Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Unstruckturierte Kiga und ich werde unsicher Teil II

Frage: Unstruckturierte Kiga und ich werde unsicher Teil II

Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Hallo, habe letzte Woche schon mal geschrieben. Wir hatten das Gespräch im Kiga aber absolut ohne Erfolg. Wenn es ihre Zeit zulässt würde ich mich freuen wenn sie den von mir im Forum geposteten Artikel durchlesen. Bitte verstehen sie mich nicht falsch aber ich bin diesbezüglich im Moment etwas unsicher. Bis zum Kindergarteneintritt wußte ich immer was zu tun ist und hatte ein gutes Gefühl. Aber seit dem Eintritt nervt mich schon das Wort"Kindergarten" und es dreht sich mir mitlerweile der Magen um. Natürlich überträgt sich das ja auch unbewußt auf das Kind. Daher weiß ich nicht mehr ob ich langsam durchdrehe oder ob der Kindergarten ein Problem mit meiner Tochter oder mir hat. Hier der Link: http://www.rund-ums-baby.de/kigakids/beitrag.htm?id=92627 Falls es ihre Zeit nicht zulässt werde ich mich weiter durch eine Erziehungsberatung hier vor Ort absichern. Mit freundlichen Grüßen, Bianca


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

Beitrag melden

Hallo, wie gut ein Ki-ga ist, hängt von vielen Dingen ab. Neben der pädagogischen Grundkonzeption spielt natürlich auch die Umsetzung des Konzepts eine wichtige Rolle, und die hängt von den Erzieherinnen ab, wie in der Schule die Qualität des Unterrichts von der Lehrerin. Es kann sogar sein, dass ein schlechts Gesamtkonzept von der großen Einfühlsamkeit der Erzieherin(nen) vollständig ausgeglichen wird. In Ihrem Ki-ga scheint das Umgekehrte der Fall zu sein. Davon gibt es wahrscheinlich viel mehr Ki-ga, als noch tolerabel. Ich halte es immer für wichtig, dass sich Eltern zusammen schließen und gemeinsam bei der Ki-ga-leitung vorsprechen. Schließlich werden die meistens Ki-gä mindestens indirekt über Sie selbst finanziert und Sie haben einen Anspruch auf eine gute Leistung für Ihr Kind. Sie haben sicher recht, sich im Falle erfolgloser, aber berechtigter Kritik an andere pädagogische Einrichtungen zu wenden. Dazu zählt, man kann es nur immer wieder betonen, auch das Jugendamt, das in die Pflicht genommen werden muss. Ein Jugendamt steht heutzutage gerade für das Kindeswohl in seinem kommunalen Distrikt. Viele Grüße


Bei individuellen Markenempfehlungen von Expert:Innen handelt es sich nicht um finanzierte Werbung, sondern ausschließlich um die jeweilige Empfehlung des Experten/der Expertin. Selbstverständlich stehen weitere Marken anderer Hersteller zur Auswahl.

Ähnliche Fragen

Sehr geehrte Frau Henkes, ich mache mir Sorgen um die Bindung zwischen meiner 10 Monate alten Tochter und mir.  Schon im Krankenhaus hat meine Tochter mit mir keinen Blickkontakt aufgenommen, dafür aber mit dem Papa, der sie anfangs allein mit dem Fläschen fütterte, da ich Stillprobleme hatte. Noch lange Zeit danach hat sie nur den Papa ange ...

Guten Tag, momentan befindet sich meine Tochter (21. Monate)  in der Eingewöhnung (Berliner Modell). Die ersten beiden Tage hat sie sich quasi direkt auf die Erzieherinnen eingelassen und eine Stunde gespielt+ sich nicht für mich interessiert (auch nicht wirklich geschaut); am Ende konnte ich sie zumindest ohne Protest nehmen und gehen. Am d ...

Sehr geehrte Frau Henkes, im Entwicklungsgespräch im Kindergarten hat die Erzieherin unserer Tochter (5 Jahre) erzählt, dass sie im Kindergarten sehr stark auf Erwachsene fixiert sei und nicht so leicht mit anderen Kindern ins Spiel finde. Zudem sei sie sehr darauf bedacht, den Erwachsenen "zu gefallen" und benötige viel Lob. Das sei überraschend ...

Liebe Frau Henkes, unsere Tochter (knapp 3,5 Jahre alt) ist seit ca. 4 Wochen im Kindergarten. Sie fühlt sich dort sehr wohl, Eingewöhnung läuft prima. Zuvor war sie in einer Krippe. Was uns jedoch rätselhaft ist: Seit sie im KiGa ist hat sich ihre Sprache (Wortwahl, Satzbau, Aussprache) extrem verschlechtert. Sie war vorher sprachlich sehr wei ...

Guten Morgen, wir haben im Mai mit der Eingewöhnung meiner 2,5 Jährigen Tochter im Kindergarten gestartet die leider nach 4 Wochen wieder abgebrochen wurde. Sie ist ein sehr willensstarkes, gefühlsstarkes und sensibles Kind. Sie hat schon sehr früh laufen gelernt und ist mit dem Kopf auch schon weit voraus aber an ihrem Sozialverhalten scheiter ...

Guten Tag Frau Henkes, danke nochmals für die Möglichkeit hier Fragen zu stellen, mir hilft es jedes Mal sehr. Es geht wieder um meine Tochter, die mittlerweile fast 4 Jahre alt ist. Sie hat sich in den letzten 4-5 Monaten wieder sehr verändert, generell hat sie immer zwischendurch bessere und "schlechtere" Phasen, was mich immer sehr veruns ...

Guten Tag, mein Sohn ist drei Jahre und seit September startete er in den Kindergarten. Die Eingewöhnungsphase war schwer, er möchte in der frueh nicht in den Kindergarten, heute wars zum ersten mal anders und er ging lachend in den Kindergarten. Er ist windelfrei seit Anfang Juli und hat keine Pannen mehr zu Hause, geht sowohl aufs Toepchen als a ...

Sehr geehrte Frau Henkes, meine fast vierjährige Tochter ist seit zwei Wochen im Kindergarten (war vorher zwei Jahre in einer Kita mit nur wenigen Kindern). Sie tut sich allerdings sehr schwer, weint morgens oft beim abgeben. Nach dem Kindergarten weint sie oft sehr lange. Die Kinder werden dort zwar sehr liebevoll betreut, allerdings teilt sie ...

Guten Tag Frau Henkes, Meine Tochter ist 3 Jahre alt und geht seit 3 Wochen in den Kindergarten. Sie ist Integrationskind, da sie eine sehr undeutliche Aussprache hat, ihre Sprachentwicklung ist im allgemeinen aber sehr gut. Dass sie nicht verstanden wird, hat uns schon einige Wutanfälle beschert. Ob das etwas zur Sache tut, weiß ich nicht. Jed ...

Guten Tag, ich habe eine Frage zu meiner 6 jährigen Tochter. Seit ca. 3 Monaten hat sie Probleme sich morgens im Kindergarten von mir zu trennen. Anfangs war sie nur etwas schüchtern, hat noch ein paar Umarmungen extra benötigt und ist rein. Dann hat sie einige Male richtig geweint und gesagt sie möchte nicht von mir weg. Momentan ist es ein verha ...