Mitglied inaktiv
Hallo, mein Baby wird nächste Woche acht Monate. Seit sie sechs Monate ist, habe ich mit der Beikost begonnen. Ich habe die Menge gesteigert und anschließend bei Bedarf gestillt. Meine Kleine hat schließöich mittags ca. ein Drittel Gläschen und abends eine halbe Portion Milchbrei gegessen. Nun möchte sie aber seit ein paar Tagen immer weniger essen, beginnt schließlich zu weinen, wenn ich sie weiter füttern will und spuckt das Essen wieder aus. Anschließend will sie aber demonstrativ an die Brust und trinkt eine ganze Menge. Jetzt meine Fragen: Ist das ein Zeichen, dass sie die Beikost noch nicht so gut verträgt? Ich habe etwas Angst, dass ihr irgendwann Nährstoffe fehlen könnten. Sollte ich sie vielleicht nach den Beikostmahlzeiten nicht mehr an die Brust lassen, damit sie merkt, dass sie mehr Beikost essen muss??? Das würde mir aber auch recht schwer fallen. Ich hoffe, Sie können mir helfen. Liebe Grüße
Kristina Wrede
Liebe helleta, es ist gar nicht ungewöhnlich, dass ein Baby, das zunächst ganz gern Beikost zu sich genommen hat, diese plötzlich verweigert. Nein, verweigern Sie ihr nicht die Brust danach, sondern lassen Sie es zu, dass Ihre Tochter entscheidet, was sie essen mag. Ihre Muttermilch enthält noch immer viele wichtige Nährstoffe und kann darum noch einige Monate die wichtigste Basis der Ernährung bleiben. Darum heißt es ja auch BEI-Kost... Sie schaden Ihrem Kind nicht, wenn Sie ihn einfach weiter stillen wie bisher. Geben Sie ihm die Möglichkeit, etwas anderes zu probieren, sobald er das möchte, aber zwingen Sie ihn nicht dazu, und versuchen Sie auch keine "Tricks". Das könnte im schlimmsten Fall zu Essstörungen später führen. Wenn sich Ihr Kind nicht gedrängt fühlt, und die Möglichkeit hat, Beikost zu bekommen, dann wird sie das auch früher oder später wieder tun. Lieben Gruß, Kristina
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