Frage im Expertenforum Stillberatung an Biggi Welter:

Sanftes abstillen trotz Milchüberproduktion und wenig Beikost?

Frage: Sanftes abstillen trotz Milchüberproduktion und wenig Beikost?

Lara9901

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Liebe Biggi, meine Tochter ist nun 7 Monate alt und das Stillen hat für uns beide immer prima funktioniert. Doch nun wird sie immer agiler und meine schon immer sehr üppige Milchproduktion macht mit inzwischen häufig Probleme. Ich möchte daher in den nächsten 2-3 Monaten langsam aber sicher abstillen. Dabei gibt es aber leider ein paar Hürden: 1.) Ich produziere seit Tag 1 Milch für eine Großfamilie. Ich laufe jedes mal aus, meine Brüste können leer getrunken sein und 2h später wieder prall und gefüllt. Auch nach einer Clusternacht wache ich mit Betonklötzen auf und nur mein Baby kann Abhilfe schaffen. Egal welche (elektrische oder manuelle) Handpumpe ich auch getestet habe - keine löst meinen Milchspendereflex aus. Mein baby hingegen löst ihn innerhalb von 30-40 Sekunden aus. Ausstreichen klappt aber einigermaßen. 2. meine Maus erfüllt alle Beikostreifezeichen aber hat 0 Interesse daran etwas davon zu schlucken. Sie spielt damit - egal ob brei oder blw. Aber schlucken Fehlanzeige. Wir haben also noch keine Mahlzeit bis dato ersetzt. 3. Nachts stille ich sie oft in den schlaf. Wir haben 4-7 Stillpausen pro Nacht. Sie trinkt auch meistens 4-7min effektiv und schläft dann wieder. 4. Mein Baby nimmt keinen Schnuller Ich dachte immer ich könnte das stillen ausschleichen wenn ich immer mehr stillmahlzeiten durch Beikost ersetzte, aber dieser Plan scheint nicht aufzugehen. Wie kann ich es schaffen Sukzessive abzustillen ohne Milchstau? Nicht von heute auf morgen, sondern ganz sanft. So dass sie es gut wegsteckt- auch nachts. Vielen herzlichen Dank im Voraus.🧡


Biggi Welter

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Liebe Lara9901, ganz ehrlich: mit 7 Monaten ist das Verhalten deiner Tochter völlig normal, Essen bedeutet gerade Spiel und Erfahrung, jedoch noch nicht Nahrungsquelle. Viele Babys brauchen Wochen oder sogar Monate, bis sie wirklich schlucken und Stillen bleibt im ersten Jahr die Hauptnahrungsquelle. Du kannst jetzt also weiterhin Beikost anbieten, solltest jedoch noch nicht daran denken, dass die Beikost die Milchnahrung ersetzt. Wäre es denn eine Möglichkeit für dich, deine Tochter zur Flasche hin abzustillen? Du könntest dein Baby anfangs ganz normal anlegen, aber einfach etwas kürzer und dann evtl. Beikost oder Säuglingsnahrung geben. Sobald sich die Brust dann gespannt anfühlt oder schmerzt, solltest du entweder gerade so viel Milch ausstreichen, dass die Spannung nachlässt oder (falls die Brust nicht gestaut ist und "nur" schmerzt) die Brust kühlen. Bitte streiche wirklich nicht mehr aus, als unbedingt notwendig, sonst wird die Milchproduktion wieder angeregt. Deine Brust wird sich daran gewöhnen, dass die Nachfrage nicht mehr gegeben ist und die Milchproduktion immer weiter verringern und schließlich ganz einstellen, aber sie braucht etwas Zeit dazu. Du schreibst ja auch, dass du es nicht eilig hast und kannst dir so wirklich Zeit lassen – gut für dein Baby und auch für deine Brust. Wenn du doch schneller abstillen möchtest, kannst du auch die Flasche geben und die Milch anfangs mit der Hand ausstreichen, aber wenn du dir Zeit nimmst, wird es erfahrungsgemäß problemloser verlaufen. Alles Gute und einen lieben Gruß Biggi


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