Mitglied inaktiv
Hallo, guten Morgen. Eigentlich habe ich mich immer für einen gelassenen Menschen gehalten, aber mein Sohn, jetzt 11 Monate, bringt mich im Moment ständig auf die Palme. Er klammert wie verrückt. Setze ich ihn auf den Boden zu seinem Spielzeut und gehe selber in die Küche - die nur 1,5 m entfernt ist und ich bin in Sichtweite - fängt er herzzerreißend an zu weinen und kommt zu mir gerobbt und zieht mir an den Hosenbeinen. Oder er sitzt neben mir und spielt, ich hänge eine Gardine auf, er brüllt wieder und klammert sich fest. Selbst wenn ich Dinge in unmittelbarer Nähe zu ihm verrichte, ist er mit Weinen dabei.Ich werde im Laufe des Tages immer aggressiver dabei. Kann ich ihn zu Beginn immer noch auf den Arm nehmen und trösten + ablenken, gelingt mir das am Nachmittag eigentlich nicht mehr. Ich werde immer wütender, weil ich noch nicht mal mehr auf die Toilette gehen kann und brülle ihn an. Das hat natürlich erstens den Effekt, daß mein Sohn noch mehr brüllt und zweitens, daß ich ein schlechtes Gewissen habe, ihn doch wieder auf den Arm nehme und noch wütender bin. Ich weiß einfach nicht, wie ich damit umgehen soll. Es sollte doch trotz Kind möglich sein, ein Minimum an Hausarbeit zu erledigen!!! Bitte helfen Sie mir. tanja
Christiane Schuster
Hallo Tanja Auch wenn es leichter gesagt als getan ist: Bewahren Sie Ruhe! Diese Phase geht mit zunehmender Mobilität Ihres Sohnes auch wieder vorüber. Informieren Sie ihn, wenn Sie dringende Angelegenheiten ohne ihn zu erledigen haben, und geben Sie ihm für diese Zeit ein konkretes Spiel- bzw. Beschäftigungsangebot. Nehmen Sie ihn möglichst immer in den Raum mit, in dem Sie sich gerade aufhalten. Hier lässt er sich vielleicht noch in eine Baby-Wippe setzen? Geben Sie ihm Spielzeug, mit dem er sich aktiv auseinandesetzen muß, wie z.B. ein Spiel-Telefon oder ein Musikinstrument oder aber Bausteine bzw. Stapelbecher, die er sortieren kann. Gehen Sie verschwenderisch mit Lob um, und wecken Sie in ihm die Freude auf ein anschließendes gemeinsames Spiel, wenn Sie und er die notwendigen "Arbeiten" verrichtet haben. Lassen Sie den Haushalt ruhig mal etwas schleifen. Die Arbeit lässt sich irgendwann nachholen, diese wunderschöne (wenn auch anstrengende) Zeit mit Ihrem Sohn aber kommt nie mehr zurück!- Erholsames Wochenende und: bis bald?
Mitglied inaktiv
Hallo Tanja, das Problem kannte ich auch zur Genüge! Ich habe eine Zeitlang alles mit meiner Tochter auf dem Arm gemacht, weil ich sie nicht absetzen konnte - es gab sofort Geschrei! Sie wollte alles mitbekommen und in meiner Nähe sein.Andere Dinge habe ich während ihres Mittagsschlafs gemacht. Irgendwann war die Phase dann wieder vorbei. Heute stelle ich sie oft auf einen Stuhl neben mich, da kann sie zugucken und ist zufrieden. Vielleicht ein kleiner Trost - denn die Nerven liegen einem in der Zeit wirklich blank! Alles Gute Anja
Mitglied inaktiv
Hallo Tanja, schön, daß es nicht nur mir so geht! Mein 2. Sohn (jetzt auch 11 Monate) ist GENAUSO!!!! Es ist unglaublich - aber vielleicht liegt es auch daran, daß sie sich jetzt selbst fortbewegen und von uns "weggehen" können. Auf der einen Seite möchten sie überall gucken und was anstellen und auf der anderen Seite können sie sich nicht von uns "trennen". Von meinem 1. Sohn weiß ich aber, daß dies auch nur eine Phase ist (ich weiß, das ist kein Trost - glaub mir, ich bin manchmal auch am Ende und werde agressiv! Ich muß mir dann immer wieder vor Augen führen, wie mini er noch ist und wie sehr er mich liebt. Dann geht es wieder für eine Weile :o)) ). Ich wünsche uns eine Menge Geduld und Kraft. Viele liebe Grüße Birgit
Mitglied inaktiv
Hallöchen, meine Mutter hat schon immer gesagt, Kinder müssen einfach irgendwann lernen sich auch "mal" mit sich selber zu beschäftigen. Als ich noch klein war hing ich wenn wir bei Freunden oder Bekannten waren immer an ihrem Hosenbein, da hat sie auch gedacht nee das kann es ja nicht sein, ich habe zwar auch noch keine Ahnung wie man das einem Kind am besten beibringt (werde mich zum gegebenen Zeitpunkt schlau machen). Liebe Grüße Saphira
Mitglied inaktiv
Vielen Danke erst einmal für die vielen Antworten. Es hat mir Mut gemacht, daß mein Sohn anscheinend doch nicht der einzige ist, der so fürchterlich klammert ... und daß es wohl vorbeigehen wird läßt mich die Sache auch ein wenig leichter nehmen. DANKE! tanja
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