Mitglied inaktiv
Unsere Tochter wird in einem Monat 2 Jahre alt. Sie ist letztens ziemlich schwierig. Ich wuerde gerne wissen ob ich ihr ihr Benehmen gewaehren lassen soll und alles gelassener hinnehmnen soll oder ob ich strenger sein soll. zB Sie moechte nur ein bestimmtes Laetzchen anziehen. Dieses ist aber schmutzig und in der Waesche. Sie bekommt einen Schreianfall, bis ich ihr ein anderes Laetzchen finde das ihr gefaellt. (Was gestern gut war ist heute uninterresant), Sie moechte spazieren gehen aber ihre Stiefel nicht anziehen.. So geht es einige male am Tag zu. Soll ich Verstaendnis fuer die Beduerfnisse einer 2 jaehrigen haben oder versucht sie ihre Grenzen aus zu fuehlen? Wenn ich in einer Situation bin in der ich nicht nachgeben kann (aus Sicherheitsgruenden oder aehnlichen Gruenden) wie oft soll ich die Begruendung wiederholen? soll ich den Schreianfall einfach nicht beachten nachdem ich ihr erklaert habe warum sie ihren Willen nicht durchsetzen kann? Vor ein paar Tagen wollte sie ein Plastiksack ins Bett nehmen. Sie hat 15 Minuten geschrien weil ich das nicht erlaubt habe. Danach ist sie wieder das suesseste Kind. Das Geschrei zerrt manchmal schon sehr an den Nerven. Meine zweite Frage ist ob ein Kind Begriffe wie spaeter, morgen... in dem Alter schon verstehen koennen. Vielen Dank fuer Ihre Hilfe. Inge
Christiane Schuster
Hallo Inge Wie Lola auch schon sagte, testen die Kleinen in diesem Alter verstärkt ihre eigenen Grenzen aus.- Versuchen Sie, gelassen und liebevoll, aber auch konsequent zu reagieren. Begründen Sie Ihren jeweiligen Wunsch höchstens 2mal und informieren Sie Ihre Tochter gleichzeitig über die eintretenden Folgen, wenn sie sich diesem Wunsch ignorierend oder weinend widersetzt.Ist das schmutzige Lätzchen z.B. in der Wäsche, wird konsequent ein Anderes angezogen oder es gibt Nichts zu essen; da sie ohne Stiefel beim Spaziergang zu nasse oder kalte Füße bekommt, muß sie ggf. ganz darauf verzichten, nach Draußen zu gehen.- Je konsequenter sie sich verhalten, umso schneller wird Ihre Tochter erkennen können, dass es (begründete) Grenzen und Regeln gibt, die sie einzuhalten hat. Die zeitl. Begriffe wie später, morgen,... kann sie zwar noch nicht ganz korrekt verstehen; dennoch wird sie nach einigen Wiederholungen mit entsprechenden Handlungsweisen deren Bedeutung rasch erkennen können. Liebe Grüße und: bis bald?
Mitglied inaktiv
Liebe inge, mein Söhnchen macht genau das gleiche mit mir. Es zerrt schon an den nerven, aber es ist ganz normal in diesem Alter. Sie beginnen langsam zu verstehen, dass sie ein anderer mensch sind als die Mutter und testen ihre Grenzen- immer und immer wieder. Ich mache es so, dass ich ihm immer wieder liebevoll erkläre, was geht und was nicht und auch warum. Wenn es gefährlich ist, dann gibt es keine Diskussion, einmal erklären muss dann genügen, trotz Schreien setze ich mich dann durch.(Auf der Strasse, wenn er mir seine Hand nicht geben will z.B.) Ich denke, dass man versuchen sollte , konsequent zu sein, aber nicht den Willen zu brechen. Wenn es nicht gefährlich ist, sollen die Kinder ruhig mal "auf die Nase fallen" , d.h., eigene Fehler machen und daraus lernen dürfen. Und wenn es mich zu sehr nervt, dann mache ich manchmal die Tür zu , um für ein paar Minuten durchatmen zu können. Wenn ich dann wieder reinkomme, ist meist alles in Ordnung. In der Küche , wenn er alles vom Tisch wirft, dann schicke ich ihn weg, bis er von selbst merkt, dass er zu weit gegangen ist. Es braucht Geduld, aber ich bin sicher, dass es erstens eine wichtige Phase ist, und auch, dass es bald vorbei geht. Es gehört einfach zur "Menschwerdung" dazu! Liebe grüsse, Lola
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