Frage im Expertenforum Erziehung an Christiane Schuster:

zu wenig Aufmerksamkeit?

Frage: zu wenig Aufmerksamkeit?

Mitglied inaktiv

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Hallo, ich habe einen 2 1/2 jährigen Sohn und eine 6 Monate alte Tocher. Das Problem besteht nun darin, daß mein Sohn sich anscheinend vernachlässigt fühlt, durch meine Tocher. Wenn meine Tocher schläft oder mal keine Flasche braucht, beschäftige ich mich ausgiebig mit meinem Sohn, sage ihm, das ich ihm am liebsten habe usw. Er hat im Moment eine Phase, wo er alles von der Kleinen nachahmt und mitbenutzt. (Verständlich) Aber mein richtiges Problem ist nun: er weint fast den ganzen Tag (oder besser gesagt ahmt er das weinen der Kleinen nach). Ich weiß zwar, daß er die Aufmerksamkeit sucht, aber ich muß mich auch ein wenig um die Kleine kümmern. Sie hat schon mit 3 Monaten allein getrunken aus der Flasche soweit es ging, damit ich mich um meinen Sohn kümmern kann. Das nächste ist, da mein Mann den ganzen Tag bis spät arbeitet, habe ich den gesamten Haushalt (ich bin nicht so pingelig) und die Einkäufe mit auf der Liste. Wenn ich einkaufen gehe - eine Hetze mit den beiden - räumt er alles aus den Regalen und versucht es zu öffenen. Wenn ich ihn beiseite nehme und ihm erkäre, daß man das erst bezahlen muß und dann erst aufmachen darf, geht das Geschrei los. Er schmeißt sich auf den Boden oder ist nicht vom Regal wegzubekommen. Irgendwie muß ich aber meinen Einkauf erledigen. Was kann man da machen? oder mache ich was falsch? Ich gehe 1x die Woche mit ihm zum Turnen, da macht er aber so gut wie nie mit und schlendert nur so rum, oder möchte immer etwas anderes machen. Er macht nie richtig mit. Was kann ich denn machen? Mir kommen die Tränen, wenn ich in sein kleines Gesicht sehe, er sieht gar nicht mehr glücklich aus. Was kann ich denn noch machen? Ich bin für jeden Tip dankbar. Sani


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Hallo Sani Ihr Sohn scheint mit sich selbst unzufrieden zu sein. Diese Unzufridenheit wird zwar durch die Anwesenheit seiner kleinen Schwester verstärkt, ist m. E. aber nicht der Auslöser. Sind bei dieser Turnstunde die Eltern aktiv dabei? Meist fühlen sich die Kleinen irgendwann von sich aus zum Mtmachen bereit, wenn die Mutter ebenfalls mitturnt. Ebenso rate ich Ihnen zum Besuch eines Schwimm-Kurses oder einer Eltern-Kind-Gruppe, während Sie die Kleine durch einen Babysitter betreuen lasen sollten. Liebe Grüße und: bis bald?


Mitglied inaktiv

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Für Kinder in seinem Alter gibt es meist bei Mütterzentren, Kirchen, etc. einen MiniKindergarten wo die Kinder 1-2 die Woche für ca. 3 Stunden zum Spielen hingebracht werden können. Vielleicht kommt er dann auf andere Gedanken. Zur Zeit hat er wohl immer noch nur Dich und Du hast nicht mehr so viel Zeit wie früher. Ansonsten das übliche - ihn in die tägliche Arbeit mti einbeziehen, z.B. Baby die Flasche geben, aufpassen daß der Schnuller nicht herausfällt und das Kleine zugedeckt ist. Beim Essen kochen helfen, etc. Ist nur eine Idee. Alles Gute Karin


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