Helgaa
Hallo, Ich hab vor drei Wochen mit beikost angefangen, aber mein 7 monat alter Sohn isst nur 2-3 Löffel. Ich find es schade , jedesmal den Brei wegzuschmeißen. Mache ihn täglich frisch.wie und wie lange kann der Brei im Kühlschrank bleiben? Hatte mit Zucchini angefangen, in der zweiten Woche bin ich auf zuccinikarotte übergegangen. Aber davon hat er fürchterlich Verstopfung bekommen. Jetzt möchte ich dich nächste Zeit bei Zucchini bleiben, bis er mehr ist. Ist das so empfehlenswert? Habe kein o Saft in den Brei. Sollte ich das trotz der geringen Menge , die er ist tun? Danke für Ihre Antwort
Hallo Helgaa du kannst einen selbstzubereiteten Brei (bei Einhaltung aller üblichen Hygieneregeln) für 2-3 Tage gut verschlossen im Kühlschrank aufbewahren. Teilportionen jeweils immer mit einem sauberen Löffel entnehmen. Alternativ kannst du die portionierten Breie in Eiswürfelformen (verschließen) im TK aufbewahren und die Miniportion kurz vor Verzehr im Wasserbad erwärmen. Die Beikosteinführung darf ruhig langsam vorangehen. Saft brauchst du dem Brei jetzt noch nicht dazufügen, kannst es aber tun. Wichtiger wäre jetzt allerdings das Öl. Öl bewirkt eine bessere Sättigung und verbessert die Verdauung. Wie wäre es, wenn du jetzt weiterhin deinen Zucchinibrei fütterst. Den Zucchinibrei heute schon mit etwas Öl ergänzt und morgen Kartoffel hinzu nimmst? Auch die Kartoffel bewirkt eine bessere Sättigung. Versuche den Brei täglich mit einem Löffel mehr zu füttern und bleibe bei der Mischung aus Zucchini, Kartoffel und Öl. Wenn dein Baby eine gute Menge von diesem Brei isst, kannst du eine weitere Gemüsesorte dazumischen. Wie wäre es mit Kürbis? Du kannst die Zucchini weg lassen und stattdessen Kürbis, Kartoffel und Öl zu einem Brei verarbeiten. So kannst du weiter fortfahren und noch mehr Gemüsesorten zufügen. Möchtest du auch Fleisch in den Brei geben? Dann beginne auch bald damit, Fleischbrei in den bestehenden Brei zu mischen. Und darf ich kurz nachfragen ob du dein Baby stillst oder ob dein Baby Säuglingsmilch bekommt? Grüße Birgit Neumann
Helgaa
Vielen Dank für Ihre Antwort. Ich stille mein Baby. Allerdings ist der Ablauf so, dass ich morgens nach dem aufwachen stille, ihn fertig mache, anziehe, Frühstück und Brei zubereite, wir essen und nach dem aufräumen wird er wieder müde. Da er meist, nicht immer, an der Brust einschläft, still ich ihn wieder. Zwischen breifütterung und einschlafstillen vergehen circa eine halbe Stunde.
Hallo Helgaa Die Einführung der Beikost kannst und solltest du im Tempo und den Bedürfnissen deines Babys entsprechend beginnen. Beikost ist ein wichtiger Einschnitt, ein Förderer im gesamten Entwicklungsprozess, Beikost kannst du wörtlich nehmen und zusätzlich zum Stillen mit deinem Baby das Abenteuer Beikost spielerisch handhaben. Bei der Beikost (bei nach Bedarf gestillten Babys) geht es nicht nur darum Brei zu geben, um Nährstoffe und Kalorien zuzuführen, sondern es geht auch darum, neue Geschmackseindrücke, neue Esstechniken, Rituale, Konsistenzen und Nahrung i.A. kennen zu lernen, damit sich der Organismus langsam umstellen und umgewöhnen kann. Es geht bei nach Bedarf gestillten Babys auch um das spielerische Entdecken der verschiedenen sensorischen Eigenschaften von Lebensmitteln, das Loslassen von Mama etc. Ziel ist es, deinem Baby zusätzlich zum Stillen neue Esseindrücke zu geben. Das angebotene Essen sollte ganz einfach sein: Brei oder je nach dem vielleicht auch schon Stückchen- weich gegart und salzfrei! Wenn ein Baby selbständig im Hochstuhl sitzen kann, sind die motorischen Fähigkeiten normalerweise parallel dazu so weit gut ausgebildet, dass das Greifen und Schlucken mit BLW-geeigneten Speisen gut klappt. Um den Prozess den Essenlernens zu beschleunigen, kannst du Brei oder babygerechtes Fingerfood geben. Vielleicht passt das BLW besser zu dir bzw deinem Baby. Die Entscheidung ob die Beikosteinführung via Brei oder Stückchen erfolgt darf ruhig gemeinsam entschieden werden - dein Baby wird dir den richtigen Weg zeigen. Wenn dein Baby schon gut und selbständig im Hochstuhl sitzen kann, ist BLW geeignet. Für BLW bzw für die ersten Versuche mit stückiger Nahrung muss dein Baby gut selbständig und aufrecht sitzen können. Die dabei leicht nach vorne gebeugte Sitzhaltung ist hilfreich, um das Verschlucken weitestgehend zu vermeiden. Als Eltern sollte man sein Baby gut beobachten und den Zeitpunkt für Fingerfood individuell in Abhängigkeit der Reife, der motorischen Entwicklung und der Neugier des Babys wählen. Manche Babys kommen schon früh und gut mit Fingerfood zurecht, fordern diese regelrecht ein. Und manche Babys brauchen etwas länger, bis Fingerfood gut funktioniert. Was meinst du was der bessere Weg für euch ist? Breie füttern oder BLW? Beim Brei füttern ist, wie beim BLW auch, für dein nach Bedarf gestilltes Baby vorerst nur eines wichtig: der Kontakt mit Nahrung. Vorerst ist die Menge noch vollkommen egal, da dein Baby alle Nährstoffe und Kalorien via Mumi erhält. Aber Beikost, d..h. der frühe Kontakt mit potentiellen Nahrungsallergenen, kann die Entstehung von Allergien, neueren Studien zufolge, eher verhindern. Besonders empfehlenswert sei in diesem Zusammenhang die Gabe kleiner Mengen an glutenhaltigen Getreidesorten. Auch wichtig zu erwähnen ist, dass Babys schon früh an neue Geschmäcker,.d.h. verschiedene Aromen (und Konsistenzen) unserer Nahrung gewöhnt werden. Das verhilft ihnen nachhaltig für die spätere Ausbildung von guten Essgewohnheiten. Die Menge ist weniger wichtig als vielmehr die Kontinuität, d.h. Wiederholungen. Also dann Brei oder BLW? Egal. Schau einfach wie dein Baby besser zurecht kommt. Biete Vielfalt, einfache Nahrungsbasics und gemeinsame, schöne Esserlebnisse bei Tisch. Grüße Birgit Neumann
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