Mitglied inaktiv
Hallo Dr Posth, unsere Tochter ist nun 3 Jahre alt gworden. In den letzten Wochen hat sie viele Entwicklungsschritte gemacht: Keine Windel mehr, keinen Schnuller mehr,Abbau der Wickelkommode, Bett umbauen- alles auf eigenen Wunsch. Zum Kindergarten einmal die Woche geht sie Dank sanfter Ablösung gerne. Mein Mann hatte den Januar über noch einen Monat Elternzeit. Jetzt ist es so, dass man ihr nichts mehr recht machen kann. Bsp.: Ich mag keine Kartoffeln mehr, ich will keine glatten Hände haben (!?), es juckt, die Puppe hat den Kopf schief,... Manche Dinge sind beim besten Willen nicht in ihrem Sinne zu regeln. Folge:Sie fängt an zu meckern, dann weinen. Tränen sind aber für sie seit jeher das Schlimmste: Sie wird hysterisch ("Du sollst die Tränen wegmachen!"). Dieser Satz wird dann stetig wiederholt. Wenn sie uns vorher so extrem provoziert hat, fällt es schwer, dann wieder die Tränen wegzutupfen, selbst macht sie es partout nicht. Wie verhalten wir uns richtig? Herzlichen Dank!!
Hallo, in der Aufforderung, dass Sie die Tränen in den Augen Ihrer Tochter beseitigen wollen, liegt die Botschaft, dass Sie diese Tränen verursacht haben. Darin liegt aber eine Umkehr von ursache und Wirkung, was Ihrer Tochter nicht klar ist, vom Alter her auch nich klar sein kann. Daher müssen es ihr sagen. "Du weißt nicht, was du willst, also weinst du." Sie können ihr zwar ein paarmal den Gefallen tun, die Tränen abzuwischen, aber die Korrektur der Sichtweise gehört dazu. Damit stellen Sie wieder das richtige Machtverhältnis her, ohne eine Konfrontation heraufzubeschwören. Der zugrunde liegende Konflikt, der sich in dieser Unzufriedenheit äußert, muss aber woanders zu suchen sein. Doch noch schwierige Anpassung im Kindergarten? Trocken- und Sauberwerden nicht ganz freiwillig? Schnuller sicherlich zu früh weggenommen (4-Jahresregel!) und überhaupt: zuviele Veränderungen auf einmal. Schnuller in solchen Momenten doch noch einmal zurückgeben? Wäre wahrscheinlich das beste. Viele Grüße
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