Mitglied inaktiv
Hallo Herr Dr. Posth ich hatte Ihnen bereits letzte Woche kurz geschildert, dass meine Tochter (3) sehr rückschrittlich ist, was ich mit dem Beginn des Kindergartens und des Wegzugs des besten Freundes in Verbindung bringe. Wie lange kann so eine Phase des Rückschritts andauern? Sie ist immer mit dem Fahrrad zum Kiga gefahren, und wollte sowieso alles alleine tun. Jetzt ist es am einfachsten, sie im Buggy zu schieben. Kindergartenpause - weil sie stark erkältet ist und auch selbst nicht gehen mag. Sie will auch wieder in meinem Bett schlafen, das hatte sie im Lauf des Sommers aufgegeben. Sie benutzt ausschliesslich Windeln. Sie ist anhänglich, kann nicht mehr alleine sein und fordert ständig meine Aufmerksamkeit. Sie sagt auch immer, sie müsse erst wieder größer werden. Noch nehme ich das alles hin. Aber wie lange wird das andauern? Ist der Kiga doch zu früh? Wie kann ich ihr helfen, den Verlust des Freundes zu verarbeiten? Danke Anita
Liebe Anita, vielleicht waren es doch zuviele Veränderungen auf einmal. Wie lange eine regressive Phase dauert, kann man schwer abschätzen. Es hängt von den Grundvoraussetzungen des Kindes ab und von den Gesamtumständen. Rechnen Sie aber mal mit etwa einem viertel Jahr. Die Geduld dafür müßten Sie aufbringen. Viele Grüße
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