Mitglied inaktiv
Hallo Fr. Dr. Schuster, ich weiß gar nicht so recht...wo ich anfangen soll... Als "Vorgeschichte" vielleicht, daß ich in Trennung lebe, aber noch mit EX-Freund und Kind in der gemeinsamen Wohnung (bis August). Praktisch bin ich schon jetzt @, da ich mich um alles allein kümmern muß und der "Papa" sich fast ausschließlich nur um seinen Kram sorgt, für Valentin hat er auch nur seeehr wenig Zeit. Ich gehe seit einem halben Jahr wieder volltags arbeiten und beginne im Aug. eine Umschulung. Seit dem ist Valentin täglich bei meinen Eltern in Betreuung, was ich jetzt, wo er sehr agil ist, nicht mehr als ideal ansehe, aber auch noch keine andere Lösungsmöglichkeit habe. Allerdings liebt er seine Großeltern und ist "relativ" gern dort. Valentin war schon immer sehr "selbstbewußt", man könnte auch dickköpfig sagen. Leider bin ich durch die ganzen Umstände ziemlich gestreßt und verliere oft die Geduld, so daß ich zurück bocke, obwohl ich ja eigentlich Valentin helfen müßte mit seinen "Aggressionen" besser umzugehen. Aber dann bin ich müde und geschlaucht und voll innerem Frust, daß ich es einfach nicht immer schaffe ihn rechtzeitig abzulenken oder andere Auswege zu finden, als es ihm gleichzutun. Mein größtes Problem ist das "Schlafengehen"... Er schlief laaange Zeit nicht durch, daß geht mittlerweile. Wir haben auch seit laaaanger Zeit ein Schlafritual mit Baden, Kuscheln, Vorsingen...das einige Zeit auch gut funktionierte. Seit er aber selbst aus seinem Bett kann...ist es nur noch Horror. Er weigert sich ins Bett zu gehen, steht ständig wieder auf und vor allem brüllt wie am Spieß. Ich versuche ruhig und konsequent zu bleiben...ihn zurück ins Bett bringen, je nach Situation vielleicht nochmal Singen oder Kuscheln oder Reden...nichts hilft. Ich sage ihm auch, daß ich ernsthaft böse werde, wenn er nicht endlich aufhört (es kann über eine Stunde dauern) und das ich es gar nicht möchte, daß ich mich nicht jeden Abend mit ihm deswegen streiten will, daß es mich traurig macht, daß Kinder Schlaf brauchen um wachsen zu können ect., ect. Nichts wirkt...er will nur bei mir schlafen. Dagegen hätte ich auch nichts, wenn er dann schlafen würde.;( Funktioniert leider nicht, da er dann meint, ich müßte gleichzeitig mit ihm schlafen gehen...ansonsten ist es das selbe Spiel. Ich verstehe ja, daß er wohl zu wenig Zeit mit mir, in seinem zu Hause verbringt und es so um jeden Preis verlängern möchte...aber es macht "uns" völlig fertig. Ich lasse ihn schon bis 20UHR30 wach, damit wir noch genügend Zeit haben (ich arbeite bis 18Uhr30) und morgens kommt er sowieso um 7 Uhr in mein Bett und wir haben noch viel Zeit zum Kuscheln und alles. Ich weiß einfach nicht mehr, wie ich damit umgehen soll und fühle mich völlig überfordert. Ich brauche abends 3-4 Stunden für mich...ich muß ja auch noch lernen und in Ruhe essen würde ich auch ganz gerne... Seine hysterischen Anfälle schaffen mich so, daß ich mich danach völlig mies fühle und kaum noch was kann. Zu dem fährt er in 3 Wochen mit meinen Eltern in "Urlaub", für 2 Monate. Ich werde ihn in dieser Zeit kaum sehen. Es graust mich davor, aber es geht einfach nicht anders. Und ich habe Angst, daß er und ich danach noch weiter voneinander entfernt sind als so schon. Das ist jetzt alles etwas durcheinander, aber vielleicht haben Sie ja trotzdem einen Tipp für mich. Liebe Grüße, Simone
Christiane Schuster
Hallo Simone Gerade anfangs, wenn man allein vor dem ganzen "Schlamassel" steht, denkt man: die Welt geht unter. Da kann ich Sie aber trösten: nach diesem Tief kommt ganz sicher auch ein Hoch!! Vielleicht können andere Erziehende,die mal in der gleichen Situation waren, Das auch bestätigen? Ich hoffe, sie melden sich hier ebenfalls zu Wort.- Mit zwei Jahren merken die Kleinen schon recht gut, dass irgendeine Veränderung bevorsteht, die sie noch überhaupt nicht begreifen können. Das führt zu Unsicherheiten mit entsprechendem hilflosem Verhalten. Reden Sie mit Valentin und erklären Sie ihm, dass Sie noch Etwas im Haus tun müssen, während er schon mal schön schlafen kann. Versprechen Sie ihm, dass er noch ein Küsschen bekommt, wenn Sie selbst schlafen gehen. Vielleicht kann er im Bett noch eine "Bett-Kassette" hören, die ihm den Übergang vom Wachen zum Schlafen erleichtert.? Da er in 3Wochen in Ferien fährt, kann er schon mal üben wie die Großen im eigenen Bett zu schlafen. Wecken Sie in ihm die Freude auf diesen "Urlaub". Hinterher wird alles anders und sicherlich leichter für alle Beteiligten werden. Versuchen Sie Ihre Eltern an der Erziehung Ihres Sohnes zu beteiligen. Sie scheinen für Ihre Situation großes Verständnis zu haben. Eine idealere Betreuung werden Sie für Ihren Sohn wahrscheinlich nicht finden, da Niemand genau gleich wie man selbst ist.- Vielleicht können Sie, wenn die "innerfamiliären Verhältnisse" wieder in geordneten Bahnen verlaufen und die finanzielle Situation es zulässt zu den Eltern noch eine 2.Tagesmutter finden, die 2-3Kinder für einige Stunden betreut? Damit würden Sie auf Dauer gesehen Ihre Eltern sicherlich ein wenig entlasten. Denken Sie mal mit ihnen gemeinsam darüber nach. Soviel ich weiß, steht Ihnen für ein Kleinkind auch eine Betreuung zu. Haben Sie Ihre Eltern als Solche offiziell angegeben (denn ein paar Mark mehr kann sicherlich nicht schaden)? Denken Sie in kleinen Schritten und halten Sie die nächsten 3Wochen möglichst gelassen durch. Sie gehen vorüber! Ein Neuanfang wird sich auch bei Ihrem Sohn ganz sicher positiv auswirken, da dann auch wieder ein "roter Faden" zu sehen ist, der im Moment wahrscheinlich nicht nur Valentin abhanden gekommen ist.- Halten Sie durch. Bald geht`s bergauf!
Mitglied inaktiv
Das Wichtigste habe ich ganz vergessen...Valentin wir im Juni 2 Jahre.
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