Mitglied inaktiv
Hallo Frau Schuster! Ich habe ihnen vor zwei Monaten schon einmal geschrieben, dass mein Sohn, inzwischen 16 Monate, einfach nicht hören will. Wir haben nun schon seit Monaten z.B. das Thema, dass er einfach nicht an den Blumentopf gehen darf. Alles scheitert! Es klappt weder reden, erklären, danach in den Laufstall setzen, Alternativbeschäftigung. Er macht es einfach wieder. Er weiß genau, dass er es nicht darf, denn er setzt sich neben den Topf und wartet, bis er beachtet wird. Dann lacht er und nimmt eine Handvoll Erde heraus und schmeißt sie durchs Zimmer. Wenn ich ihn (ernsthaft!)schimpfe, lacht er. Was soll ich denn noch tun? Mit anderen Dingen ist es genauso. Er weiß, dass er etwas nicht machen darf und wir bleiben auch konsequent in den Verboten und doch macht er immer wieder das, was er nicht darf. Ich weiß einfach nicht mehr, wie ich ihm das "Nein" beibringen soll. Inzwischen geht das soweit, dass er sich natürlich auch bei fremden Leuten alles herausnimmt und z.B. die Schubkästen trotz ausdrücklichem Verbot aufzieht, etc. Das möchte ich natürlich nicht. Das schlimmste ist aber, dass er auch in Gefahrensituationen nicht hört, z.B. wenn er über etwas klettern will, wo er tief fallen könnte. Das einzige, was ich immer tun kann, ist hingehen und ihn wegholen. Aber das geht ja nicht immer und gerade bei Gefahrensitutationen könnte das ja auch mal zu spät sein. Ich weiß einfach nicht mehr, was ich noch machen soll! Herzlichen Dank! Jana
Christiane Schuster
Hallo Jana Da Kleinkinder besonders viel durch (konsequente) Wiederholungen lernen, kann ich Ihnen im Moment nur zu sehr viel Geduld und Durchhaltevermögen raten.- Geht Ihr Sohn immer wieder, seine Grenzen erprobend, lachend an den Blumentopf, setzen Sie ihn bitte konsequent jedes Mal in den Laufstall o.Ä. erklären ihm gelassen und sachlich, warum Sie so handeln und beachten Sie ihn dann bewußt eine Weile nicht mehr, bzw. geben Sie ihm das Gefühl, dass er nun nicht mehr beachtet wird. Nur so wird er mit der Zeit erkennen können, dass er nun an eine Grenze gelangt ist, die es gilt einzuhalten. und dass es sich nicht um ein lustiges Spiel zwischen Kind und Bezugsperson handelt. Setzen Sie ihn Gefahrensituationen nur dann bewußt aus, wenn Sie auf die Gefahr hingewiesen haben und wenn Sie unmittelbar die Gefahr auch abwenden können. Denken Sie bitte daran, dass Kleinkinder unter 3 Jahren eigentlich einer ununterbrochenen Aufsicht unterliegen müssen. Starke Nerven und: bis bald?
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