggi
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