Mitglied inaktiv
Hallo! Unsere Tochter (bald 6 Monate) wurde bis vor kurzem voll gestillt. Da sie uns "das Essen schon in den Mund schaut", wollte ich mit der Beikost beginnen und habe bereits mit Vollendung des 5. Monats versucht, mittags Frühkarotten oder Pastinake zu geben. Sie nahm zunächst einige Tage einige Löffelchen und verweigerte sich dann aber total. Da sie vor kurzem Durchfall hatte, habe ich auf Raten der Kinderärztin versucht, ihr Bio-Banane und wieder Karotte zu geben, über den Tag verteilt immer mal ein Löffelchen, was auch einigermaßen geklappt hat, die tägliche Ration konnte ich aber leider nicht steigern. Ich habe festgestellt, dass das Füttern noch am besten klappt, wenn ich es nach einem Tagschläfchen unserer Tochter versuche. Sie ist ein sowieso sehr unruhiges und zur Zeit auch unzufriedenes Mädchen und nach einem Schläfchen ist ihre Laune und ihre Bereitschaft für den Löffel noch am besten. Eigentlich wird ja geraten, zunächst die Mittagsmahlzeit durch den Gemüse-Fleisch-Brei zu ersetzen. Kann ich diesen auch füttern, wenn sie zwischen 14.00 und 15.00 ihren Schlaf beendet? Oder ist es auch möglich, als erste Mahlzeit den Nachmittagsbrei einzuführen? Dieser ist ja eher süß und ich gehe davon aus, dass sie diesen eher akzeptiert. Gleichzeitig befürchte ich dann aber, dass sie die eher herzhafte Mittagsmahlzeit dann noch weniger nimmt. Die Beikosteinführung gestaltet sich bei uns schon sehr schwierig. Ich bin gespannt auf Ihre Empfehlungen und danke für die Mühe!
Doris Plath
Liebe „Mussi11“, Ihr Gedanken sind alle richtig. Auch ich würde mit dem Gemüse-Fleisch-Brei fortfahren. Denn es kann durchaus sein, dass sich Ihr Mädchen nach dem süßlichen Abendbrei noch mehr vom herzhafteren Menü distanziert. Zudem wird als erster Brei die Einführung eines Gemüse-Fleisch-Breis empfohlen, damit die Eisenversorgung des Babys zu einem frühen Zeitpunkt unterstützt wird. Dieser muss ja nicht mittags um 12:00 Uhr gefüttert werden. Die Beikostmahlzeiten können jederzeit den Bedürfnissen des Kindes oder dem Tagesablauf der Familie angepasst werden. Hauptsache der Speiseplan ist letztlich immer in sich stimmig. Das Löffeln macht nur Sinn, wenn das Baby fit und ausgeschlafen ist. Das Löffeln erfordert Mitarbeit, ein müdes Baby schafft es nicht mehr die Geduld und Konzentration aufzubringen. Füttern Sie Ihren Schatz also dann wenn die hungrig ist und fit genug fürs Löffeln. Viele liebe Grüße sendet Ihnen Doris Plath
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Ich stelle die Frage passenderweise im Forum "Kochen für Kinder", ich kann den Beitrag hier leider nicht löschen :)
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